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UEFA Champions League

  • 27. August 2014
  • • 20:45
  • • BayArena, Leverkusen
  • Schiedsrichter: M. Clattenburg
  • • Zuschauer: 23321
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Bayer Leverkusen siegt mit Gesamtergebnis von 7 - 2

4:0 gegen Kopenhagen: Bayer Leverkusen stürmt in die Champions League

Die Werkself lässt den Dänen über 90 Minuten keine Chance und zieht souverän in die Gruppenphase ein. Kießling überzeugt mit zwei Treffern.

Leverkusen. Bayer Leverkusen hat sich in der Nachprüfung mit der Note eins für das Millionenspiel Champions League qualifiziert und hofft am Donnerstagabend auf eine gute Auslosung für die Gruppenphase. Im Playoff-Rückspiel gegen den FC Kopenhagen gelang der über weite Strecken wie entfesselt aufspielenden Werkself ein müheloser 4:0 (3:0)-Erfolg, nachdem die Mannschaft des neuen Trainers Roger Schmidt bereits mit dem 3:2 im Hinspiel vergangene Woche in Dänemark die Tür zur Königsklasse weit aufgestoßen hatte.

Gegen den zehnmaligen dänischen Meister erzielten Heung-Min Son (2.), Neuzugang Hakan Calhanoglu (7.) und Torjäger Stefan Kießling (32., Foulelfmeter, 66.) die Treffer für den Werksklub. Bayer kann durch seine neunte Teilnahme an der Gruppenphase der Königsklasse mit zusätzlichen Einnahmen zwischen 15 und 20 Millionen Euro planen.

Die Gastgeber waren vom Start weg auf Betriebstemperatur und gingen wie schon beim 2:0 in Dortmund am vergangenen Samstag durch ein Blitztor in Führung. Nach genau 68 Sekunden gelang Son das 1:0, nachdem der Südkoreaner von Kießling glänzend in Szene gesetzt worden war.

Son trifft früh

Son, der bereits in Kopenhagen getroffen hatte, durchkreuzte vor 22.000 Zuschauern frühzeitig die Pläne des zehnmaligen dänischen Meisters, der sich trotz der Niederlage im Hinspiel einiges in der BayArena ausgerechnet hatte.

Bei seinem Führungstreffer profitierte Son von einem groben Fehler von Mathias Jörgensen, der kurz vor dem eigenen Strafraum die Leverkusener ins Spiel brachte. 14,5-Millionen-Einkauf Calhanoglu gelang nur fünf Minuten später mit einem abgefälschten Freistoß die Vorentscheidung. Für den erneut glänzend aufgelegten Ex-Hamburger, der als zweite Spitze neben Kießling agierte, war es der erste Pflichtspieltreffer für seinen neuen Klub.

Kopenhagen hatte dem Angriffswirbel der Leverkusener nicht viel entgegenzusetzen und zeigte sich von dem frühen 0:2 regelrecht geschockt. In der 17. Minute jubelten die Bayer-Fans erneut, Son stand aber bei seinem vermeintlichen zweiten Tor im Abseits. Bayer hielt aber auch so im "wichtigsten Spiel der Vorrunde", wie es Bayer-Sportchef Rudi Völler ausgedrückt hatte, jederzeit die Zügel in der Hand.

Kießling zeigt keine Nerven

Kopenhagen hatte vor der Pause nur eine gute Gelegenheit, als Youssef Toutouh einen Freistoß aus 20 Metern in die Mauer schoss. Sekunden später traf Kießling vom Punkt zum 3:0, nachdem Amankwaa Tin Jedvaj im Strafraum umgerissen hatte.

Angesichts der klaren Führung offenbarte Leverkusen kurz nach der Pause einige Konzentrationsschwächen in der Abwehr, die das Team des früheren Kölner Trainers Stale Solbakken beinahe zum Anschlusstreffer genutzt hätte. Toutouh traf aber völlig freistehend in der 49. Minute nur den Querbalken.

In der Folgezeit übernahm Leverkusen aber wieder das Kommando und ließ drei Tage vor dem ersten Saison-Heimspiel in der Bundesliga gegen Hertha BSC nichts mehr abbrennen, schraubte das Ergebnis durch Kießling mit dessen neunten Treffer im vierten Pflichtspiel sogar noch in die Höhe.

In einer homogenen Bayer-Mannschaft ragten die drei Offensivspieler Kießling, Son und Calhanoglu heraus. Die hoffnungslos unterlegenen Dänen enttäuschten im Kollektiv.

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