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Bundesliga

  • 27. Oktober 2013
  • • 17:30
  • • Stadion im BORUSSIA-PARK, Mönchengladbach
  • Schiedsrichter: F. Zwayer
  • • Zuschauer: 53418
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ENDE
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Heimstarke Gladbacher stürmen auf Platz vier

Souverän besiegten die Fohlen ein vor allem in der Defensive schwaches Eintracht Frankfurt und sind nun wieder mittendrin im Kampf um Europa.

Mönchengladbach. Fünftes Spiel, fünfter Sieg: Borussia Mönchengladbach bleibt zu Hause eine Macht. Der fünfmalige deutsche Meister schaffte durch einen souveränen 4:1 (2:1)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt den Sprung auf Platz vier und untermauerte damit seine Europacup-Ambitionen.

Juan Arango (11.), Oscar Wendt (18.), Patrick Herrmann (60.) und Raffael (66.) trafen für die starken Gastgeber, Stefan Aigner hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (15.). Die Hessen müssen sich nach der ersten Niederlage seit fünf Spielen vorerst wieder nach unten orientieren.

Vor 53.418 Zuschauern im Borussia-Park spielten beide Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier. Dabei wurde die Eintracht in einer turbulenten Anfangsphase zunächst kalt erwischt. Nach einem Foul von Sebastian Rode an Nationalspieler Max Kruse zirkelte Arango den Ball aus rund 20 m unter Mithilfe der Abwehrmauer zur Führung ins Netz. Torhüter Kevin Trapp war ohne Chance.

Rasante sieben Minuten

Die Hessen zeigten sich drei Tage nach dem Erfolg gegen Israels Meister Maccabi Tel Aviv (2:0) in der Europa League aber nur kurz geschockt. Einen Fehlpass von Schlussmann Marc-André ter Stegen und die Unordnung in der neu formierten Gladbacher Abwehr nutzte Aigner zum Ausgleich. Wäre das Tor nicht gefallen, hätte Schiedsrichter Felix Zwayer auf Elfmeter entscheiden müssen, da ter Stegen Vaclav Kadlec von den Beinen geholt hatte.

Doch auch die Gladbacher, die in dieser Saison auswärts erst einen Zähler geholt haben, steckten den Rückschlag schnell weg. Vorne wirbelten Raffael, Herrmann, Arango und Kruse die Frankfurter Abwehr immer wieder gehörig durcheinander. Erst verzog Raffael aus guter Position (16.), dann bediente der Brasilianer Wendt, der mit einem strammen Schuss für die erneute Führung sorgte.

In die temporeiche Begegnung kam erst nach einer halben Stunde ein kleiner Bruch, als sich die Fehlpässe auf beiden Seiten häuften. Chancen ergaben sich dennoch. Torhüter ter Stegen bügelte gegen Aigner (22.) und Kadlec (43.) seinen Fehler vor dem 1:1 aus.

Gladbach mit Personalsorgen

In diesen Situationen merkte man der Borussia das Fehlen einiger Stammspieler in der Defensive an. Trainer Lucien Favre bot aufgrund der Ausfälle von Kapitän Filip Daems (muskuläre Probleme im Rücken- und Hüftbereich), Alvaro Dominguez (Schlüsselbeinbruch), Martin Stranzl (Gelb-Rot) und Havard Nordtveit (Knochenödem am Sprunggelenk) Tony Jantschke in der Innenverteidigung neben Roel Brouwers auf. Für Jantschke rückte Julian Korb in seinem ersten Bundesligaspiel von Beginn an auf die rechte Seite in der Viererkette.

Nach dem Wechsel übernahm das Team von Trainer Armin Veh immer mehr das Kommando, Gladbach zog sich etwas zurück und lauerte auf Konter. Granit Xhaka verpasste bei einem Distanzschuss den dritten Treffer nur knapp (59.). Dieser gelang Herrmann nach Pass von Kruse. Für die Entscheidung sorgte Raffael auf Vorarbeit von Herrmann.

Bei Gladbach überzeugten Raffael und Herrmann, bei Frankfurt verdienten sich Aigner und Kadlec gute Noten.

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