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Bundesliga

  • 18. August 2013
  • • 17:30
  • • Signal-Iduna-Park, Dortmund
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 80200
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ENDE
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Aubameyang hatte gegen Eintracht große Probleme

Dortmund siegt gegen Braunschweig: Hofmann wird zum Matchwinner

Aubameyang hatte gegen Eintracht große Probleme

Getty

Die Dortmunder mühen sich zu einem 2:1-Erfolg gegen Aufsteiger Braunschweig. Der eingewechselte Hofmann glänzte mit einem Tor und einer Vorlage.

Dortmund. Die Joker Jonas Hofmann und Marco Reus haben Borussia Dortmund vor einer ernüchternden Heimpremiere bewahrt. Mit einem 2:1 (0:0)-Arbeitssieg durch Treffer des 21-jährigen Hofmann in der 75. Minute und Nationalspieler Reus (86./Foulelfmeter) gegen den aufopfernd kämpfenden Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat der deutsche Vizemeister die Tabellenführung der Bundesliga erobert. Der Anschlusstreffer von Kevin Kratz (89.) kam zu spät. Der BVB feierte zwar im zweiten Spiel den zweiten Sieg, erfüllte aber die hohen Erwartungen nach dem spektakulären Auftakt in Augsburg (4:0) nicht.

Dabei hatte Trainer Jürgen Klopp vor 80.200 Zuschauern überraschend sämtliche drei insgesamt 50 Millionen Euro teuren Neuzugänge aufs Feld geschickt. Henrich Mikhitaryan, der zuvor vier Wochen wegen eines Teilrisses der Syndesmose pausieren musste, rückte für Reus in die Startformation, für Neven Subotic der Grieche Sokratis in die Vierer-Abwehrkette. Im Aufgebot fehlte Nationalspieler Ilkay Gündogan (Stauchung der Wirbelsäule). Die Niedersachsen mussten weiter auf ihren Torjäger Domi Kumbela und auch Deniz Dogan verzichten.

BVB mit Problemen

Die geballte BVB-Offensive sah sich von Beginn an einer dichte Abwehrkette der Eintracht gegenüber. Dennoch besaßen die Gäste nach nur 90 Sekunden die erste Chance des Spiels durch Dennis Kruppke. Doch im Anschluss sahen die 7000 Fans aus Braunschweig Einbahnstraßen-Fußball auf das Tor ihrer Mannschaft.

Mikhitaryan deutete seine Qualitäten bereits in der Anfangsphase an, fand dank seiner exzellenten Technik auch auf engstem Raum stets Lösungen, seine Schussversuchen fanden jedoch noch nicht ihr Ziel. Braunschweig kompensierte spielerischen Defizite mit seiner takischen Disziplin und unbändigem Engagement, große Torchancen des BVB blieben somit in der ersten Halbzeit Mangelware, was aber auch am teilweise unpräzisen Passspiel lag.

Beinahe wäre der Schuss für die Borussen nach hinten losgegangen, als Norman Theuerkauf das BVB-Gehäuse bei einem der wenigen Entlastungsangriffe der Eintracht nur knapp verfehlte (33.).



Es lief nicht rund beim Champions-League-Finalisten, der sich in den ersten 45 Minuten keine hochkarätige Möglichkeit erspielen konnte und lediglich bei Standardsituationen für Gefahr sorgte. Erst nach dem Wechsel erhöhte sich der Druck. Sven Bender, Nuri Sahin und Robert Lewandowski hatten Pech mit ihren Distanzschüssen.

In der Schlussphae stand Braunschweigs Torhüter Davari verstärkt im Mittelpunkt, als sich die Borussen Chancen in Serie erspielten - aber zunächst ungenutzt ließen, bis Hofamnn mit einem Flaschuss aus spitzem Winkel traf. Der 21-Jährige holte auch den Elfmeter raus.

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