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Bundesliga

  • 15. März 2014
  • • 18:30
  • • Allianz-Arena, München
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 71000
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Bayern München bekam zuletzt von Bayer Leverkusen Punkte gestohlen

1. Bundesliga: Stolpert Bayern München erneut über Bayer Leverkusen?

Bayern München bekam zuletzt von Bayer Leverkusen Punkte gestohlen

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Der 25. Spieltag hat viel zu bieten. Abstiegskampf, Spiele um die Europaplätze und natürlich FCB gegen Bayer. Bereits am Freitag siegte S04 in Augsburg und schob sich auf Platz 3.

München. Der FC Bayern München will seine unglaubliche Serie fortsetzen, trifft aber auf seinen letzten Liga-Bezwinger Bayer Leverkusen. Der FSV Mainz 05 und Hertha BSC schielen Richtung Europapokal. In Frankfurt steigt das Abstiegsduell gegen den SC Freiburg, Werder Bremen kann sein Polster auf die Gefahrzone indes weiter vergrößern.

Werder Bremen - VfB Stuttgart (Sa., 15. 30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Robin Dutt (Trainer Werder Bremen): "Wir hatten das ja schon zweimal, dass der nächste Gegner mit einem neuen Trainer kommt. Wir können unsere gemachten Beobachtungen zwar alle in den Papierkorb werfen, aber für uns ist das nicht ganz so entscheidend."

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Ich merke, dass die Spieler konzentriert und willig sind. Es geht darum, ein gutes Spiel zu absolvieren und erfolgreich zu sein."

  • Personal:

Bei Bremen fehlen: Garcia (Innenbandverletzung im Knie), C. Röcker, A. Stevanovic, Strebinger, P. Stevanovic, von Haacke, Öz. Yildirim (alle nicht berücksichtigt)

Bei Stuttgart fehlen: Kirschbaum (Muskelbündelriss), Rojas (Knieprobleme), Sararer (Wadenprobleme), Abdellaoue (Muskelfaserriss), Ibisevic (Rotsperre), Funk (U 23)

  • Darum geht's:

Werder konnte sich zuletzt stabilisieren, acht Zähler gab es aus den letzten vier Partien. Die Folge: Bremen hat sich ein Acht-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet und kann zuhause mit dem VfB Stuttgart einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller weiter distanzieren.

Für die Schwaben ist das Spiel am Samstag der Neubeginn unter Huub Stevens. Der Niederländer soll Stuttgart nach zehn Pleiten in den letzten zwölf Spielen (ein Sieg, ein Remis) endlich wieder zu Punkten verhelfen, bei einer weiteren Niederlage droht dem VfB der Sturz auf den vorletzten Platz.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

- Zumindest auf die Standards kann Stevens bei seinem neuen Klub zählen: Kein Team braucht so wenige Ecken für ein Tor wie der VfB (14), der insgesamt 36,8 Prozent seiner Treffer nach Standards erzielte.

- Werder muss trotz der zuletzt guten Ergebnisse an seiner Defensive arbeiten. Nur der 1. FC Nürnberg hat bislang mehr Schüsse zugelassen als die Bremer (415).

- Am Körpereinsatz mangelt es bei Werder dagegen nicht. Nur Hannover und Hoffenheim haben mehr Fouls auf dem Konto als die Bremer (404), die darüber hinaus mit 56 die meisten Gelben Karten kassierten.

- In der Offensive sollte Stuttgart sein Heil in der Anfangsphase suchen: 26 Prozent ihrer Tore schießen die Schwaben in der ersten Viertelstunde, mehr als in jedem anderen Spielabschnitt. Umgekehrt hat der VfB 29 Prozent seiner Gegentreffer in der Schlussviertelstunde schlucken müssen.

TSG 1899 Hoffenheim - 1. FSV Mainz 05 (Sa., 15. 30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Ich sehe Mainz im sicheren Mittelfeld mit Chancen auf die Europa League. Sie sind konstant gut, das wird eine Herausforderung."

