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Bundesliga

  • 30. März 2013
  • • 18:30
  • • Allianz-Arena, München
  • Schiedsrichter: G. Winkmann
  • • Zuschauer: 71000
9
ENDE
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9:2 - Bayerns „B-Elf“ vermöbelt den Hamburger SV

9:2 - Bayerns „B-Elf“ vermöbelt den Hamburger SV

Alexander Hassenstein

Weil Dortmund in Stuttgart 2:1 gewann stand schon vor Bayerns Partie gegen den HSV fest, dass die Titelfeier verschoben werden muss. Der Rekordmeister siegte trotzdem ohne Mühe.

München. Der FC Bayern München setzte sich am 27. Spieltag der Bundesliga mit einem mühelosen 9:2 gegen den Hamburger SV durch. In die Torschützenliste trugen sich Xherdan Shaqiri, Bastian Schweinsteiger, Claudio Pizarro(4), Franck Ribery und Arjen Robben (2) ein. Für den HSV trafen noch Jeffrey Bruma und Heiko Westermann. Weil Borussia Dortmund schon am Nachmittag 2:1 beim VfB Stuttgart gewann musste die vorzeitige Meisterschaft aber verschoben werden. Trotzdem präsentierte sich der Rekordmeister in Form für das Viertelfinale der Champions League gegen Juventus Turin.

Xherdan Shaqiri mit Blitztor

In den ersten Minuten startete Hamburg mit einer mutigen Abwehrreihe weit weg vom eigenen Strafraum. Bayern kam vorerst nicht über die eigene Hälfte, doch gleich beim ersten Durchbruch zappelte das Leder im Netz. Toni Kroos zog in der Mitte zwei Hanseaten auf sich und spielte weiter in die Mitte auf Xherdan Shaqiri. Anstatt den Schweizer anzugreifen befand sich die gesamte HSV-Abwehr im Rückwärtsgang und verschaffte Bayerns Flügelflitzer so genug Raum und Zeit sich für die lange Ecke zu entscheiden (5.).

HSV-Abwehr desolat, Schweinsteiger erhöht

In den folgenden zehn Minuten verlor der HSV den Blick auf sein Konzept. Die Gäste wirkten verwirrt und suchten jemanden, der ihr Spiel wieder in die Hand nahm. Rafael van der Vaart tauchte in der Anfangszeit aber völlig unter, während Bayern auch mit der B-Elf eingespielt und abgeklärt auftrat. In Minute 18 konnte Dennis Diekmeier gerade noch vor Claudip Pizarro zur Ecke klären nachdem Arjen Robben den Ball flach an den Fünfer spielte. Dann kam, was kommen musste. Arjen Robben spielte den Eckball kurz zu Xherdan Shaqiri. Wieder stand kein Hamburger beim 1:0-Torschützen. Dieser flankte von links auf die kurze Ecke des Fünfmeterraums, wo Bastian Schweinsteiger völlig unbedrängt einnicken konnte.

Pizarro mit ersten Saisontor, Robben macht das 4:0

Wie ein Kaninchen vor der Schlange geriet die Verteidigungslinie des HSV bei jedem Angriff der Bayern durcheinander. So auch in der 21. Minute, wo Claudio Pizarro nach einem tödlichen Pass trotz optisch präsenter Viererkette durchkam, abzog und das lange Ecke nur um Millimeter verfehlte. Der Peruaner war es auch, der die nächste Großchance einleitete. In der 30. Minute schickte er Robben mit einem anschaulichen Pass in den Strafraum. Der Niederländer tauchte hinter der Abwehr auf und Rene Adler konnte im Liegen mit den Fingern Schlimmeres verhindern.



Eine Minute später feierte Claudio Pizarro dann seinen ersten Saisontreffer. Javi Martinez verlängerte Robbens Eckball vom ersten Pfosten in den Fünfmeterraum. Pizarro hielt den Fuß hin und versenkte eiskalt (31.). Noch vor der Pause drohte die norddeutsche Abwehr dann völlig zusammenzubrechen. Arjen Robben zog von der rechten Seite nach innen und spielte zu Pizarro an den Sechzehner. Der legte das Leder mit der Hacke ab und zurück auf den Niederländer, den Ball mühelos im kurzen Eck unterbrachte (33.). Noch vor der ersten Halbzeit traf Shaqiri den Pfosten und Claudio Pizarro staubte zum 5:0 ab (45.).

Pizarro Nr. 3, Robben Nr. 2

Nach Wiederanpfiff schalteten die Bayern keinen Gang zurück und die Hamburger wurden auch nicht besser. Arjen Robben ließ Son stehen wie einen Amateur und überlief anschließend die gesamte Abwehrreihe. Anschließend tippte er das Leder in die Mitte wo einmal mehr Claudio Pizarro an den Ball kam und diesen mit der Hacke an Rene Adler vorbei hinter die Linie brachte (53.). Nur eine Minute danach leistete sich der HSV den nächsten Defensiv-Schnitzer in der eigenen Hälfte. Pizarro passte auf seinen heutigen Traumpartner Robben, der lupfte lässig über Rene Adler zum 7:0 (54.).

HSV mit zwei Anschlusstreffern

In der 68. Minute spielte der eingewechselte Franck Ribery einen tödlichen Pass in den Elfer auf den eingewechselten Thomas Müller, der in die Mitte zum wie ausgewechselten Claudio Pizarro flankte. Der ließ sich nicht zweimal bitten, markierte das 8:0 und seinen vierten Treffer der Partie. Auf Jeffrey Brumas Ehrentreffer in der 76. Minute folgte dann Ribery. Franzose schob hart und flach ins lange Ecke und erzielte so das 9:1. Heiko Westermann machte in Minute 86 noch den zweiten Anschlusstreffer des Abends, doch insgesamt blieb das Team von Torsten Fink heute desolat.

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