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Super Cup

  • 12. August 2012
  • • 20:00
  • • Allianz-Arena, München
  • Schiedsrichter: M. Weiner
  • • Zuschauer: 69000
2
ENDE
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2:1 - Bayern München schlägt endlich Borussia Dortmund

2:1 - Bayern München schlägt endlich Borussia Dortmund

Bongarts

Der erste Schlagabtausch der noch jungen Saison um den Supercup zwischen Borussia Dortmund und Bayern München ging mit 2:1 an den Rekordmeister aus dem Süden der Republik.

München. Es ging um den ersten Titel der noch ganz jungen Saison 2012/2013. Der Supercup wurde zwischen Borussia Dortmund und Bayern München ausgespielt. Am Ende konnten sich der FCB nach fünf Niederlagen gegen den BVB in Folge revanchieren und mit 2:1 durchsetzen.

Schneller Beginn und erstes Pflichtspieltor von Mandzukic

Das Spiel begann gleich schnell und offensiv. Die Bayern zögerten nicht lange und drängten vor das Tor des deutschen Meisters. Schon in der 6. Minute konnte Mandzukic einen Pass von Ribery ins Tor schießen. Ausschlaggebend war ein Fehler der Dortmunder Innenverteidigung. Mats Hummels ließ den Pass durch, mit der vermeintlichen Sicherheit, Neven Subotic würde richtig stehen. Doch dieser kam nicht mehr an Mandzukic heran. Auch danach ging es munter und offensiv weiter im Spiel der Bayern. Der kroatische Torschütze legte den Ball für Robben vor, dieser konnte ihn allein vor Weidenfeller stehend nur an den rechten Pfosten setzen, doch Thomas Müller staubte ab und hämmerte die Kugel von rechts ins Dortmunder Netz.

Dortmunder Abwehr wackelt, zur Pause 2:0

Der Rekordmeister konnte mehr von seinen Kombinationen zu Ende spielen und kam dem Kasten von Weidenfeller immer wieder gefährlich nahe. Vor allem Mandzukic und Robben ärgerten die schwächelnde Abwehr der Dortmunder. Ab Hälfte der ersten Halbzeit wurden die Dortmunder etwas aktiver, jedoch konnten sie nicht ernsthaft vor das Tor der Bayern gelangen. Die Abwehr der Bayern bewachte die Offensivspieler um Lewandowski fast mit Adleraugen, so konnte sich der polnische Star nicht frei spielen und Torgefährlichkeit erzeugen. Im weiteren Verlauf stießen die Bayern immer wieder in Richtung des Dortmunder Strafraums vor. Auf beiden Seiten gab es aber ab der 21. Minute keinen Torschuss und so stand es zur Pause 2:0.



Dortmunds erste echte Torchance

Die Teams kamen unverändert aus der Kabine und Lewandowski kurz nach Wiederanpfiff zu seinem ersten Torschuss. Nach einer Ecke von Reus köpfte er direkt auf die Fäuste von Neuer. Dann geschah erst einmal nicht so viel. In der 56. Minute traute sich ein Fan flitzend auf das Spielfeld. Dessen Spritzigkeit und Leichtsinn fehlte bei manch einem Spieler auf dem Platz.

Ribery konnte seine Spielstärke unter Beweis stellen und zirkelte einen Ball mit der Hacke zu Mandzukic, der die Vorlage aber nicht mehr verwerten konnte (61.). Ihm war die Euro nicht anzusehen. Er und seine Teamkollegen machten ihr Spiel, so dass Jürgen Klopp nach knapp einer Stunde Spielzeit mit Götze und Perisic mehr Kraft nach vorn brachte. Gleich mit seinen ersten Schritten im Strafraum wurde Götze torgefährlich, aber Lewandowski konnte dessen Hereingabe nicht im Tor unterbringen.

Dortmund wurde aktiver

Mit den Wechseln konnte Jürgen Klopp das Dortmunder Spiel beleben. Seine Spieler brachten mehr Kraft in die Partie und konnten in der 75. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Von der Strafraumgrenze versuchte es der Pole und traf ins Tor von Manuel Neuer, der den Ball wohl nicht richtig sehen konnte. Nur wenige Minute später kam der frisch eingewechselte Julian Schieber zu einer Großchance, konnte den Ball von links aber nur am rechten Pfosten vorbei schieben. Auch Götze traf den Ball zehn Minuten vor Schluss nicht richtig und brachte das  Leder nicht im Tor unter.

Dortmund offenbart Abwehrschwächen

Die letzten Minuten der Partie waren noch spannend, doch es ging nicht mehr viel im Dortmunder Spiel. Die Bayern versuchten, die Führung über die Zeit zu retten und ließen dem Offensivspiel des BVB keinen Raum. Dem Rekordmeister gelang eine Revanche, in der die Truppe von Jupp Heynckes zeigen konnte, dass die Negativerfahrungen der letzten Saison bisher keine Auswirkungen auf die Spielweise haben. Dortmund unterdessen offenbarte, wie auch schon von Klopp gesagt, Schwächen in der Abwehr. Außerdem fehlte dem Meister noch die Spritzigkeit, doch bis zum Bundesligastart sind noch zwei Wochen Zeit.

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