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Bundesliga

  • 27. April 2013
  • • 15:30
  • • BayArena, Leverkusen
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 30210
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Werder Bremen braucht Befreiungsschlag bei Bayer Leverkusen

Die Bremer haben seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gewonnen, müssen dies jetzt aber ausgerechnet beim Champions-League-Anwärter aus Leverkusen tun.



Leverkusen. Am Samstag empfängt Bayer 04 Leverkusen im Rahmen des 31. Spieltages der 1. Bundesliga den SV Werder Bremen. Während den Gastgebern bei einem Dreier die direkte Champions-League-Qualifikation wohl nicht mehr zu nehmen wäre, müssen die Norddeutschen mal wieder gewinnen, um sich ein bisschen Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Letztes Spiel für Schaaf?

Neun Spiele in Folge konnte das Team von Trainer-Legende Thomas Schaaf nicht mehr gewinnen. Mittlerweile ist selbst er, der Meistertrainer, die Instanz bei Werder nicht mehr unumstritten. Eine Niederlage könnte also nicht nur einen weiteren sportlichen Tiefschlag, sondern auch des Trainers Aus bedeuten.

Da kommen die Leverkusener nicht gerade zur rechten Zeit. Keines der letzten neun Duelle mit Bayer konnte Werder für sich entscheiden.

Dazu befinden sich die Leverkusener selbst aktuell in einer guten Form. Nach einem kurzen Durchhänger sammelte die Werkself acht Punkte in vier Spielen, dabei glänzte vor allem die Offensive mit zwölf erzielten Toren.

Kießling und de Bruyne im Fokus

Der herausragende Mann war dabei zuletzt Stefan Kießling, der seine persönliche Bestmarke von 21 Saisontoren durch den jüngsten Doppelpack gegen die TSG Hoffenheim egalisierte. Dem Torjäger fehlt somit nur noch ein Treffer, um mit Ulf Kirsten, Bayers bisher bestem Knipser in einer Spielzeit, gleichzuziehen.

Der 29-Jährige kann aber nicht nur knipsen, sondern auch für seine Mitspieler auflegen, zehn Assists sprechen da eine deutliche Sprache.

Ein Mann, auf den ebenfalls viele Augen gerichtet sein werden, ist Kevin de Bruyne, der aktuell noch in Werders Offensive für Glanzlichter sorgt. Die Leihe des Chelsea FC wird nächstes Jahr aber nicht mehr das grün-weiße Dress tragen, stattdessen wohl das der Leverkusener, die aufgrund des Schürrle-Verkaufs und der Aussicht auf Champions League die besten Karten haben. Auch die Nähe zur Heimat sei ein Pluspunkt, heißt es.

Drei Punkte pro Werder

Im Hier und Jetzt spielt das belgische Talent aber noch für Bremen, für den Klassenerhalt und natürlich auch für Trainer Schaaf. Was aber darf den Gästen Mut machen, beim zweitstärksten Heimteam der Liga zu punkten? Sicher ist die gute Bilanz in Leverkusen ein Faktor: Vor dem letzten Duell (0:1) blieben die Hanseaten sechs Spiele in Serie ungeschlagen (zwei Siege, vier Remis).

Dazu kommt noch Sebastian Prödls Wutrede, bei der Missstände im Team glasklar angesprochen wurden. Der Österreicher zeigte sich damit auch willig, voranzuschreiten, eine Führungsperson zu sein, das, was man unter den (fitten) Werderanern neben Sokratis bisher sonst vergebens suchte.

Zu guter Letzt bleibt noch die Tatsache, dass es für Coach Schaaf diesmal extrem eng werden könnte, welcher Spieler aber möchte mitverantwortlich für das Aus der lebenden Legende sein? Clemens Fritz führte diesen Gedanken im kicker an.

Leverkusen fehlen zwei „Achter“

Taten wolle seien nun gefragt, forderte der Kapitän, selbst eingreifen wird er wohl aber zunächst nicht. Nach seiner auskurierten Verletzung und dem schwachen Auftritt in der Vorwoche wird er wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Dort werden wohl auch Aleksandar Ignjovski und Joseph Akpala sitzen, nachdem sie zuletzt wieder das Mannschaftstraining aufgenommen hatten, fehlt ihnen wohl noch ein wenig die Frische.

Seit der Nachmittags-Einheit vom Donnerstag ist zudem ein Einsatz de Bruynes fraglich. Der Youngster erhielt zwei Schläge auf den rechten Oberschenkel, musste die Übungseinheit deshalb vorzeitig abbrechen.

Auf der anderen Seite ist der Einsatz von Philipp Wollscheid ungewiss, da dieser mit einem grippalen Infekt zu kämpfen hat. Sollte er passen, rückt Ömer Toprak nicht neben, sondern für ihn ins Team und Daniel Schwaab behielte seinen Posten.

Der Ausfall von Lars Bender scheint besiegelt, auch der erste Ersatz, Gonzalo Castro, ist aber nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, wird deshalb höchstens auf der Bank Platz nehmen. Auf der „Acht“ spielt stattdessen wohl Jens Hegeler.

EURE MEINUNG: Wie geht das Spiel aus? Bleibt Schaaf auch bei einer Niederlage Trainer der Bremer?

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Spieler im Fokus

S. Kießling

Position: Stürmer

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Der Torjäger ist vor dem Tor nicht nur meistens eiskalt, sondern weiß auch, seine Mitspieler in Szene zu setzten - kurz, er ist immer gefährlich. Erwischt er einen guten Tag, ist er von der ohnehin anfälligen Werder-Defensive nicht zu halten.

K. De Bruyne

Position: Mittelfeldspieler

Spiele: 0

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Der Belgier ist unglaublich dribbelstark, wendig und passstark. Die gefährlichsten Angriffe laufen meist über ihn. Ist er in Form, kann er in der Offensive für entscheidende Aktionen sorgen. Der 21-Jährige muss aber auch die Defensive unterstützen, sonst sind die Offensiv-Aktionen für die Katz.

Redaktionstipp

Bayer kann zwar relativ frei aufspielen und auch mit guten Kombinationen glänzen, die Gäste werden aber kämpferisch und mit toller Moral dagegen halten. Ausschlaggebend wird auch sein, dass die Gastgeber wieder eines ihrer ineffektiven Spiele haben, sprich zu viele Chancen auslassen.

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

Bayer Leverkusen

Werder Bremen

Siege
2
1
2
Siege

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