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Süper Lig

  • 3. Mai 2012
  • • 19:00
  • • FİYAPI İnönü Stadyumu, İstanbul
  • Schiedsrichter: F. Aydinus
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ENDE
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Besiktas gewinnt seine Ehre mit einem 1:0 gegen Fenerbahce zurück

Besiktas gewinnt seine Ehre mit einem 1:0 gegen Fenerbahce zurück

www.besiktas.com.tr

Das Derby stand unter den Vorzeichen „Eine Frage der Ehre“ und die konnte sich Besiktas zurückerobern. Bisher ohne Sieg und ohne Punkt in den Süper Finals, meldete man sich zurück.

Istanbul. Vor einer frenetischen Kulisse, die auf Grund der Spielstrafe aus Frauen und Kindern bestand, wollte Besiktas Istanbul am vierten Spieltag des Süper Finals in der türkischen Süper Lig gegen Rekordmeister Fenerbahce Istanbul, den Ortsrivalen, die ersten Punkte einfahren. Bei Fenerbahce noch knapp und glücklich an einem Punktgewinn gescheitert, sollte diesmal alles anders werden – und es wurde anders. Die Fehlerquote wurde gesenkt, hinten kompakter gestanden, Alex aus dem Spiel genommen und so konnte man das wichtige Derby, die Frage der Ehre, knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Ein Teil des Rufes wurde wiederhergestellt.

Ausgeglichene erste Hälfte was sie Spielanteile angeht

Die Vorzeichen wurden sehr schnell klar: Fenerbahce wollte gewinnen und Tabellenführer werden, Besiktas wollte punkten und damit nicht nur der Punktelieferant des Süper Finals sein. So ging man dann auch zur Sache. Kampfbetont, kompakt, gesicherte Abwehr auf Seiten Besiktas, der Vorwärtsgang über die Achse Stoch und Ziegler bei Fenerbahce. Die Kanarienvögel, die sich zuerst im Mittelfeld nach Gutdünken ausbreiten konnten, kamen so zu ersten kleineren Chancen. Doch entweder scheiterte man am hervorragend erholten Cenk oder an der perfekt stehenden Abseitsfalle von Besiktas. So war es dann Alex, der zwar alleine vor Cenk stand, ihn überlupfte und die Latte traf, doch das alles aus einer Abseitsposition heraus.

Besiktas aus der Ballsicherung in den Angriff

Es war Fernandes, der ein erstes Zeichen setzte. In der 33. Minute hatte der Portugiese das 1:0 auf dem Fuß, doch drei Meter vor Volkan hämmerte er das Leder in den Abendhimmel. Das war ganz schwach. Auf der Gegenseite vollbrachte Semih ein ähnliches Kunststück, als er alleine vor Cenk stand, aber nicht am jungen Keeper im BJK-Tor vorbei kam. Schlecht geschossen, aber trotzdem gut pariert. Als man sich eigentlich schon mit einer torlosen ersten Hälfte abgefunden hatte, kam der Glanzmoment des Quaresma. Auf der rechten Seite setzte er sich durch, zog in den Strafraum und sah Almeida. Der Ex-Bremer nagelte den Ball mit dem Kopf kompromisslos in die Maschen von Volkan. Gökhan, der eigentlich bei Almeida stand, lief an ihm vorbei und auf die Torlinie, wodurch der Angreifer völlig frei stand. Eine sehenswerte Vorarbeit und ein echter Kopfballkracher führten zum 1:0 für die Adler. Damit ging es in die Pause.

Offener Schlagabtausch in der zweiten Hälfte

Fenerbahce setzte nun alles daran, den Rückstand aufzuholen, den sie kurz vor der Pause hinnehmen mussten. Mit großer Laufarbeit, viel Ballbesitz und Ballsicherung setzte man Besiktas stark unter Druck. Mehr und mehr hatte Fenerbahce das Heft in der Hand und drückte, doch wie Galatasaray am gestrigen Abend fand man kein Mittel gegen die kompakt stehende Heimabwehr. In der 57. Minute wäre es trotzdem fast so weit gewesen. Nach einem Einwurf spielte Baroni auf Stoch, Stoch wieder zu Baroni, der in der Mitte stand und aus 11 Metern trocken abzog – doch Cenk parierte das Geschoss mit einem Reflex wie ein Hexer. Das hätte der Ausgleich sein müssen.

Konterchancen im eigenen Stadion für Besiktas

Dadurch, dass Fenerbahce zwar alles nach vorne warf und wirklich alles versuchte, das Ergebnis zu drehen, taten sich Räume für Besiktas auf. Mit dem Mute der Verzweiflung rannten die Kanarienvögel an, wollten den Ausgleich und eine Chance auf die Tabellenführung, aber Besiktas stand hinten extrem sicher. In der 61. Minute musste Volkan dann folgerichtig alles gegen Almeida zeigen und in der 87. Minute holte er dem eingewechselten Holosko das 2:0 vom Fuß. Es war wieder einmal gigantisch, was der Hexer aus Kadiköy in diesem Spiel an Chancen vernichten konnte. Alleine durch die Großchancen, die von Volkan bravourös vereitelt wurden, war es unter dem Strich ein verdienter Sieg der Adler, der ohne Volkan zwischen den Pfosten sicherlich noch deutlicher ausgefallen wäre, als er in der Sturmphase seiner Mannen das Tor mit Wahnsinnstaten sauber hielt. Nach 94 Minuten war das Spiel beendet, Besiktas hatte seinen ersten Derbysieg in dieser Saison eingefahren, seine ersten Punkte im Süper Final gesichert und Galatasaray damit an der Tabellenspitze gehalten.

Eure Meinung: Kann Besiktas mit so einer Leistung und der kompakten Abwehr auch bei Galatasaray punkten?

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