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Bundesliga

  • 6. April 2013
  • • 15:30
  • • BayArena, Leverkusen
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 29288
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ENDE
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Duell der Werksklubs: Bayer Leverkusen empfängt den VfL Wolfsburg

Die Werksklubs wurden in der jüngeren Vergangenheit viel kritisiert, am Samstag treffen mit Leverkusen und Wolfsburg zwei aufeinander.

Leverkusen. Am Samstagnachmittag empfängt Bayer 04 Leverkusen den VfL Wolfsburg. Während die Gastgeber ihren dritten Tabellenrang festigen wollen, streben die „Wölfe“ beim dritten Duell in der laufenden Saison den dritten Sieg und damit den Sprung ins gesicherte Mittelfeld an.

Schwierige Aufgabe für Allofs

Momentan beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz zwar schon acht Punkte, aber mit den aktuell 32 konnten bisher die wenigsten Klubs die Klasse halten und genau das, also der sichere Klassenerhalt, soll möglichst schnell eingetütet werden.

Mit Blick auf die Zukunft gibt es beim Klub aus der Autostadt schließlich ohnehin viel zu tun. Denn hinsichtlich des Kaders setzte man in der Vergangenheit eher auf Quantität denn auf Qualität, dazu hat der Verein aktuell 18 Spieler verliehen, von denen der Großteil im Sommer wieder auf der Matte steht.

Manager Klaus Allofs hat also viel zu tun, der Werksklub soll ja in naher Zukunft wieder ganz oben anklopfen. Gelingt der Klassenerhalt möglichst schnell, ergibt sich in manch einer Personalie gewiss eine bessere Position, den von Bremen gekommenen Manager würde dies sicher etwas entlasten.

„Wölfe“ ohne Sieg in Leverkusen

Dabei steht für Allofs und Co. am Samstag ein Spiel an, was in der Vergangenheit nie sonderlich gut endete. 15 Mal empfingen die Leverkusener die „Wölfe“ zu einem Bundesliga-Spiel, das höchste aller Gefühle waren dabei Unentschieden – drei Stück gab es davon. Ansonsten hatten die Gastgeber immer das bessere Ende für sich.

Genau einen Dreier mehr als in den Duellen mit dem VfL gab es für das Team von Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä in der laufenden Liga-Saison – nur zwei Teams siegten häufiger. Folgerichtig steht die „Werkself“ auf dem dritten Tabellenrang, welchen sie unbedingt festigen wollen.

Sechs Punkte Vorsprung haben sie aktuell auf die Verfolger aus Frankfurt und Schalke. Gegen letztere müssen die Leverkusener in der kommenden Woche antreten – auswärts. Gegen den VfL darf der Vorsprung aus Sicht von Bayer deshalb auf keinen Fall schmelzen.

Drittes Duell in dieser Saison

Das Duell der beiden Werksklubs, die sich zuletzt einigem Gegenwind ausgesetzt sahen, gab es in der laufenden Saison bereits zweimal. Eines der beiden Duelle fand natürlich in der Hinrunde statt, das andere im Achtelfinale des DFB-Pokals. Beide Male setzten sich die gastgebenden Wolfsburger durch.

Dafür, dass die „Wölfe“ nun auch einmal in Leverkusen gewinnen, spricht die jüngste Form: In den letzten drei Spielen blieb man ungeschlagen, erzielte dabei insgesamt acht - teils wunderschöne – Tore.

Die Gastgeber selbst zeigten sich zuletzt aber auch wieder verbessert, siegten nach zwei Niederlagen am Stück mit 4:1 in Düsseldorf, wobei vor allem die Effizienz zu loben war. Dass die spielerische Klasse vorhanden ist, hatte die Mannschaft, bei denen in der kommenden Saison Lewandowski nicht mehr an der Seitenlinie stehen wird, in der Vergangenheit ohnehin oft genug bewiesen.

Castro-Einsatz fraglich

Ein entscheidender Faktor in der Spieleröffnung, Gonzalo Castro, könnte jedoch am Samstag ausfallen. Der Deutsch-Spanier plagt sich mit muskulären Problemen herum, Simon Rolfes und Jens Hegeler stünden als Alternativen bereit.

Ansonsten wird es im Vergleich zur Vorwoche wohl keine Umstellungen geben, so wird Daniel Schwaab wieder den noch nicht fitten Ömer Toprak ersetzen.

Aufseiten der Gäste fehlt neben dem Langzeitverletzten Vaclav Pilar nur Winter-Neuzugang Ivan Perisic, der vor seiner Verletzung ohnehin seinen Stammplatz verloren hatte.

Raute oder Ein-Mann-Sturm?

So stellt sich bezüglich der Wolfsburger Aufstellung nur die Frage, ob Dieter Hecking erneut ein 4-4-2 starten lässt, oder doch zum 4-2-3-1 zurückkehrt. Sollte der Trainer wieder von der Raute abweichen, müsste Patrick Helmes wohl wieder auf die Bank, zu stark präsentierte sich Ivica Olic zuletzt. Ins Team würde dafür dann Vieirinha rücken.

Trotz einer recht ordentlichen Leistung gegen Nürnberg muss Slobodan Medojevic wohl wieder Platz für Christian Träsch machen. Dieser war vergangene Woche mit einer Magen-Darm-Grippe ausgefallen, ist nun aber wieder auf den Beinen.

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Kader
1Diego BenaglioTor
25NaldoAbwehr
23FagnerAbwehr
34Ricardo RodriguezAbwehr
14Simon KjaerAbwehr
6Slobodan MedojevicMittelfeld
-DiegoMittelfeld
17Makoto HasebeMittelfeld
27Maximilian ArnoldMittelfeld
8Jan PolakMittelfeld
11Ivica OlicAngriff
35Marwin HitzTor
4Marcel SchäferAbwehr
17Alexander MadlungAbwehr
15Christian TräschMittelfeld
8Thomas KahlenbergMittelfeld
12Bas DostAngriff
17Patrick HelmesAngriff
Das Duell
Stefan Kießling
Stefan Kießling
Position: Angriff
Trikotnummer: 11
Spiele Tore GK RK
3 1 0 0
Der Top-Scorer der Liga (25 Punkte, gleichauf mit R. Lewandowski) ist immer für ein Tor gut, kann mit seinem Körper aber auch Bälle halten und Mitspieler in gute Schusspositionen bringen. Dazu ist er stes bemüht, was die Wolfsburger in der Vergangenheit auch schon selbst zu spüren bekamen: In 16 Spielen gegen den VfL traf der Stürmer bereits neunmal, legte dazu weitere fünf Treffer auf.
Ivica Olic
Ivica Olic
Position: Angriff
Trikotnummer: 11
Spiele Tore GK RK
3 2 0 0
Der Kroate hatte zuletzt einen famosen Lauf: In den jüngsten fünf Pflichtspieleinsätzen für den VfL erzielte er sechs Tore, bereitete noch ein weiteres vor. Wie sein Gegenüber Kießling zeichnet er sich jedoch nicht nur über die Torquote aus, sondern auch mittels seines sehr engagierten Spielstils, der von Kampf, Laufbereitschaft und Mannschaftsdienlichkeit geprägt ist.
Der Tipp
Die Leverkusener bleiben Zuhause gegen den VfL eine Macht. Gegen tiefstehende, auf Konter lauernde Wolfsburger werden sich die Gastgeber jedoch wieder lange schwer tun. Da die Mannschaft allerdings Geduld, die notwendige Klasse und das Vertrauen in die eigenen Fertigkeiten besitzt, gelingt ihnen am Ende ein knapper Erfolg.
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