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Freundschaftsspiel

  • 20. September 2012
  • • 03:00
  • • Estádio do Governo do Estado de Goiás (Serra Dourada), Goiânia, Goiás
  • Schiedsrichter: C. Amarilla
  • • Zuschauer: 37871
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ENDE
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Neymar trifft Sekunden vor Abpfiff: Brasilien schlägt Argentinien im Superclassico knapp mit 2:1

Neymar trifft Sekunden vor Abpfiff: Brasilien schlägt Argentinien im Superclassico knapp mit 2:1

Herman Barcos defiende la pelota ante Paulinho / Getty

Der Superclassico das Americas zog die Fans in Südamerika in seinen Bann. Für sich entscheiden konnte das Duell in letzter Minute Brasilien. Sie siegten gegen Argentinien 2:1.

Goiania. Es ist das Duell schlechthin in Südamerika. Es gibt in Argentinien und Brasilien nichts Größeres als das Duell beider Nationen im Fußball. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag deutscher Zeit war es wieder so weit. Ohne die Europa-Legionäre um Oscar und Hulk oder um Lionel Messi und Sergio Agüero gingen beide Fußballnationen in die Partie. Sekunden vor Abpfiff entschied die Selecao den Superclassico das Americas mit 2:1 für sich.

Argentinien geht in Führung - Brasilien legt nach

Das Spiel begann noch zaghaft, von der heißen Stimmung war noch nicht viel zu spüren. Doch nach wenigen Minuten kamen beide Teams immer mehr in die Partie, sodass Argentinien im Duell um die Ehre in der 20. Minute in Führung ging. Ein Angriff über die linke Seite, schnell gespielt, ein Pass von Clemente Rodriguez fand die Füße von Juan Manuel Martinez, der das runde Leder einnetzte. Die Brasilianer stellten ihre Arbeit nicht ein, zeigten sich wenig geschockt und spielten, getragen von den Fans, offensiv nach vorn. Nur sechs Minuten später legte Neymar den Ball per Freistoß von der rechten Halbraumseite auf den Kopf von Paulinho, der zum 1:1 einköpfte, was auch gleichzeitig den Pausenstand markieren sollte.

Kaum Feuer im Spiel

Die zweite Hälfte begann ebenso ruhig wie die ersten 45 Minuten. Beide Teams kämpften, doch nicht so hart, wie sie es vielleicht getan hätten, wenn die Europa-Legionäre mit auf dem Feld gestanden hätten. Die teilweise noch jungen Kicker auf beiden Seiten waren bemüht, doch konnten nicht die ganz großen Chancen kreieren. Die Hitzigkeit früherer Kämpfe im Superclassico war nicht zu sehen, kaum Fouls, kaum Feuer. Auch der hochgehandelte und immer wieder in den Himmel erhobene Neymar konnte nicht zum erlösenden Tor für die Kicker vom Zuckerhut treffen.



Hand des Teufels entscheidet Partie

Erst in den letzten Minuten schien der Selecao bewusst zu werden, dass sie gegen den Erzrivalen gewinnen wollte. Wenige Sekunden vor Abpfiff leistete sich Desabato in bester Maradona-Manier ein Handspiel, doch diesmal sollte es nicht die Hand Gottes sein, sondern die des Teufels. Das Handspiel im eigenen Strafraum ließ Neymar am Elfmeterpunkt antreten und auch kraftvoll verwandeln. So konnte der „Golden Boy“ am Ende doch noch das Spiel entscheiden.

Brasilien hat noch viele Aufgaben zu lösen

Das Duell war keines der ganz großen, auch wenn die Gäste mit dem Ergebnis zufrieden sein werden. Für Brasilien wurde erneut sichtbar, dass man noch nicht in der Form ist, in der man sein will. Problematisch daran ist, dass der Gastgeber der WM 2014 fast keine Pflichtländerspiele mehr hat und sich mit ebensolchen Freundschaftsspielen vorbereiten muss. In neun Tagen reisen die Rekordweltmeister nach Argentinien zum Rückspiel im Superclassico, später in diesem Jahr testen sie noch gegen die „Three Lions“ aus England.

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