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Freundschaftsspiel

  • 15. November 2012
  • • 01:30
  • • MetLife Stadium, East Rutherford, New Jersey
  • Schiedsrichter: M. Geiger
  • • Zuschauer: 38624
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ENDE
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Brasilien spielt 1:1 gegen Kolumbien - Neymar vergibt Elfmeter kläglich

Brasilien spielt 1:1 gegen Kolumbien - Neymar vergibt Elfmeter kläglich

Cuadrado v s Kaka

Brasilien gegen Kolumbien, so hieß die 1000. Begegnung des Rekordweltmeisters. Zelebrierte wurde sie in den USA, doch zu einem Sieg reichte es nicht. Das Spiel endete 1:1.

East Rutherford. Vor einer unspektakulären Kulisse wollte Brasilien gegen Kolumbien das 1000. Spiel seiner Geschichte feiern. Doch es war im Vorfeld vor allem eins, das Duell zwischen Neymar und Radamel Falcao, welches am Ende zu Gunsten des Brasilianers ausging, der den Ausgleichstreffer bei dem 1:1-Unentschieden markierte.

Vorsichtiger Beginn

In den USA feierte die Selecao ihren 1000. Auftritt in der Geschichte des Fußballs. Vorhergesagt war vor allem das Duell zwischen Neymar und Falcao, doch zu Beginn ließen sie nicht so viel von ihrem Können aufblitzen. Beide Mannschaften starteten verhalten, lernten sich kennen und tasteten sich ab. Die Fans im Stadion feierten von Beginn an, doch jubeln konnten sie nicht von Beginn an.



Drei hundertprozentige Chancen für Brasilien, doch Kolumbien macht das Tor

Sowohl Brasilien als auch Kolumbien standen defensiv gut sortiert, machten jeweils in Höhe der Mitte der eigenen Seite die Räume enger, konzentrierten sich und ließen dem Gegner keine Chance zum Torerfolg zu kommen. Eine von diesen so berühmten hundertprozentigen Chancen vergab Neymar für die Sambakicker in der 24. Minute als er nach einer Hereingabe von Daniel Alves die Kugel per Kopf nicht am grandios haltenden kolumbianischen Keeper David Ospina vorbei im Tor unterbringen konnte.

Kurz zuvor und kurz danach scheiterte Kaka ebenfalls. Erst hatte Ospina wieder seine Hände am Ball, bevor dieser im Netz zappeln konnte, danach rettete ihn das Aluminium, als der Brasilianer aus der zweiten Reihe den Ball nur an die Latte hämmerte. Auch auf der Gegenseite passierte erst nicht viel, doch in der 44. Minute verwandelte Cuadrado von der rechten Seite direkt und schoss sein Land zur Führung über Brasilien. Mit dem 0:1 im Rücken ging der Rekordweltmeister nun in die Kabine, obwohl sie mit 3:0 hätten führen können.



Neymar versucht es gleich zu Beginn von Hälfte zwei

Das Ergebnis wollte Neymar gleich nach Wiederanpfiff korrigieren. Er zog in den Strafraum, von der rechten Seite in Höhe des Elfers versuchte er sich, doch es war wieder Ospina, der am Ball war. In der 64. Minute machte er es besser. Der 20-Jährige trickste auf der linken Seite seinen Gegenspieler aus, legte sich den Ball selbst vor und verwandelte zum Ausgleich. Im Gegenzug hatte Falcao die erneute Führung auf dem Kopf, doch Diego Alves im Tor Brasiliens war zur Stelle.

Neymar vergibt Elfmeter kläglich

Nach dem Ausgleich drängte die Mannschaft von Mano Menezes auf den Sieg, aber auch die Männer des ehemaligen argentinischen Nationaltrainers Pekerman versteckten sich nicht, griffen an und verteidigten den Ausgleich. In der 79. Minute war in der Abwehr des Balls auch das Abräumen eines Gegenspielers mit inbegriffen, sodass Brasilien einen viel diskutierten Strafstoß zugesprochen bekam. Im Hinspiel des Superclassico das Americas im Oktober verwandelte Neymar in der Nachspielzeit noch sicher zum Siegtreffer, doch in New Jersey scheiterte er kläglich. Sein Anlauf hätte jeden Elfmeterschützen zur Verzweifelung gebracht und die Ausführung war zum Haareraufen. Der Ball landete im Nachthimmel von East Rutherford und der brasilianische Star wusste nicht wie ihm geschah.

Das Spiel war kein Highlight, doch im Rückblick unterhaltsam. Die Kolumbianer zeigten ihre im Moment außergewöhnliche Mannschaft, die in der Südamerikaqualifikation ganz klar zu den Spitzenmannschaften gehört und Brasilien lieferte ebenso eine gute Vorstellung ab. Nach den vielen Kritiken am Stil von Menezes zeigte es sich, dass die Mannschaft um Neymar und Co. auch mit „echten“ Gegnern zu Recht kommt, wenn auch noch einiges zu tun ist bis 2014.

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