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Serie A

  • 22. Februar 2014
  • • 20:45
  • • Stadio Renato Dall'Ara, Bologna
  • Schiedsrichter: D. Massa
  • • Zuschauer: 22755
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ENDE
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Serie A: Torino gegen den Derby-Fluch

Serie A: Torino gegen den Derby-Fluch

Getty Images

Gegen die alte Dame hat der FC seit über 800 Minuten nicht mehr getroffen. Bei Inter und Milan herrscht trotz durchwachsener Leistungen Aufbruchstimmung. Lazio ist unter Druck.

Gegen Juventus hat der FC Turin seit mehr als 800 Minuten nicht mehr getroffen. Der Top-Sturm der Granata soll die Serie am 25. Spieltag der Serie A reißen lassen. Bei Inter und dem AC Milan herrscht trotz durchwachsener Leistungen Aufbruchsstimmung. Miroslav Kloses Lazio ist gegen Schlusslicht Sassuolo unter Druck. Mario Gomez will mit der Fiorentina unter die Top Drei.

FC Bologna - AS Roma (Sa., 20.45)

Das Aus in der Coppa Italia ist verdaut, die Roma steuert nach dem 3:0 im Nachholspiel gegen Sampdoria weiter klar in Richtung direkte Champions-League-Qualifikation. Dass diese das Ziel sein muss, verkündete nun auch Trainer Rudi Garcia: "Es ist meine Ambition und die des Vereins, dies Champions League zu erreichen. Das steht für uns in diesem Jahr über allem."

Mit Dodo, Federico Balzaretti, Maicon und Francesco Totti fehlt dem Franzosen bei der Auswärtsaufgabe in Bologna allerdings voraussichtlich ein Quartett. Im Falle des "Capitano" gibt es aber einen Funken Hoffnung: Die medizinische Abteilung der Giallorossi verkündete am Donnerstag, dass dessen Bluterguss gut verheile.

Ein Sieg in Bologna erscheint aber auch ohne Totti machbar, zumal der abstiegsbedrohte Gegner aus der Emilia Romagna in diesem Kalenderjahr noch ohne Heimsieg ist und seinerseits auf den verletzten Francesco Della Rocca und den gesperrten Diego Perez verzichten muss.

Inter Mailand - Cagliari Calcio (So., 15 Uhr)

Bei den Nerazzurri macht sich nach dem katastrophalen Start ins Jahr 2014 allmählich Optimismus breit. Vor allem das 2:1 bei Tabellennachbar AC Florenz hat auch dem Präsidenten Erick Thohir Mut gemacht: "Die Mannschaft hat ihre Balance wiedergefunden, vor allem dank Walter Samuel steht die Defensive wieder. Die letzten beiden Spiele waren gut."

Doch der Indonesier verharrt nicht in der Gegenwart, er bastelt bereits am Team für die neue Saison. Dieses wird Nemanja Vidic von Manchester United "zu 90 prozentiger Wahrscheinlichkeit" verstärken, frohlockte Thohir. Noch ohne den Serben und die verletzten Cristian Chivu und Ricky Alvarez muss zunächst das auswärts sieglose Cagliari aus dem Weg geräumt werden.

Dort rumort es nach nur drei Punkten aus den letzten sechs Spielen gewaltig. Trainer Diego Lopez steht massiv unter Druck, Ex-Nationalspieler Gianfranco Zola wird bei seinem letzten Proifi-Verein als Übungsleiter gehandelt. Er dementierte nur halbherzig: "Ich Trainer in Cagliari? Ich bin der Letzte, dem man diese Frage stellen sollte. Aber man soll niemals nie sagen." Bei den Sarden muss Kapitän Daniele Conti wegen einer Rotsperre zusehen.

Sampdoria - AC Milan (So., 15 Uhr)

Die Saison des AC Milan ist auch unter Trainer Clarence Seedorf von schwankenden Leistungen geprägt, doch die Granden aus dem Umfeld attestieren dem Niederländer durch die Bank tolle Arbeit. So lobte Ex-Trainer Arrigo Sacchi: "Milan spielt endlich wieder wie ein Team. Seedorf hat dem Kader das Gleichgewicht wiedergegeben."

Geschäftsführer Adriano Gallini träumt sogar davon, "wieder das Level von 2007 zu erreichen." Damals gewannen die Rossoneri zum letzten Mal die Champions League. Apropos Champions League: Mario Balotelli hat sich im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen Atletico Madrid (0:1) an der Schulter verletzt und droht gegen Sampdoria auszufallen.

Dagegen brennt bei den Genuesen ein lange verletzter Ex-Milanista auf sein Comeback. Angreifer Maxi Lopez (elf Spiele, zwei Tore für den AC in der Saison 2011/12) erklärte unter der Woche: "Ich werde nichts riskieren, aber ich will es unbedingt bis zum Milan-Spiel schaffen." Definitiv fehlen werden die gesperrten Daniele Gastaldello und Lorenzo De Silvestri.

Juventus - FC Turin (So., 18.30 Uhr)

Das 188. Derby della Mole krönt den 25. Spieltag der Serie A. Torino unternimmt am Sonntag den zehnten Anlauf, gegen den Lokalrivalen wieder ins Tor zu treffen. Zuletzt gab es ein Remis und acht Niederlagen bei 0:15 Toren. Auf einen Sieg warten die Granata sogar seit April 1995.

