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Bundesliga

  • 24. September 2014
  • • 20:00
  • • Signal-Iduna-Park, Dortmund
  • Schiedsrichter: M. Gräfe
  • • Zuschauer: 79500
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Nach Bobic-Rauswurf: VfB holt überraschend Punkt in Dortmund

Nach Bobic-Rauswurf: VfB holt überraschend Punkt in Dortmund

Bongarts

Didavi schockt den BVB doppelt, der agiert insgesamt überraschend schwach, doch fightet zurück und rettet dank Immobiles erstem Bundesligatreffer den Punkt.

Dortmund. Nur wenige Stunden nach dem Rauswurf von Sportvorstand Fredi Bobic ist dem VfB Stuttgart dank eines Doppelpacks von Daniel Didavi der erste kleine Schritt aus der Krise gelungen. Mit dem 2:2 (0:0) beim enttäuschenden Vizemeister Borussia Dortmund holten die Schwaben einen unerwarteten Auswärtspunkt und gaben zumindest den letzten Tabellenplatz an den Hamburger SV ab.

Für die Treffer zur überraschenden 2:0-Führung des VfB sorgte Didavi in der 48. und 78. Minute. Pierre-Emerick Aubameyang (72.) und Ciro Immobile (86.) mit seinem ersten Bundesligatreffer nach einem schweren Fehler von Stuttgarts Torwart Sven Ulreich retteten den Westfalen wenigstens noch den siebten Saisonpunkt.

Der von einer Verletzungsserie gebeutelte BVB verhinderte damit am fünften Bundesliga-Spieltag soeben noch die dritte Niederlage, blickt aber sorgenvoll dem Revierderby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Revier-Nachbarn Schalke 04 und dem zweiten Gruppenspiel der Champions League am nächsten Mittwoch beim RSC Anderlecht entgegen.

Kein Rhythmus beim Vizemeister

Besonders in der ersten Halbzeit fand der BVB keinen Rhythmus und enttäuschte die 79.500 Zuschauer auf der ganzen Linie. Schnell deutete sich das allseits erwartete Geduldsspiel an. Denn die Marschroute des VfB wurde schnell offensichtlich: Die Schwaben setzten auf Konter aus seiner massiven Abwehr. Dortmund fand zudem nur schwer in die Begegnung und ließ in der Anfangsphase Tempo sowie Präzision im Passspiel vermissen.

Während die BVB-Fans vergebens auf eine größere Chance ihrer Mannschaft warteten, prüfte der Stuttgarter Timo Werner Nationaltorhüter Roman Weidenfeller mit einem Schuss aus spitzem Winkel (23.). Bei den Westfalen fehlten hingegen in der Offensive die Überraschungsmomente. Für den einzigen der ersten Hälfte sorgte Shinji Kagawa, dessen Heber (33.) jedoch auf der Latte des VfB-Gehäuses landete.

Erstmals in der neuen Saison stand Weltmeister Mats Hummels im Kader des BVB, saß jedoch bis zur 74. Minute auf der Bank, ebenso wie die WM-Teilnehmer Matthias Ginter und Erik Durm. Im Angriff begann der Italiener Ciro Immobile, in der Abwehr Neven Subotic, der zuletzt wegen Adduktoren-Problemen aussetzen musste. Dennoch musste Trainer Jürgen Klopp noch immer auf acht Akteure verzichten.

VfB stark aus der Kabine

Besserung erhofften sich die Fans nach dem Wiederanpfiff, doch statt des erwarteten Aufbäumens der Dortmunder, präsentierte sich der VfB wesentlich frecher und nutzte eine Reihe eklatanter Fehler in der Abwehr zum Führungstreffer.

Auch in der Folge wirkte der BVB ohne Ideen und Durchlagskraft und kassierte fast folgerichtig das 0:2 ebenfalls durch Didavi, bevor Pierre-Emerick Aubameyang den Anschlusstreffer erzielte und für neue Hoffnung sorgte. Immobile nutzte einen schweren Patzer von Ulreich, der an einer Flanke vorbeisegelte.

Während sich bei Dortmund allenfalls Aubameyang eine Bestnote verdiente, ragten beim VfB Didavi und Nationalspieler Antonio Rüdiger heraus.

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