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UEFA Champions League

  • 1. November 2011
  • • 20:45
  • • Signal-Iduna-Park, Dortmund
  • Schiedsrichter: V. Bezborodov
  • • Zuschauer: 65590
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ENDE
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Borussia Dortmund meldet sich in der Champions League zurück - Olympiakos Piräus geschlagen

Borussia Dortmund meldet sich in der Champions League zurück - Olympiakos Piräus geschlagen

Getty Images

Der deutsche Meister aus Dortmund hat sein Endspiel um die letzte Champions-League-Chance gewonnen. Gegner Olympiakos Piräus wurde zu Hause mit 1:0 besiegt.

Dortmund. „Alles oder nichts“, unter diesem Motto ging Borussia Dortmund in das vierte Champions-League-Gruppenspiel der laufenden Saison. Nach einem Unentschieden und zwei Niederlagen konnte sich die Borussia vor heimischem Publikum über einen enorm wichtigen 1:0-Erfolg über Olympiakos Piräus freuen. Das als eigens ausgerufene „Endspiel“ dominierte die Borussia über die gesamte Spielzeit – mit Blick auf das Champions-League-Achtelfinale oder den dritten Platz, der immerhin das Weiterspielen in der Europa League sichern würde, war dieser Sieg unumgänglich.

Großkreutz mit der frühen Führung

Die Kampfansagen vor dem Anpfiff zeigten, dass sich die Borussia voll und ganz auf die wichtige Aufgabe gegen Olympiakos Piräus konzentrierte, denn selbst ein Unentschieden wäre für den Traum vom Achtelfinale in der „Königsklasse“ zu wenig gewesen. Kein Wunder, dass der BVB schon von der ersten Sekunde an das Tempo auf volle Betriebstemperatur brachte. Vor einer champions-league-würdigen Kulisse erlebten die Dortmunder einen europäischen Traumstart. Bereits nach sieben gespielten Minuten brachte Kevin Großkreutz sein Team mit 1:0 in Führung. Mit einem nicht unhaltbaren Distanzschuss aus knapp 20 Metern küsste er die Borussia und die eigenen Anhänger endgültig wach.



Die BVB-Hoffnung ist zurück

Drei deutschen Meister gibt es bisher, die schon in den 18 Jahren der Champions League vorzeitig in der Gruppenphase scheiterten. Zu diesem Kreis möchten die „Schwarz-Gelben“ nicht hinzukommen. Werder Bremen (1993/94), der VfB Stuttgart (2007/08) und der VfL Wolfsburg (2009/10) sind ein schlechtes Vorbild, das hatten sich wohl alle BVB-Akteure gedacht. Dass man den Gegner Olympiakos Piräus allerdings nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, das bekamen die Dortmunder schon im Hinspiel schmerzhaft zu spüren. Und so war es in den ersten 45 Minuten auch eine fehlerfreie Defensiv-Leistung, die die 1:0-Pausenführung ermöglichte. Die Griechen, wenn sie gefährlich waren, verlagerten ihr eigenes Offensiv-Spiel auf schnelle Gegenstöße und Kontersituationen. Dennoch hatte der BVB Glück, dass es zu der Pausenführung kam, denn Sekunden vor dem Seitenwechsel hätte Piräus, nach einem unglücklichen Handspiel von Verteidiger Mats Hummels, durchaus einen Strafstoß zugesprochen bekommen können.

Kampf und Leidenschaft

Die Kontrolle auf dem Spielfeld blieb auch nach dem Pausentee in den Reihen der Gastgeber. Borussia Dortmund machte einfach einen frischeren Eindruck und war dem 2:0 näher, als die Gäste dem 1:1. Moritz Leitner (48./52.) und Robert Lewandowski mit einem Pfostentreffer in der 60. Minute hatten den zweiten BVB-Treffer auf dem Fuß. Mit viel Kampf und Leidenschaft versuchten die Gastgeber auch die schwindenden Kräfte zu kompensieren. Olympiakos Piräus lauerte auf die eine Möglichkeit, die zum glücklichen Ausgleich führen sollte. Am Ende bekamen die Griechen jedoch nicht mehr die Möglichkeit, dem BVB ein Bein zu stellen. Mit dem knappen 1:0-Erfolg hat sich der deutsche Meister wieder in der Champions-League-Gruppenphase zurückgemeldet. Vier Punkte haben die Dortmunder nun auf dem Konto und befinden sich somit auf Rang drei in der Gruppe F, drei Punkte hinter Olympique Marseille und einen Zähler vor Schlusslicht Olympiakos Piräus.

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