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Bundesliga

  • 28. September 2013
  • • 15:30
  • • Signal-Iduna-Park, Dortmund
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 80000
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Reus und Lewandowski mit Doppelpack - Freiburg beim 0:5 ohne Chance

Reus und Lewandowski mit Doppelpack - Freiburg beim 0:5 ohne Chance

Getty

Nach einer halben Stunde Anlaufzeit kam der BVB-Express ins Rollen und ließ dem Sportclub, der in Hälfte zwei auch noch in Unterzahl spielen musste, nicht den Hauch einer Chance.

Dortmund. Pficht erfüllt, Tabellenführung verteidigt und die Generalprobe für den nächsten Champions-League-Auftritt mit Bravour bestanden: Der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund hat sich mit einem überzeugenden 5:0 (2:0)-Erfolg gegen den SC Freiburg auf das Gruppenspiel in der Königsklasse am Dienstag gegen Olympique Marseille eingestimmt. Am Ende waren die weiterhin sieglosen Breisgauer mit dem Ergebnis noch gut bedient.

Mit seinen Saisontoren Nummer drei und vier (35. und 45.+2, Foulelfmeter) sorgte Marco Reus für die komfortable Halbzeitführung. Fallou Diagne sah für die Notbremse vor dem Strafstoß die Rote Karte (45.+1). Nach dem Wechsel traf Robert Lewandowski vor 80.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena zum fünften und sechsten Mal in der laufenden Spielzeit (58. und 70.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Jakub Blaszczykowski (79.).

Mit Blick auf das Duell mit Marseille hatte Jürgen Klopp seine derzeit beste Mannschaft aufgeboten. Verzichten musste der BVB-Trainer erneut auf Nationalspieler Marcel Schmelzer, dessen Hoffnungen auf einen Einsatz mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel beim Abschlusstraining am Freitag endeten. Für Schmelzer spielt der 21 Jahre alte Erik Durm auf der linken Abwehrseite.

Freiburg übersteht Anfangsphase unbeschadet 

Mit der erwarteten Dominanz drängte der BVB auf eine frühe Führung. Die Gäste versuchten die Borussen schon im Mittelfeld zu attackieren, was jedoch einige Lücken in der Abwehr offenbarte. Mit viel Glück überstanden die Freiburger einige brisante Situationen, ohne selbst für Entlastung in der Offensive sorgen zu können. BVB-Torhüter Roman Weidenfeller verlebte einen äußerst ruhigen Nachmittag.

Der Keeper sah auf der anderen Seite eine Großchance durch Henrich Mchitarjan, dessen Torschuss Matthias Ginter (15.) abblockte und dabei Glück hatte, dass Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nicht auf Handelfmeter entschied.

Wenig später verfehlte Lewandowski das Gehäuse nur um Zentimeter. Pierre-Emerick Aubameyang hatte mit einem Kopfball Pech, anschließend scheiterte der Gabuner erneut an Freiburgs Keeper Oliver Baumann. Keine Chance hatte der SC-Torhüter gegen den Abstauber von Reus nach einem Distanzschuss von Sven Bender. In der Nachspielzeit erhöhte Reus per Elfmeter, nachdem Diagne den einschussbereiten Lewandowski gefoult hatte.

Großkreutz trumpft auf 

Die Statistik mit 13:1-Torschüssen bis zur Pause spiegelte den Spielverlauf wider. Das Bild änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff nicht. Fast hilflos sahen sich die dezimierten Freiburger den Angriffslawinen des BVB ausgesetzt. Die weiteren Treffer waren die logische Folge.

Aufseiten des BVB ragten die Torschützen Reus und Lewandowski sowie Kevin Großkreutz heraus. Bei den völlig überforderten Freiburger vermochte niemand zu überzeugen.

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