Junior Diaz (Abwehrspieler Mainz 05): "Jeder in der Mannschaft ist fokussiert, wir denken von Spiel zu Spiel. Das ist der Schlüssel unseres Erfolgs. Diese Mentalität müssen wir behalten."

  • Personal:

Bei Hoffenheim fehlen: Grahl (Wadenzerrung), Vukcevic (Reha), Schipplock (Gelbsperre), Paterok, Akpoguma, Romario, Sassi (alle nicht berücksichtigt), Wiese (freigestellt), Braafheid (U 23)

Bei Mainz fehlen: Baumgartlinger (Aufbautraining nach Knieoperation), Schahin (Reha nach Leistenoperation), H. Müller (nicht berücksichtigt)

  • Darum geht's:

Hoffenheim ist nach wie vor eines der unterhaltsamsten Teams, neben der drittbesten Offensive stellen die Kraichgauer die zweitschwächste Abwehr - dem 6:2 gegen Wolfsburg vor zwei Wochen folgte ein 0:4 auf Schalke. Tabellarisch ist die TSG folgerichtig im Mittelfeld: Neun Zähler fehlen auf die EL-Plätze, neun Punkte Vorsprung sind es auf den Relegationsplatz.

Die Mainzer auf der anderen Seite könnten mit einem Sieg auf den fünften Platz springen und präsentieren sich seit Wochen stabil und unangenehm. In acht der letzten zehn Spiele kassierten die Rheinhessen weniger als zwei Tore und könnten auch Hoffenheims Offensive vor Probleme stellen.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

- Mainz hat nur eines der letzten zehn Bundesligaspiele verloren

- Hoffenheim blieb in den letzten 30 Spielen nur ein Mal ohne Gegentor

- Der FSV dagegen stellte zuletzt eine der besten Abwehrreihen und Torhüter Loris Karius wehrte 80,9 Prozent der Schüsse ab. Nur Manuel Neuer (83,3 Prozent) ist hier besser.

- Allerdings erwartet Karius am Samstag eine interessante Prüfung. Kein Team hat eine bessere Chancenverwertung als Hoffenheim (20,2 Prozent)

Eintracht Braunschweig - VfL Wolfsburg (Sa., 15. 30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): "Wir wissen weiterhin nicht, wo die Reise hingeht. Aber zumindest sind wir noch auf der Reise dabei."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg, angesichts der jüngsten Klatschen gegen Hoffenheim und Bayern): "Jetzt haben wir die Aufgabe, uns zu schütteln und in Braunschweig die richtige Antwort zu geben."

  • Personal:

Bei Braunschweig fehlen: Petkovic (Innenmeniskusriss), Erwig-Drüppel (Meniskuseinriss), Khelifi (Syndesmoseverletzung), Oehrl (Sehnenriss), G. Korte (Kreuzbandriss)

Bei Wolfsburg fehlen: Träsch (Rotsperre), Vieirinha (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Scheidhauer, Thoelke, Drewes, Sprenger (alle nicht berücksichtigt)

  • Darum geht's:

Für Braunschweig ist jedes Spiel ein Endspiel, allerdings ist das rettende Ufer noch in Schlagdistanz - drei Punkte liegt der Aufsteiger hinter einem Nicht-Abstiegsplatz. Im Derby gegen Wolfsburg will die Eintracht ihren jüngsten Trend (nur eine Niederlage in den letzten vier Spielen) fortsetzen und hat die Wölfe in guter Erinnerung: Im Hinspiel gelang Braunschweig der erste Saisonsieg (2:0).

Wolfsburg dagegen muss seine Defensive in den Griff bekommen, um im Rennen um die internationalen Plätze zu bleiben. Nach guter Hinrunde (19 Gegentreffer) setzte es zuletzt ein 2:6 in Hoffenheim und ein 1:6 gegen den FC Bayern. Verliert das Team von Dieter Hecking, droht der Sturz bis auf den achten Platz.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

- Vorsicht vor der späten Eintracht: Die Braunschweiger schlagen gerne im zweiten Durchgang zu, 74 Prozent seiner Treffer erzielte der Aufsteiger nach der Pause.

