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UEFA Champions League

  • 7. November 2012
  • • 20:45
  • • Celtic Park, Glasgow
  • Schiedsrichter: B. Kuipers
  • • Zuschauer: 58841
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ENDE
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Celtic schießt Barca zum 125. Geburtstag aus dem Stadion

Celtic schießt Barca zum 125. Geburtstag aus dem Stadion

Getty Images

Schon im Camp Nou hatte Celtic den Katalanen einen heißen Tanz geliefert und das wollten sie vor heimischem Publikum noch toppen. Was die Stimmung anging, ist es natürlich gelungen

Glasgow. In der Champions League dominierten die Katalanen des FC Barcelona ihre Gruppe G mit drei Siegen in Folge. Doch gerade das Auswärtsspiel gegen Celtic FC wurde mit großer Spannung erwartet, leisteten die Schotten doch schon Camp Nou große Gegenwehr und waren alles, nur kein Leichtgewicht als Gegner.

Ein identisches Spiel wie im Camp Nou

Die schottischen Fans sorgten für eine höllische Stimmung auf den Rängen, die Tribüne bebte und wippte, doch auf dem Platz war es Barca, das sich hervor tat. Der Ball lief in den eigenen Reihen, Celtic wurde eingeschnürt und man versucht den Ball ins Tor zu tragen. Die Blaugrana erspielte sich umgehend ein totales Übergewicht beim Ballbesitz, man spielte sich vorne auch gut frei, nur die Abschlüsse waren zu unkonzentriert oder wurde von aufopferungsvoll kämpfenden Schotten geblockt. In der 21. Minute brach dann in Glasgow die Hölle los, als Celtic die erste Ecke des Spiel rausholte. Charles Mulgrew schlug den Ball von rechts und halbrechts in der Mitte stand Victor Wanyama gegen Alba. Wanyama konnte den spanischen Verteidiger locker überspringen und markierte mit dem Kopf die fast sensationelle Führung – 1:0 für Celtic!

Barca mit enormem Ballbesitz – aber ohne Glück und ohne Tore

In der Folgezeit versucht sich Barcelona mit wütenden Angriffen, der Ball lief gut, aber die letzte Effizienz fehlte einfach. Es gab reichlich gute Ansätze, die aber entweder zu lange ausgespielt wurden oder die einfach knapp – teils auch sehr knapp mit Aluminiumberührung – fehlgingen. Celtic operierte mit dem Mute der Bravehearts und warf sich in jeden Ball, der in Richtung Tor kam und das mit Erfolg. Doch man muss konstatieren, es war auch viel – zu viel – an brotloser Kunst bei Barca im Spiel. So konnte man seitens Celtic den knappen Vorsprung in die Pause retten.

Duplizierte erste Hälfte

Barca rannte, spielte, dominierte, aber das ohne jeden Erfolg. Der lief weiter erstklassig durch die Reihen, technisch war man Celtic Welten überlegen, aber die Zielstrebigkeit fehlte, die Schnelligkeit. Celtic beschränkte sich auf das, was man kann: Hinten verteidigen und zusehen, dass der Ball nicht die Linie überquerte. Dafür warf man sich in jeden Ball, in jeden Barca-Angriff und die rollten wie Wellen auf das schottische Tor. Doch entweder war ein Bein dazwischen, ein Kopf, ein Körper oder mit zunehmender Spielzeit fehlte die Konzentration nebst Präzision.

Vilanova brachte Villa, Fabregas und Pique

Doch auch mit den neuen Leuten ging es erst einmal im alten Stil weiter. Ballbesitz, ums Tor herum und dann der Versuch zu schießen. Doch dabei fehlte jede Präzision. Drüber, vorbei, zu lasch. Barca rief das ganze Programm der Fehlversuche ab. Und das, was die Einwechslungen bei Barca nicht brachten, das lief bei Celtic. Watt kam für Samaras und machte nach einer Vorlage von Keeper Forster, der einen Messi Freistoss locker gefangen hatte und nach vorne spielte, das 2:0 – eiskalt vollstreckt. Zwei Chancen, zwei Tore. Perfektes Spiel. In der 91. Minute war es dann Messi, der urplötzlich das 2:1 erzielte und so die Chance auf einen Punkt plötzlich offen ließ. Doch Celtic stellte sich dicht und brachte das Spiel nach Hause.

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