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Bundesliga

  • 27. November 2012
  • • 20:00
  • • Signal-Iduna-Park, Dortmund
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 80100
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ENDE
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1:1! Düsseldorf erkämpft sich in aller Ruhe einen Punkt beim BVB

1:1! Düsseldorf erkämpft sich in aller Ruhe einen Punkt beim BVB

Bongarts

Zuerst beeindruckten die 80000 Zuschauer im Signal-Iduna-Park mit ihrem stillen 12-Minuten-Protest. Anschließend taten auch die Akteure auf dem Platz nur das nötigste.

Dortmund. Am 14. Spieltag der Bundesliga-Saison 2012/13 patzte Borussia Dortmund und spielte gegen die Aufsteiger von Fortuna Düsseldorf nur 1:1. Jacub Blaszczykowski erzielte die Dortmunder Führung, Stefan Reisinger machte den Ausgleich.

80000 schwiegen für zwölf Minuten

In den ersten zwölf Minuten passierte gar nichts und das noch weniger als gewöhnlich vermutet. Die 80000 Zuschauer im Signal-Iduna-Park schwiegen bis zur zwölften Minute um der DFL zu signalisieren, dass der Fußball sein Publikum braucht und das man nicht einverstanden mit dem Sicherheitsonzept ist. Auf dem Platz herrschte aber ebenfalls Stille, denn Fortuna Düsseldorf konzentrierte sich mit geschwächter Abwehr auf Manndeckung während der BVB sich nicht zutraute mal in der Offensive richtig Gas zu geben.

Reus mit ersten Chancen

Ganze 37 Minuten musste es dauern bis es mal eine größere Torchance gab. Sven Bender spielte den Ball zurück auf Marco Reus, der versuchte aus spitzem Winkel direkt. Fortunas Keeper Fabian Giefer tauchte ab und konnte den Ball zur Ecke parieren. Zwei Minuten später verschätzte sich Juanan und Reus konnte frei auf das Tor schießen. Er bekam aber nicht genügend Druck auf das Leder, das anschließend in die Arme des Fortuna Keepers flog (39.).

Kuba weckt den Signal-Iduna-Park

Als sich die Zuschauer schon damit abfanden, dass es außer ihrer eigenen Protestaktion wohl keine Höhepunkte in den ersten 45 Minuten zu bestaunen gab, passierte es dann doch. Lukasz Piszczek flankte den Ball in der 43. Minute schnell von der rechten Seite in den Elfer wo „Kuba“ den Ball mit der Brust zu Großkreutz brachte. Der spielte aber direkt wieder zurück sodass Pole via Direktabnahme einen wunderschönen Schuss zur Führung der Gastgeber abfeuerte. 70 Prozent Ballbesitz und 10:1 Schüss, wenn auch nur vier aufs Tor, waren der Beleg, dass die Führung der Gastgeber zur Pause statistisch in Ordnung ging.



Ilsö mit Slapstick-Einlage

Nach der Pause hatten die Düsseldorfer eine riesige Chance mit Slapstick-Flair. Plötzlich stand Robbie Kruse in der 57. Minute im Sechzehner und konnte sich gegen zwei Borussen behaupten. Er tipptw den Ball im Fallen noch zu Reisinger, der auf das leere Tor schießen konnte. Sein Schuss traf aber Ken Ilsö, der unfreiwillig für die Dortmunder rettete. Im direkten Gegenzug legte Schmelzer erst ein Solo hin und das den Ball auf Höhe der Starfraumlinie quer für Großkreutz auf. Der zog ab und verfehlte nur um wenige Zentimeter den Kasten.    

Reisinger schockt den BVB

Und dann passierte tatsächlich das was keiner mehr auf dem Zettel hatte. Robbie Kruse flankte das Leder von der linken Seite in den Strafraum, wo Schmelzer zu weit vor Stefan Reisinger stand. Der Ex-Freiburger setzte zum Kopfball an und machte den Ausgleich wie aus dem Nichts. In den Anschlussminuten stämmten sich die Gäste dagegen, auch wenn die große Offensivschlacht des BVB aus blieb. Ivan Paurevic musste in der 86. Minute nach zweiter Gelben Karte noch vom Platz.

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