- Besonders gefährlich wird es dabei, wenn die Braunschweiger zum ruhenden Ball greifen. Kein Team hat mehr seiner Tore nach Standards erzielt als die Eintracht (42,1 Prozent).

- Wolfsburger Torgefahr aus allen Lagen: Kein Team hat eine derart ausgeglichene Torschützen-Bilanz wie die Wölfe. 24 Prozent der VfL-Treffer erzielten Abwehrspieler, 41 Prozent Mittelfeldspieler und 32 Prozent Stürmer. Dazu kam ein Eigentor.

Hertha BSC - Hannover 96 (Sa., 15. 30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Europa ist unsere Motivation. Solange man Erfolg hat, sind der Respekt und die Anerkennung riesig. Aber Mainz, Augsburg und wir sind momentan dran. Vielleicht ist eines der drei Teams am Ende dabei."

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Nach fünf sieglosen Spielen ist es an der Zeit zu punkten. Die Mannschaft will sich endlich belohnen."

  • Personal:

Bei Hertha fehlen: Cigerci (Muskelfaserriss), M. Ndjeng (Muskelverhärtung in der Wade), Lustenberger (Aufbautraining nach Muskelfaserriss), Baumjohann, Ben-Hatira (beide Trainingsrückstand), Franz, Kluge (beide U 23), Sprint (nicht berücksichtigt)

Bei Hannover fehlen: Cherundolo (Knieprobleme), M. Diouf (Schulterverletzung), A. Sobiech (Knieoperation), Panter, Felipe (beide Trainingsrückstand), A. Kasumovic, Fuhry, Schulze (alle nicht berücksichtigt)

  • Darum geht's:

Wie der FC Augsburg hat sich auch die Hertha im oberen Mittelfeld festgesetzt und darf bei zwei Zählern Rückstand auf die EL-Plätze schielen. Kurioserweise hatten die Berliner aber zuletzt zuhause Probleme: Vier der letzten fünf Niederlagen setzte es vor den eigenen Fans.

Hannover hat derweil ganz andere Sorgen. Die Niedersachsen sind durch fünf sieglose Spiele hintereinander in den Abstiegskampf gerutscht und müssen vor allem ihre Auswärtsbilanz (ein Sieg, ein Remis, zehn Niederlagen) aufbessern. Dass Topstürmer Mame Diouf mit seiner Schulterverletzung wohl bis zum Saisonende ausfällt, hilft dabei nicht wirklich.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

- Ganze vier Punkte holte Hannover in dieser Saison auf des Gegners Platz. Kein Team ist hier schlechter.

- Anfällig ist die Hertha nach Standards: Kein kassierte hier prozentual mehr Gegentore als die Berliner (50 Prozent), die umgekehrt aber auch die prozentual zweitmeisten eigenen Treffer nach Standards erzielen (40 Prozent).

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach (Sa., 15.30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund, angesichts der 0:2-Pleite im Hinspiel): "Das Hinspiel ist schon thematisiert worden. Ich weiß noch, dass ich damals direkt das Rückspiel zur Partie des Jahres ausrufen wollte."

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach): "Der psychologische Vorteil in Dortmund ist, dass keiner sagt, wenn du in Dortmund nicht gewinnst, wo denn dann. Deswegen muss die Mannschaft als gemeinschaftliche Gruppe auftreten. Und dann werden wir gemeinsam auch ein gutes Ergebnis erzielen."

