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Bundesliga

  • 2. Februar 2014
  • • 17:30
  • • Allianz-Arena, München
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 71000
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Franck Ribery und die Bayern waren einfach zu stark für die Frankfurter

Der FC Bayern München setzt seinen Spaziergang zum Titel gegen Eintracht Frankfurt fort

Franck Ribery und die Bayern waren einfach zu stark für die Frankfurter

Bongarts

Eintracht Frankfurt machte zwar ein gutes Spiel in München, aber die Bayern waren einfach eine oder auch zwei Nummern zu groß für die Hessen.

München. Der FC Bayern München setzt seinen lockeren Spaziergang durch die Liga fort und strebt mit großen Schritten dem frühesten Meistertitel der Bundesliga-Historie entgegen. Auch Eintracht Frankfurt war für den derzeit übermächtigen Rekordmeister nur ein Spielball. Die abstiegsgefährdeten und klar unterlegegen Hessen waren mit dem deutlichen 5:0 (2:0) der Bayern noch gut bedient. Für den Triple-Sieger war es nun schon das 44. Ligaspiel ohne Niederlage.

Den elften Sieg in Serie der Rekord-Bayern, die weiter 13 Punkte vor Leverkusen liegen, leitete Mario Götze in der 12. Minute ein. Superstar Franck Ribéry, der nach überwundener Verletzung erstmals in der Rückrunde wieder dabei war, sorgte vor 71.000 Zuschauern in der 44. Minute für das 2:0. Der zwei Minuten zuvor eingewechselte Arjen Robben erzielte das 3:0 (67.), ehe noch Dante (69.) und Mario Mandzukic (89.) trafen. Die Mannschaft von Coach Pep Guardiola verpasste bei mehreren klaren Möglichkeiten einen noch höheren Sieg.

Für die Eintracht, die in der 76. Minute noch den guten Torwart Kevin Trapp (Knieverletzung) durch Bundesliga-Debütant Felix Wiedwald ersetzen mussten, war es nach einem kurzen Hoch durch den Sieg in der vergangenen Woche gegen Berlin (1:0) ein weiterer Dämpfer im Abstiegskampf. Am kommenden Samstag steht das Team von Armin Veh im Kellerduell gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig nun gehörig unter Druck. Die Bayern können im Derby beim 1. FC Nürnberg nachlegen.

Die Münchner übernahmen nach einer Halbchance durch Alexander Meier (2.) sofort die Initiative und schnürten die Eintracht ein. Zunächst scheiterte Mario Mandzukic am glänzend reagierenden Kevin Trapp (8.). Zwei Minuten später prallte ein Schuss von Xherdan Shaqiri an den Außenpfosten.



Allzu lange hielt die Defensive der Hessen dem Druck aber nicht stand. Nach weitem Pass von Dante und Ablage von Mandzukic erzielte Götze mit einer herrlichen Direktabnahme seinen sechsten Saisontreffer. In der 23. Minute verhinderte erneut Trapp den zweiten Treffer des Nationalspielers.

Während sich bei der Eintracht das Fehlen der Stammspieler Sebastian Rode und Carlos Zambrano, die von Veh geschont wurden, durchaus bemerkbar machte, konnte sich Guardiola den Luxus erlauben, Toni Kroos, Robben und Thomas Müller erst einmal draußen zu lassen. Der Überlegenheit der Bayern tat dies kaum einen Abbruch.

Nur einmal gerieten die Bayern in der ersten Hälfte ernsthaft in Gefahr, als Thiago einen Schuss von Sebastian Jung abfälschte, Torwart Manuel Neuer aber seine ganze Klasse unter Beweis stellte (33.). Ansonsten waren die Hessen bemüht, den Schaden in Grenzen zu halten - was kurz vor der Pause dann aber noch einmal misslang. Ein Mandzukic-Kopfball konnte noch abgewehrt werden, ehe Ribéry aus kurzer Distanz zur Stelle war.

Nach dem Wechsel änderte sich an der Münchner Dominanz nichts. Götze hatte mit einem Pfostentreffer Pech, Ribéry traf die Latte. Zudem rettete erneut Trapp, mit Abstand bester Frankfurter, in höchster Not gegen Rafinha und dann gegen Ribéry (57. und 62.). Gegen Robbens Schuss nach feiner Vorarbeit von Götze zum 3:0 hatte er dann aber keine Chance, genauso gegen Dantes Kopfball. Mandzukic betrieb dann mit seinem elften Saisontor noch Eigenwerbung. Joselu hatte zuvor die einzige Möglichkeit der Hessen verstolpert.

Bei den Bayern überzeugten insbesondere die spielstarken Thiago und Götze. Bei den Gästen überzeugte bis zu seiner Verletzung allenfalls Trapp, der eine höhere Niederlage verhinderte.


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