Doch obwohl Juventus nicht nur den Nachbarn, sondern seit Jahren auch die gesamte Liga dominiert, grantelte Trainer Antonio Conte unter der Woche: "Wir müssen uns noch ernsthafter auf unseren Job konzentrieren. In den nächsten 52 Tagen müssen wir 16 Spiele bestreiten. Jetzt geht es in die entscheidende Phase der Saison."

Aufgrund von Wadenverletzungen stehen Juve die Verteidiger Andrea Barzagli und Giorgio Chiellini nicht zur Verfügung. Dazu fehlt Angreifer Mirko Vucinic (Knie). Bei Torino muss lediglich Allessandro Gazzi aufgrund einer Knöchelverletzung passen.

FC-Sportdirektor Gianluca Petrachi betrieb in der Woche vor dem Derby Seelenmassage und lobte vor allem den 24-Tore-Sturm Alessio Cerci und Ciro Immobile: "Cerci bringt 100 Prozent für das Team. Er ist einer für die magischen Momente. Immobile ist aber die eigentliche Überraschung. Vor unseren Augen wird er jeden Tag ein Stück besser."

Lazio Rom - Sassuolo Calcio (So., 20.45 Uhr)

Lazio stolpert derzeit von einer Verlegenheit in die nächste. Gegen das von fünf Pleiten in Serie gepeinigte Sassuolo ist die Elf um Nationalstürmer Miroslav Klose trotzdem in der Favoritenrolle. Dem deutschen Torjäger attestierte Trainer Edy Reja allerdings zuletzt "fehlende Intensität". Zugleich verlangte er "mehr von jedem Einzelnen in der Mannschaft."

Der 60-Jährige setzt nach der bösen 1:3-Niederlage beim zuvor Tabellenletzten Catania Calcio auf einen Lerneffekt: "Wir müssen die Leistung in unseren Köpfen behalten und endlich die richtigen Schlüsse ziehen." Für die Verletzten Ederson, Emiliano Alfaro und Helder Postiga kommt das nächste Duell mit einem Liga-Schlusslicht dabei zu früh.

Auf Seiten Sassuolos reist ein alter Bekannter ins Stadio Olimpico: Angreifer Sergio Floccari hat erst Ende Januar die Seiten gewechselt, ist bei seinen bisherigen drei Einsätzen für den Aufsteiger aber ohne Tor geblieben. In punkto Verletzungen ist Sassuolo extrem gebeutelt: Gleich sieben Spieler fehlen, darunter Kapitän Francesco Magnanelli.

FC Parma - AC Florenz (Mo., 19 Uhr)

Im Kampf um die Europapokalplätze hat der FC Parma Blut geleckt. Mit dem AC Florenz reist nun ein direkter Konkurrent in die Emilia-Romagna. Für Verteidiger Gabriel Paletta ein wegweisendes Spiel: "Wir müssen daran glauben, dass wir den Europacup erreichen können. Wir haben großes Potenzial. Das Spiel am Montag wird ein sehr guter Test."

Klub-Präsident Tomasso Ghirardi ist bereits jetzt mit den gezeigten Leistungen zufrieden: "Ich hätte vor der Saison nie gedacht, dass wir uns so immens verbessern würden." Allerdings ist fraglich, ob die Erfolgskonstellation beisammen bleibt: Trainer Roberto Donadoni soll Abwanderungsgedanken hegen, Swansea City Interesse haben.

Für die Fiorentina zählt nach der Heimpleite gegen Inter nur ein Sieg. Rückkehrer Mario Gomez peilt sogar eine Siegesserie an, immerhin hat er Großes vor: "Letztes Jahr war die Viola Vierter in der Serie A. Dieses Jahr wollen wir noch in die Champions League und die Coppa Italia gewinnen." Ein Quintett um die Langzeitverletzten Giuseppe Rossi und Massimo Ambrosini füllt derzeit das Fiorentina-Lazarett.

SSC Neapel - CFC Genua (Mo., 21 Uhr)

Gut ist die Stimmung in Neapel nach den erfolgreichen letzten Wochen. SSC-Präsident Aurelio de Laurentiis lobte bei "Fox Sports" besonders Neuzugang Gonzalo Higuain überschwänglich - und kritisierte dessen Vorgänger: "Cavani war ein großer Spieler, aber etwas eigensinnig. Higuain ist jeden Cent wert. Er ist ein Teamspieler, der auch die anderen stark macht."

Allerdings erscheint es fraglich, ob der Argentinier am Montag gegen die Genuesen mitwirken kann. Rückenbeschwerden gefährden seinen Einsatz ebenso wie den von Raul Albiol wegen einer fiebrigen Erkältung. Dem CFC fehlt mit Antonio Donnarumma, Sime Vrsaljko, Juraj Kucka und Napoli-Leihgabe Alessandro Gamberini sogar ein Quartett.

Fit ist dagegen Torjäger Albero Gilardino, der nun seine WM-Hoffnungen offiziell kundgetan hat. Die Strategie des Elf-Tore-Manns, der beim jüngsten 3:3 gegen Udine doppelt erfolgreich war, ist klar: "Im Moment schaue ich nur auf meine Leistungen in Genua. Mein Ziel ist es, den Verein oben zu halten. Alles Weitere wird man sehen."

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