  • Personal:

Bei Dortmund fehlen: Reus (muskuläre Probleme), Subotic (Kreuzbanriss), S. Bender (Schambeinentzündung), Blaszczykowski (Kreuzbandriss), Gündogan (Nerv entzündet), Mkhitaryan (Gelbsperre)

Bei Gladbach fehlen: Wendt (Reha nach Innenbandriss), Mero (nicht berücksichtigt)

  • Darum geht's:

Zwei Teams mit komplett unterschiedlichen Formkurven: Gladbach kommt nach starker Hinrunde überhaupt nicht in die Spur, seit Anfang Dezember (2:1 gegen Schalke) warten die Fohlen auf einen Sieg. Der letzte Auswärtssieg datiert gar vom 22. November (2:0 in Stuttgart). Um nicht komplett aus dem EL-Rennen zu fallen, braucht Gladbach ab jetzt jeden Zähler.

Dortmund auf der anderen Seite hat sich mit seiner guten Rückrunde (fünf Siege in den letzten sechs Spielen) rehabilitiert und den zweiten Platz gefestigt. Für den BVB, der kurzfristig auch auf Marco Reus verzichten muss, ist es gleichzeitig aber auch ein Spagat: Am kommenden Mittwoch wartet Zenit St. Petersburg zum Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

- Gladbach ist noch sieglos in der Rückrunde, in Dortmund verloren die Fohlen darüber hinaus die letzten sieben Spiele

- Kein Spieler schießt häufiger aufs Tor als Dortmunds Robert Lewandowski. 86 Schüsse gab der Pole in dieser Saison bereits ab, 15 davon fanden den Weg ins Tor.

- Mit Marco Reus fehlt dem BVB der zweitbeste Vorbereiter der Liga. Kein Spieler hat mehr Tore vorbereitet als Reus (8) und lediglich Leverkusens Gonzalo Castro legte bislang mehr Torschüsse auf als der Nationalspieler (58).

- Der BVB hat bislang von allen Bundesligisten die wenigsten Schüsse zugelassen (219). Gladbachs 368 zugelassene Schüsse dagegen sind der fünftschwächste Wert.

Bayern München - Bayer Leverkusen (Sa., 18.30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Bernd Leno (Torhüter Bayer Leverkusen): "In München können wir nur gewinnen. Mittlerweile sagt ja niemand mehr, sie sind schlagbar."

David Alaba (Abwehrspieler Bayern München): "Sie haben oft genug bewiesen, dass sie eine gute Mannschaft haben. Wir dürfen nicht glauben, sie im Vorbeigehen schlagen zu können. Wir müssen unsere Stärken abrufen, um am Ende auch dieses Spiel zu gewinnen."

  • Personal:

Bei Bayern fehlen: Badstuber (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Raeder, Weiser, Weihrauch (alle nicht berücksichtigt)

Bei Leverkusen fehlen: Hegeler (Syndesmoseriss), R. Kruse (Reha nach Kreuzbandriss), Palop (nicht berücksichtigt)

  • Darum geht's:

16 Siege in Folge, 20 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten - für den FC Bayern dürfte in der Liga die größte Gefahr sein, dass die Spannung bald von der Mannschaft abfällt. Allerdings peilen die Münchner nach wie vor eine Saison ohne Niederlage an.

Die Werkself dagegen sucht nach ihrer Form. Durch das Aus in der Königsklasse herrscht volle Konzentration auf die Liga, wo Bayer seit Anfang Februar (1:0 in Gladbach) nicht mehr gewonnen hat. Eine weitere Niederlage könnte Leverkusen aus den direkten CL-Plätzen werfen.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

- Seit 49 Bundesligaspielen ist Bayern ohne Niederlage. Die letzte Pleite in der Liga setzt es allerdings am 28. Oktober 2012 gegen Leverkusen.

- Kein Team begeht weniger Fouls als die Münchner (288 in dieser Saison). Leverkusen gehört mit seinen 356 Fouls dagegen zum oberen Mittelfeld.

- Wenn Leverkusen eine Chance auf Tore in der Allianz Arena haben will, sollte es Bayer mit Abschlüssen innerhalb des Strafraums versuchen. Alle elf Gegentore kassierten die Münchner durch Schüsse im Sechzehner.

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

Bayern München

Bayer Leverkusen

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