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UEFA Europa League

  • 1. August 2013
  • • 19:30
  • • Stadion Lazur, Burgas
  • Schiedsrichter: L. Probert
  • • Zuschauer: 10000
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ENDE
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Ibisevic konnte jubeln, doch der Ausgleich kam nur wenig später

VfB Stuttgart trotz schwacher Leistung mit guter Ausgangslage

Ibisevic konnte jubeln, doch der Ausgleich kam nur wenig später

Bongarts

Ein 1:1 im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde der Europa League zwischen dem VfB und Plovdiv zeugt von einer schwachen Leistung. Doch die Playoffs sind dennoch zum Greifen nah.

Plovdiv. Die großen Ambitionen des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart haben gleich im ersten Pflichtspiel einen kleinen Dämpfer erlitten. Im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League kamen die Schwaben bei Botev Plovdiv nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und offenbarten erneut große Probleme in der Offensive. Die schmeichelhafte Führung durch Vedad Ibisevic (67.) egalisierte Valeri Domovchiyski (73.).

Mit dem Ergebnis hat sich die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia allerdings eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel am 8. August geschaffen - und damit alle Chancen im Heimspiel gegen den Außenseiter aus Bulgarien den Einzug in die Play-offs zu schaffen.

Drei Neuzugänge in der Startelf

Labbadia musste sein Team wegen der Ausfälle von Christian Gentner und Martin Harnik personell umstellen und schickte in Moritz Leitner, Daniel Schwaab und Konstantin Rausch gleich drei Neuzugänge aufs Feld. Überraschend durfte auch Youngster Timo Werner beginnen.

Ausgeglichenes Spiel, keine großen Höhepunkte

Im Lazur-Stadion in Burgas entwickelte sich vor 12.000 Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel ohne große Höhepunkte. Die Stuttgarter hatten zwar mehr Ballbesitz, schafften es allerdings nicht, daraus gefährliche Chancen zu kreieren. In der 25. Minute hatten die Gastgeber mit ihrem ersten Torschuss durch Todor Nedelew die beste Gelegenheit, die VfB-Schlussmann Sven Ulreich mit Mühe entschärfte. Aufseiten der Stuttgarter sorgte bis zum Pausenpfiff nur ein Weitschuss von Rausch nach einem Alleingang für ein wenig Gefahr.

Das Spiel blieb auch nach dem Seitenwechsel über weite Strecken unansehnlich. Viele Fouls behinderten den ohnehin stockenden Spielaufbau beider Teams. Auch die Einwechslung von Cacau für Tunay Torun änderte daran zunächst nichts. Der Außenseiter aus Bulgarien, der im Gegensatz zum VfB bereits sein siebtes Pflichtspiel in dieser Saison absolvierte, beschränkte sich auf die Defensive und lauerte auf Konter. Dagegen fanden die Gäste kein Mittel.

Standardsituation führt zum 1:0, Abpraller zum Ausgleich

Bezeichnend, dass es eine Standardsituation benötigte, um den Bann zu brechen: Der bis dahin praktisch unsichtbare Ibisevic köpfte nach einer Freistoßflanke des wenige Sekunden zuvor eingewechselten Alexandru Maxim den Ball zur Gäste-Führung ins Tor.

Die hielt allerdings nicht lange. Der ehemalige Bundesligaspieler Domowtschijski erzielte den Ausgleich, nachdem Ulreich einen Schuss von Romario Kortzorg nicht festgehalten hatte.

Beste Spieler bei den Gastgebern waren Nedelew und Domowtschijski, bei den Stuttgarten zeigten Maxim in seiner kurzen Einsatzzeit und Serdar Tasci eine ansprechende Leistung.

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