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Bundesliga

  • 29. März 2014
  • • 15:30
  • • Allianz-Arena, München
  • Schiedsrichter: C. Dingert
  • • Zuschauer: 71000
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ENDE
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Der FC Bayern kommt zuhause gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht über ein Remis hinaus

Erste Rekordserie gerissen: Hoffenheim trotz Bayern ein Unentschieden ab

Der FC Bayern kommt zuhause gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht über ein Remis hinaus

Bongarts

Ein torreiches Spiel in München findet keinen Sieger. Der FC Bayern muss starken Kraichgauern vor dem Kracher gegen Manchester United einen Punkt abgeben.

München. Die Siegesserie ist gerissen: Bayern München hat nach dem vorzeitigen Gewinn der 24. deutschen Meisterschaft zum ersten Mal nach 19 Erfolgen seit dem 5. Oktober ein Bundesliga-Spiel nicht gewonnen. Beim 3:3 (3:2) gegen 1899 Hoffenheim zeigte sich die umformierte Mannschaft von Trainer Pep Guardiola beim 53. Bundesliga-Spiel in Folge ohne Niederlage nicht in bester Verfassung, vor allem in der Defensive.

Roberto Firmino beendete die stolze Siegesserie der Münchner mit seinem Treffer zum 3:3 in der 74. Minute. Der FC Bayern trat vor 71.000 Zuschauern erstaunlich nachlässig und unkonzentriert auf. Am Dienstag im Hinspiel der Champions League bei Manchester United wird aber wohl eine ganz andere Elf auf dem Platz stehen - und wohl auch mit einer anderen Einstellung.

Nach zahlreichen Nachlässigkeiten und dem Treffer zum 0:1 von Anthony Modeste (23.) drehte der alte und neue deutsche Meister zwischenzeitlich richtig auf: Claudio Pizarro (31. und 40.) und Xherdan Shaquiri (34.) erzielten innerhalb von neun Minuten drei Treffer. Kurz vor der Pause kam das stets munter und frech mitspielende Hoffenheim durch einen Freistoß von Sejad Salihovic noch einmal heran (44.) - Firmino bestrafte dann die nicht nachlassenden Nachlässigkeiten der Bayern. Die Großchance zum Bayern-Sieg ließ Arjen Robben aus (86.). Auf der Gegenseite verhinderte Ersatztorwart Tom Starke mit einer Glanzparade gegen Sebastian Rudy die erste Münchner Niederlage seit dem 28. Oktober 2012 (90.).

Pep rotierte

Guardiola hatte wie erwartet seine Mannschaft wieder kräftig durchgemischt. So standen neben Pizarro und Shaqiri auch Daniel van Buyten und Diego Contento in der Anfangsformation, Jerome Boateng und Toni Kroos saßen nicht einmal auf der Bank. Auffälliger als die Umstellungen war: Die Bayern wirkten bisweilen etwas lässig, dabei hatte Sportvorstand Matthias Sammer versichert: "Wir werden nicht locker lassen."

Genau dieses Lockerlassen allerdings war anfänglich zu beobachten. Die Bayern wirkten, als sei der 20. Sieg in Serie in der Bundesliga eine Selbstverständlichkeit. Es war eine gewisse Lässigkeit zu spüren, es fehlte doch die letzte Entschlossenheit und Aggressivität. Hinzu kam eine Hoffenheimer Mannschaft, die den Abstieg nicht mehr fürchten muss und befreit aufspielte - was den Bayern gar nicht behagte.

Die umformierte Abwehr leistete sich früh einen bösen Schnitzer: Bedrängt von Modeste schubste van Buyten den Ball zu Starke zurück, dieser schoss bei seinem Befreiungsschlag am Fünfmeter-Raum Modeste an - der Ball aber kullerte neben den Pfosten (11.). Und Hoffenheim blieb gefährlich: Zunächst verpasste Modeste einen Freistoß von Sejad Salihovic knapp vor Starke (20.).



Übergewicht der Bayern

Kurz darauf war es dann passiert: Nach einem Pass von Kevin Volland lief wieder Modeste von der Mittellinie allein auf Starke zu: Den ersten Schuss konnte der Torhüter noch abwehren, den Abpraller aber schon der Franzose locker ins Tor. Danach ging Thiego verletzt vom Feld, es kam Philipp Lahm - und die Bayern ließen nun erkennen, dass auch dieses Spiel ernst zu nehmen war.

Nachdem sie anfangs ein paar Haken zu viel geschlagen hatten, gingen die Münchner nun viel entschlossener und schnörkelloser zu Werke. Die Folge: Flanke Shaquiri, Kopfballtor Pizarro; Vorlage Pizarro und Tor Shaquiri; danach Vorlage des starken Franck Ribery, wieder Tor Pizarro - drei Treffer in neun Minuten. Hoffenheim? Spielte weiter munter mit, auch wenn Modeste in der 32. Minute verletzt vom Feld gegangen war.

Die Bayern aber bekamen trotz der Führung das Spiel nicht wie gewohnt in den Griff. Beim Freistoßtreffer von Salihovic war Starke machtlos, er bekam in der zweiten Halbzeit dann weiter erstaunlich viele Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Beim Treffer von Firmino hatte er wieder keine Chance.

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