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Bundesliga

  • 17. März 2013
  • • 17:30
  • • Stadion im BORUSSIA-PARK, Mönchengladbach
  • Schiedsrichter: M. Gräfe
  • • Zuschauer: 46173
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ENDE
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De Jong schießt Gladbach gegen Hannover zum Sieg

Die Borussia fuhr am späten Nachmittag gegen die Niedersachsen einen knappen Sieg im Rennen um die Europacup-Plätze ein.

Mönchengladbach. In der zweiten Sonntagspartie am 26. Bundesligaspieltag setzte sich Borussia Mönchengladbach mit 1:0 (1:0) gegen Hannover 96 durch. Damit zogen die „Fohlen“ nach Punkten mit dem sechstplatzierten 1. FSV Mainz 05 gleich und können sich weiterhin berechtige Hoffnungen machen, auch in der kommenden Saison international zu spielen. Die Gäste versinken hingegen allmählich im Mittelmaß der Liga.

Marx kehrt zurück

Bei den Borussen kehrte Mittelfeldspieler Thorben Marx nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Startformation. Granit Xhaka, der ihn gegen Werder Bremen (1:1) ersetzte, musste wieder auf der Bank Platz nehmen. Die Gäste setzten ihrerseits auf dieselbe Aufstellung wie im Spiel in der Vorwoche gegen Eintracht Frankfurt (0:0).

Zäher Beginn

Beide Teams begannen die Begegnung sehr vorsichtig, wenngleich die Borussia optisch etwas überlegener schien. Hannover machte die Räume zu Beginn jedoch sehr eng, was ein Kombinationsspiel für die Hausherren kaum möglich machte. Die erste bessere Gelegenheit hatten die Gladbacher. Nachdem Didier Ya Konan den Ball leichtfertig herschenkte, schaltete Juan Arango am schnellsten und verfehlte das Ziel aus gut 23 Metern nur knapp (15.).

Chancen für Gladbach

Mönchengladbach versuchte in der Folge den Druck zu erhöhen. Nach einem Marsch von Patrick Herrmann durch das komplette Mittelfeld, spielte dieser den gut postierten Luuk de Jong frei, doch der scheiterte mit seinem Abschluss am herauseilenden Ron-Robert Zieler im 96-Tor (20.). Wenig später hatten auch Amin Younes (24.) und Marx (27.) die Gelegenheit zur Führung, scheiterten aber ebenso. Von Hannover war bis dato offensiv nichts zu sehen.

De Jong zur Führung, Lattenkracher von Pocognoli

Die Gastgeber hielten in der Viertelstunde vor der Pause das Tempo weiter hoch und belohnten sich schließlich. Nach einem sehenswerten Zuspiel von Herrmann durch die Schnittstelle der Abwehr, tauchte de Jong plötzlich frei vor Zieler auf und ließ ihm keine Chance (36.).

Prompt wurde Hannover etwas stärker und setzte sich vermehrt in der Hälfte des Gegners fest. Die beste Chance hatte Linksverteidiger Sebastien Pocognoli mit einem Lattenschuss aus 33 Metern unmittelbar vor der Pause (45.).

Hannover will, aber kann nicht

Im zweiten Durchgang kam Hannover über mehr Ballbesitz besser in die Begegnung, fand aber gegen die vielbeinige Abwehr der Borussia keine Mittel. Gerade der eingewechselte Jan Schlaudraff leistete sich in dieser Phase den einen oder anderen Ballverlust und lud Gladbach zum Kontern, was jedoch ohne Folge blieb.

Die Chancen hatte weiterhin die Mannschaft von Trainer Lucien Favre. Patrick Herrmann (55., 65.) wusste diese aber nicht zu nutzen. Den 96ern fehlte es an diesem Nachmittag deutlich an Kreativität im eigenen Spiel. Auch in der Schlussphase der Partie konnten sich die Gäste, bis auf einen Freistoß von Christian Pander in der Nachspielziet, kaum ernsthafte Gelegenheiten herausspielen, und so blieb es am Ende in einer niveauarmen Bundesligapartie beim 1:0 für Borussia Mönchengladbach.

Für den negativen Höhepunkt des Spiels sorgte Sergio da Silva Pinto, der nach einer höhnischen Geste in Richtung von Schiedsrichter Manuel Gräfe fünf Minuten vor Spielende die Gelb-Rote Karte sah.

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