thumbnail Hallo,
Live

UEFA Champions League

  • 12. Februar 2013
  • • 20:45
  • • Celtic Park, Glasgow
  • Schiedsrichter: Alberto Undiano Mallenco
  • • Zuschauer: 57917
0
ENDE
3

3:0 im Celtic Park - Juventus Turin eiskalt und so gut wie durch

3:0 im Celtic Park - Juventus Turin eiskalt und so gut wie durch

Getty Images

In einer hart umkämpften Partie setzten sich die Italiener dank ihrer exzellenten Chancenverwertung durch. Celtic verpasste es, sich für den großen Aufwand zu belohnen.

Glasgow. Im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals ging es für beide Mannschaften darum, sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am 6. März zu erarbeiten. Dies gelang Juventus Turin deutlich besser, bezwangen sie Celtic Glasgow doch mit 3:0. Für die Treffer sorgten Allesandro Matri, Claudio Marchisio und Mirko Vucinic.

Furioser Start

Von der atemberaubenden Atmosphäre angetrieben, legte der Gastgeber gleich munter los. Nach weniger als 120 Sekunden standen bereits ein Torschuss und eine Ecke zu Buche. Richtig gefährlich wurde es jedoch erst mit dem ersten Angriff der Gäste. Peluso spielte einen langen Ball Richtung Matri, der davon profitierte, dass sein Gegenspieler das Zuspiel unterschätzte. So hatte der Angreifer leichtes Spiel, völlig freistehend den Ball am herausstürmenden Forster vorbei zu spitzeln. Ein Schotte konnte zwar noch per Grätsche klären, den Nachschuss brachte Marchisio jedoch eindeutig im Tor unter. Nach einigen Wiederholungen war dann ohnehin klar: Die Rettungsaktion kam zu spät, Matri ist der Torschütze.

Celtic bestimmt

Der Gastgeber zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und agierte weiterhin offensiv. Vor allem Commons hatte mit zwei guten Möglichkeiten (10. und 15.) die Chance, den schottischen Tabellenführer schnell zurück ins Spiel zu bringen.

Juve zog sich unterdessen zurück, konzentrierte sich auf die Abwehrarbeit. Dies gelang zwar nicht hervorragend, dafür konnten sie aber mit langen Bällen weiterhin für Gefahr sorgen. So hatte Matri nach 26 Minuten die Gelegenheit, auf 0:2 zu erhöhen.

Unter dem Strich ging Juventus jedoch mit einer glücklichen Führung in die Pause, hatte Celtic doch erneut in Person von Kris Commons die Möglichkeit, auszugleichen. Dessen Fallrückzieher in der 28. Minute verfehlte das Tor allerdings knapp.



Juve besser im Spiel

Auch nach Wiederanpfiff präsentierten sich die Gastgeber stürmisch. Das Team von Antonio Conte stand nun jedoch sicherer und kam besser in die Zweikämpfe. In der Folge gab es viele Ungenauigkeiten, sowohl bei den Angriffsversuchen Celtics, als auch bei denen der Italiener. Symptomatisch dafür, dass es die erste dicke Chance erst in der 63. Minute gab, als Ambrose nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball kam, diesen jedoch Buffon genau in die Arme spielte.

Die Schotten hatten weiterhin optische Vorteile, die nächste gute Gelegenheit eröffnete sich jedoch Juves Vucinic, dessen Schuss jedoch noch von Wilson geblockt wurde (67.).

Besser machte es dann aus Sicht der Gäste Italiens Nationalspieler Claudio Marchisio, der nach feinem Doppelpass mit Matri nicht nur Wilson vernaschte, sondern auch Schlussmann Forster überwand.

Effektivität siegt

In der 83. Minute gelang dann auch noch Vucinic sein Treffer. Nach Fehler von Ambrose hatte der Angreifer keine Probleme, zum 0:3 einzuschieben.

Celtic betrieb zwar durchgehend hohen Aufwand, ließ dabei jedoch stets die letzte Konsequenz vermissen. Die Mannen von Conte spielten zwar größtenteils unter ihren Möglichkeiten, bewiesen dafür aber enorme Effizienz vor des Gegners Tor. Das Rückspiel dürfte somit nur noch reine Formsache sein.

EURE MEINUNG: Ist das Rückspiel nur noch Formsache?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig