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Bundesliga

  • 25. Januar 2013
  • • 20:30
  • • Signal-Iduna-Park, Dortmund
  • Schiedsrichter: M. Weiner
  • • Zuschauer: 80100
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ENDE
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Borussia Dortmund siegt souverän bei Nuri Sahins Rückkehr gegen den 1. FC Nürnberg

Borussia Dortmund siegt souverän bei Nuri Sahins Rückkehr gegen den 1. FC Nürnberg

Getty Images

Am Freitagabend empfing Doublesieger Borussia Dortmund den 1. FC Nürnberg. Pikant: Seit 2006 hatte der Club in Dortmund kein Tor mehr erzielt - dabei sollte es bleiben.

Dortmund. Am zweiten Spieltag der Bundesliga-Rückrunde empfing der amtierende Meister und Pokalsieger Borussia Dortmund den 1. FC Nürnberg. Die Statistik sprach im Vorhinein klar für einen Sieg der Dortmunder, die nah an den Abstiegsplätzen schwebenden Clubberer wollten allerdings auch noch ein Wörtchen mitreden. Das Spiel endete 3:0 durch Tore von Doppelpackschnürer Jakub Blaszczykowski und Robert Lewandowski.
NEUER RASEN FÜR DEN MEISTER

Borussia Dortmund machte von Anfang an Ernst: Sie gewannen fast alle Zweikämpfe, konnten bereits in den ersten zehn Minuten eine Großchance nach Konter durch die Kombo Kuba und Lewandwoski herausspielen. Nürnberg wagte einen Vorstoss über Gebhart, der allerdings ohne weitere Probleme von Hummels vom Ball getrennt werden konnte. So bestimmte der Meister ohne Wenn und Aber das Spiel gegen defensiv eingestellte, aber nicht immer konsequente Nürnberger.

Elfmeter für Dortmund

Zuerst kam Nürnberg aus dem Nichts zur größten Chance des Spiels bis dahin: Feulner konnte frei auf Pekhart flanken, der der Innenverteidigung davon schleichen konnte und direkt zentral auf das Tor köpfen. Weidenfeller parierte aus kürzester Distanz, der knallharte Nachschuss vom heransprintenden Feulner konnte ebenfalls vom Keeper abgewehrt werden. Nur wenige Minuten später, in der 17., konnte der BVB sich über einen Elfmeter freuen. Gebhart brachte Piszczek im Strafraum zu Fall, Kuba verwandelte sicher.

Doppelpack Kuba

Dabei zählte der Schiri wohl den Armeinsatz, aber der Außenverteidiger fiel erst verzögert. Man konnte ihn geben, musste aber nicht. Die Führung war dennoch verdient und Dortmund blieb weiter dran. In der 21. Minute konnte Götze Samba mit Pinola tanzen und einen Querpass direkt in die Mitte der Box schießen. Dort wartete Kuba vollkommen frei und musste nur einschieben. Doppelpack des Kapitäns der polnischen Nationalmannschaft! In der Folge hatten die Nürnberger noch zwei, drei Angriffe, aber der absolute Wille fehlte, in die Zweikämpfe zu gehen und Zeichen zu setzen. Mit 2:0 gingen die Mannschaften in die Pause.



Schwarz-gelbe Dominanz

Auch nach der Pause machten beide Mannschaften genau da weiter, wo sie aufgehört hatten: Dortmund war feldüberlegen und kam ohne große Mühe wieder und wieder in den Club-Strafraum. Nürnberg konnte bis zur Mitte der zweiten Hälfte nur zwei Fehler des BVB nutzen. Einmal ergab sich nach fünf Minuten die Chance für Pekhart, nachdem zuvor ein Fehlpass im Dortmunder Mittelfeld gespielt wurde. Aber der Stürmer konnte nur unpräzise Richtung Tor köpfen. Die zweite Chance hatte Feulner, der sich gegen drei stochernde Dortmunder durchsetzte. Sein flacher Schuss war leichte Beute für Weidenfeller. Dortmund hingegen hatte mit Lewandowski, Kuba und Götze schon wieder hundertprozentige Chancen.

Sahin wieder zu Hause

In der 75. Minute kehrte Nuri Sahin zurück. Er wurde gebührend gefeiert, Klopp konnte etwas experimentieren. Sahin und Bender, der ebenfalls eingewechselt wurde, besetzten danach die Doppelsechs, Gündogan rückte vor ins Loch, Götze spielte rechts, Reus weiterhin links. Auch Nürnberg versuchte in den letzten zwölf Minuten mit Frantz und Polter der Offensive noch einen Ruck zu geben. Aber die Dortmunder blieben am Ruder und konnten nach Belieben, ohne echte Gefahr des Gegners das Ergebnis halten und die neue Aufstellung austesten. In der 88. Minute machte Robert Lewandowski den gefühlt zweiten Deckel mit seinem Seitenvolley nach Vorlage von Reus drauf. Auch er durfte also noch einmal treffen.

Man hätte gerne positive Aspekte am Spiel der Nürnberger gefunden, aber das ließen sie einfach nicht zu. Auch die Offensivwechsel schlugen überhaupt nicht ein - kamen vielleicht ein wenig zu spät. So siegte der BVB mehr als souverän mit 3:0 und hätte etwaig ein paar Treffer mehr machen können.

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