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Bundesliga

  • 24. Januar 2014
  • • 20:30
  • • Stadion im BORUSSIA-PARK, Mönchengladbach
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 54010
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ENDE
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FC Bayern München erobert die Festung Borussia-Park

Ohne Ribery und Mandzukic traten die Bayern in Gladbach an: Trotzdem wussten sie die Festung zu eindrucksvoll zu knacken und fügten den Fohlen die erste Heimpleite zu.

Mönchengladbach. Der FC Bayern München hat gleich zum Start der Bundesliga-Rückrunde wieder die Muskeln spielen lassen und die Festung Borussia-Park erobert. Der ungeschlagene Tabellenführer gewann den Klassiker gegen Borussia Mönchengladbach verdient mit 2:0 (1:0) und zementierte seine Vormachtstellung im deutschen Fußball.

Auch ohne Franck Ribery und Arjen Robben ließen die Bayern erst gar keine Hoffnungen bei der Konkurrenz aufkommen. Das Team von Trainer Pep Guardiola spielte abgeklärt und effektiv und baute seine eindrucksvollen Serien weiter aus: Seit 42 Partien ist der Triple-Sieger nun unbesiegt, auswärts sind es 27 Spiele ohne Niederlage - beides ist Liga-Rekord.

Vor 54.010 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park, darunter Bundestrainer Joachim Löw, spielten beide Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier. Schon in der 2. Minute hatte die Borussia durch Martin Stranzl und Max Kruse zwei Chancen zur Führung, ehe auf der Gegenseite Müller mit einem klugen Pass die Gladbacher Viererkette aushebelte. Götze traf aus fünf Metern aber nur den linken Außenpfosten (6.).

Wirbel um Mandzukic

Nur eine Minute später schlug erneut die Kombination Müller/Götze zu, diesmal aber mit Erfolg. Der starke Müller flankte von der Grundlinie nach innen, wo Götze völlig ungedeckt mit einer Direktabnahme aus neun Metern erfolgreich war. Für den Nationalspieler war es bereits das fünfte Saisontor.

Die Borussia reagierte verunsichert, wirkte nervös und überließ den Bayern nahezu vollständig das Geschehen. Auch das Fehlen von zahlreichen Stützen machte sich bei den Gästen kaum bemerkbar: Robben saß nur auf der Bank, der verletzte Ribery und überraschend auch Torjäger Mario Mandzukic waren erst gar nicht mitgereist. "Mario hat nicht so trainiert, wie er das normalerweise kann", sagte Sportvorstand Matthias Sammer in der ARD.



Die Bayern hatten auch so alles im Griff und ließen ihre Kombinationsmaschine auf Hochtouren laufen. Mehr als 70 Prozent Ballbesitz sprachen nach einer halben Stunde Bände, Gladbach kam kaum zu seinem in der Hinrunde so gefährlichen Spielaufbau.

Gladbach unterlegen - und im Pech

Erst kurz vor Pause sendeten die Fohlen zwei Lebenszeichen: Ein Gewaltschuss von Kruse aus 16 Metern klatschte an den Pfoten (40.), einen Schuss von Juan Arango parierte Nationaltorhüter Manuel Neuer (45.)

Kurz nach der Pause erhöhten die Bayern dann auf 2:0. Zunächst rettete Gladbachs Torhüter Marc-Andre ter Stegen noch glänzend gegen Götze, im folgenden Durcheinander prallte der Ball jedoch an den Oberarm von Granit Xhaka. Müller, der im Hinspiel noch bei einem Elfmeter an ter Stegen gescheitert war, verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. In der 64. Minute hatten die Gladbacher erneut Pech, als Patrick Herrmann nur den Pfosten traf.

Bei Gladbach waren ter Stegen und Kruse die auffälligsten Spieler, bei den Bayern verdienten sich Götze, Müller und Philipp Lahm Bestnoten.

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