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Bundesliga

  • 16. Februar 2013
  • • 18:30
  • • Signal-Iduna-Park, Dortmund
  • Schiedsrichter: F. Brych
  • • Zuschauer: 80500
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Borussia Dortmund besiegt die Eintracht durch Reus' Dreierpack mit 3:0

Borussia Dortmund besiegt die Eintracht durch Reus' Dreierpack mit 3:0

bongarts

Der BVB hat sich dank einer beeindruckenden Leistung Platz zwei von Leverkusen zurückgeholt. Marco Reus steuerte alle drei Treffer bei.

Dortmund. Borussia Dortmund hat Eintracht Frankfurt im Samstagabendspiel der Fußball-Bundesliga dank eines Dreierpacks von Marco Reus mit 3:0 vom Platz gefegt. Die Tatsache, dass der BVB rund 40 Minuten in Unterzahl gespielt hatte, merkte man zu keinem Zeitpunkt.

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nahm drei Änderungen an der Startelf gegenüber dem 2:2 in der Champions League am Mittwoch bei Shakhtar Donetsk vor: Neven Subotic spielte in der Innenverteidigung für Felipe Santana, Ilkay Gündogan im defensiven Mittelfeld für Sebastian Kehl und Julian Schieber ersetzte in der Sturmspitze den rotgesperrten Robert Lewandowski.

Frankfurts Coach Armin Veh indes ließ die Elf nach dem 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Samstag unverändert.

Blitzstart des BVB: 2:0 nach zehn Minuten durch Reus

Der BVB legte los wie die Feuerwehr, hatte schon nach fünf Minuten zwei Großchancen durch Jakub Blaszczykowski und Marco Reus zu verzeichnen. Letzterer sorgte dann mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten (8. und 10.) für die frühe 2:0-Führung der Hausherren.

Zuerst spielte Gündogan auf Mario Götze, der Reus mit einem Traumpass bediente. Der Flügelflitzer ließ sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen. Nur zwei Minuten darauf war es dann Innenverteidiger Mats Hummels, der bei einem seiner Vorstöße den Ball zu Reus leitet. Dieser netzt neben den rechten Pfosten ein.

Schieber muss vorzeitig duschen gehen

In der Folge nahm Dortmund das Tempo etwas raus und die Gäste versuchten Angriffe zu fahren, die aber meist schon im Ansatz gestoppt wurden. Die Hausherren passten genau auf, gingen früh drauf und hatten eine perfekte Raumaufteilung, wodurch die Eintracht nur schwer ins Spiel fand.

Kurios wurde es in der 31. Minute: Schieber, der erst vier Minuten zuvor wegen gestrecktem Bein Gelb gesehen hatte, kassierte die nächste Verwarnung, als er im Zweikampf mit Bastian Oczipka den Ellenbogen einsetzte. Damit waren die Borussen nur noch zu zehnt.

Doch die Eintracht konnte bis zur Halbzeit kein Kapital aus der Überzahl schlagen. Zwar kam sie etwas besser in die Partie, nennenswerte Torchancen blieben aber bis auf einen Lupfer von Sebastian Rode, der knapp am Tor vorbeistrich (41.), Mangelware. Der BVB hatte das Geschehen im Griff und spielte die Partie bis zum Halbzeitpfiff von Dr. Felix Brych routiniert herunter.

Reus zum Dritten, Inui fliegt

Auch in den zweiten 45 Minuten gelang es Frankfurt nicht, den BVB ansatzweise zu gefährden. Die Hausherren hatten mehr Tormöglichkeiten, von denen sie eine durch den überragenden Reus in der 66. nutzen konnten. Der Nationalspieler kam nach einer Kombination über Gündogan und Götze freistehend zum Abschluss.

Die Eintracht hatte dem BVB nicht mehr viel entgegenzusetzen und verlor in der 74. Minute zu allem Überfluss auch noch Takashi Inui mit Gelb-Rot.

Der BVB gastiert am Sonntag in einer Woche bei Borussia Mönchengladbach. Die Eintracht ist bereits am Freitag wieder gefordert: Dann geht es zum SC Freiburg.

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