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UEFA Europa League

  • 20. März 2014
  • • 19:00
  • • Estádio do Sport Lisboa e Benfica (da Luz), Lisboa
  • Schiedsrichter: D. Skomina
  • • Zuschauer: 40990
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ENDE
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Benfica Lisbon siegt mit Gesamtergebnis von 5 - 3

Beackerte die rechte Seite: Benficas Salvio war einer der Aktivposten

Tottenham verpasst bei Benfica das Wunder

Beackerte die rechte Seite: Benficas Salvio war einer der Aktivposten

Getty Images

Tottenham schaut gegen Benfica lange ehrfuchtsvoll zu, macht das Spiel in Lissabon durch Chadlis Doppelschlag aber doch nochmal spannend - zu spät allerdings.

Lissabon. Tottenham Hotspur hat bei Benfica Lissabon das Wunder verpasst: Nach einem gegen Ende hin nochmal umkämpften 2:2 stehen die Portugiesen im Viertelfinale der Europa League. Die Spurs gestalteten die Partie durch einen Doppelschlag von Nacer Chadli erst spät spannend.

Tim Sherwood musste mit Adebayor, Verthongen und Kaboul auf drei wichtige Akteure verzichten und schickte eine junge Mannschaft im Estadio da Luz aufs Feld. Benfica startete mit dem Selbstbewusstsein von neun Heimpsielen ohne Gegentor in die Partie. In der 8. Minute bereits köpfte Garay auf Luisao, doch der Kopfball des Abwehrmanns ging weit über den Kasten von Friedel.

Soldados Flaute hält an

Tottenham wurde erstmals durch einen Standard gefährlich: Nach einer Ecke stand Soldado nicht im Abseits, vergab jedoch aus aussichtsreicher Position am zweiten Pfosten kläglich. Die Spurs zogen sich in die eigene Hälfte zurück und setzten auf schnelle Konter, mit denen die Abwehr um Luisao aber kaum Probleme bekam. Bei einer zweiten Gelegenheit der Gäste gab Soldado erneut keine glückliche Figur ab (27).

Die Hausherren nutzen im Gegenzug ihre Chance. Zum wiederholten mal setzte sich Benficas Aktivposten Salvio auf rechts durch, seine butterweiche Flanke fand in der Mitte Garay (34.). Tottenham blieb auch in Durchgang zwei aus dem Spiel heraus lange Zeit weitestgehend ungefährlich, einzig Townsends Schuss knapp neben den Pfosten (52.) zeugte von den Offensivbemühungen der Gäste.



Mit der Führung im Rücken tat Benfica nur das Nötigste, entwickelte aber immer wieder gefährliche Momente: Luisao setzte einen Kopfball (57.) neben das Tor der Spurs. Chadlis Doppelschlag sorgte auf einmal wieder für Spannung: Innerhalb von zwei Minuten glich der Zehner per Schuss (78.) und dann per Aufsetzer aus (79.), was dem Spiel eine völlig neue Dramaturgie verlieh.

Tottenham drückte jetzt und hatte in den Schlussminuten durch Kopfbälle von Sigurdsson und Kane nochmal gute Chancen (94. und 95.), die Oblak jedoch parierte. Als Sandro in der fünften Minute der Nachspielzeit Lima im eigenen Strafraum legte, war das die Entscheidung: Mit der letzten Aktion des Spiels glich der Stürmer aus. Benfica steht damit unter den letzten Acht, die Spurs sind nach achtbarem Kampf ausgeschieden.

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