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Bundesliga

  • 28. September 2013
  • • 15:30
  • • Allianz-Arena, München
  • Schiedsrichter: B. Dankert
  • • Zuschauer: 71000
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Einmal mehr der Mann für die entscheidenden Tore - Thomas Müller

FC Bayern München mit Mühe und Thomas Müller gegen den VfL Wolfsburg

Einmal mehr der Mann für die entscheidenden Tore - Thomas Müller

Getty

Ein würdiger Wiesnauftritt war es nicht unbedingt, aber drei Punkte ist er trotzdem wert. Auch im 20. Anlauf gewinnen die Wölfe nicht in München.

München. Der FC Bayern München hat seine Siegesserie in der Allianz Arena nur mit einiger Mühe fortsetzen können. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola kam gegen den VfL Wolfsburg zu einem zähen 1:0 (0:0) und bleibt mit dem sechsten Saisonsieg Spitzenreiter Borussia Dortmund weiter auf den Fersen. Thomas Müllererlöste den Triple-Sieger in der 63. Minute mit dem Tor des Tages.

Vier Tage vor dem wegweisenden Gruppenspiel in der Champions League bei Manchester City (2.10.) konnte der Rekordmeister, der 2013 alle zwölf Ligaspiele zuhause gewonnen hat, aber über weite Strecken spielerisch nicht überzeugen und fand so gegen die kampfstarken und gut organisierten "Wölfe" kaum ein Mittel. Für Wolfsburg blieb trotz aller Bemühungen auch im vierten Auswärtsspiel der Saison nur die vierte Niederlage. Zudem hielt die schwarze Serie in München (erst ein Remis im Dezember 2001 in 20 Pflichtspielen).

Guardiola rotiert - Fünf Neue rein

Guardiola nahm nach dem 4:1 im DFB-Pokal gegen Hannover wieder fünf Wechsel vor. Unter anderem kehrten die beiden Superstars Arjen Robben und Franck Ribéry in die Startelf zurück. Erstmals seit dem europäischen Supercup-Finale am 30. August stand auch Mario Götze nach überstandener Kapselverletzung wieder im Kader, kam allerdings nicht zum Einsatz.

Bei Wolfsburg fehlte Leistungsträger Vieirinha, der sich im Pokal einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Dafür war Luiz Gustavo nach seiner Sperre wieder dabei. Der Brasilianer, der zu Beginn der Saison für 20 Millionen Euro von den Bayern zum VfL gewechselt war, wurde vor der Partie von Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß mit einem Blumenstrauß offiziell verabschiedet.

Gustavo war es auch, der vor 71.000 Zuschauern die erste Gelegenheit des Spiels hatte. Den wuchtigen Kopfball nach einer Ecke konnte Manuel Neuer aber parieren (7.). Die Münchner taten sich meist schwer, Druck aufzubauen. Die erste gute Torchance hatte Müller in der 19. Minute: Nach einem Freistoß von Arjen Robben konnte der Nationalspieler den Kopfball nicht richtig platzieren.

Die Wölfe haben die Flügelzange im Griff

Ansonsten gaben sich die Wolfsburger kaum eine Blöße. Ribéry wurde von Christian Träsch weitgehend gut abgeschirmt, Robben von Ricardo Rodriguez. So war für die Münchner oft am Strafraum Ende. VfL-Keeper Diego Benaglio hatte in der ersten Hälfte überraschend wenig zu tun - zumal auch noch Stürmer Ivica Olic aushalf, als Robben zwei Meter vor dem Tor plötzlich frei stand (42.).

Nach der Pause verstärkten die Bayern zunächst ihre Bemühungen. Wolfsburg musste einige brenzlige Szenen überstehen, etwa gegen den ansonsten äußerst unauffälligen Bastian Schweinsteiger oder gegen Müller (51.). Der Elan ließ dann aber gleich wieder nach. Bayern hatte sogar Glück, dass Marcel Schäfer, bedrängt von Rafinha, aus kurzer Distanz nicht einköpfen konnte (59.).

Müller macht das Tor des Tages

Besser machte es Müller, als er vom bis dahin schwachen Ribéry bedient wurde und den ersten sehenswerten Angriff aus spitzem Winkel abschloss. Für den Nationalspieler war es der erste Ligatreffer in dieser Spielzeit, im Pokal hat er dagegen schon fünfmal getroffen. Mario Mandzukic vergab nach 80 Minuten die Vorentscheidung, den Schuss des Kroaten klärte Naldo auf der Linie.

Bei Bayern verdienten sich Müller und Kapitän Philipp Lahm, der auf der Sechser-Position erneut überzeugte, die besten Noten. Wolfsburg hatte in Träsch und Rodriguez seine auffälligsten Akteure.

 
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