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Bundesliga

  • 26. Oktober 2013
  • • 15:30
  • • BayArena, Leverkusen
  • Schiedsrichter: M. Gräfe
  • • Zuschauer: 27000
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ENDE
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Hahn konnte zwar für Augsburg gegen Bayer jubeln, aber sein Treffer reichte nicht zum Punktgewinn

Bayer 04 Leverkusen mit einem Arbeitssieg gegen den FC Augsburg

Hahn konnte zwar für Augsburg gegen Bayer jubeln, aber sein Treffer reichte nicht zum Punktgewinn

Bongarts

Der FC Augsburg kann gegen Bayer 04 einfach nichts reißen. Hahns Führung reichte nicht aus, um einen oder gar drei Zähler aus dem Rheinland zu entführen.

Leverkusen. Bayer 04 Leverkusen hat am Ende einer bewegten Woche mit viel Mühe einen Pflichtsieg eingefahren. Eine Woche nach dem Phantomtor von Hoffenheim und drei Tage nach dem 4:0 in der Champions League gegen Schachtjor Donezk besiegten die Rheinländer den FC Augsburg mit 2:1 (1:1).

Augsburg war durch Andre Hahn (24.) im fünften Spiel in Folge in Führung gegangen, blieb aber in allen fünf Spielen sieglos und schlittert nach gutem Saisonstart immer tiefer in den Tabellenkeller. Zudem blieben die Schwaben auch im siebten Pflichtspiel gegen Leverkusen ohne Punkt.

Während Bayer weiter auf die defensiven Mittelfeldspieler Lars Bender (Muskelfaserriss) und Stefan Reinartz (Fersenverletzung) verzichten mussten, fehlte beim FCA nach ohnehin schon zehn Gegentoren in den vergangenen vier Spielen fast die komplette Vierer-Abwehrkette: Die beiden etatmäßigen Außenverteidiger Paul Verhaegh und Matthias Ostrzolek waren gelb-gesperrt, der gerade erst von einer Rotsperre befreite Ragnar Klavan musste wegen muskulärer Probleme passen.

Die neue Defensive hatte sich noch gar nicht so recht formiert, da wäre Bayer schon fast in Führung gegangen, doch Sidney Sam verfehlte das Tor nach 29 Sekunden knapp. Vor allem über die rechte Seite (Sam, Giulio Donati) machte Bayer danach viel Druck, ließ aber die letzte Konsequenz vermissen. Heung-Min Son zielte jedoch knapp daneben (13.), Stefan Kießling segelte haarscharf an einer Flanke von Giulio Donati vorbei (15.).



Wie aus dem Nichts wären dann beinahe die Gäste in Führung gegangen: Nach einem Eckball nahm Klavan-Ersatz Jeong-Ho Hong den Ball volley und donnerte ihn aus zwölf Metern ans Lattenkreuz (18.). Diese Szene drehte das Spiel und schon sechs Minuten später führten die Gäste tatsächlich: Einen weiten Flügelwechsel des starken Tobias Werner nutzte Hahn per Volleyschuss.

Insgesamt fand Bayer aber zu wenig Löcher in der Defensive der leidenschaftlich verteidigenden Gäste und schlug auch aus seinen zahlreichen Eckbällen viel zu wenig Kapital. Und wenn die Gastgeber doch vor das Tor kamen, scheiterten sie meist am überragenden Routinier Alexander Manninger im Tor des FCA.

Der war zwar gegen Rolfes nach Kopfballablage von Sebastian Boenisch - der einigen gelungenen Szene des Linksverteidigers im ersten Durchgang - machtlos, parrierte aber sensationell gegen Emir Spahic (33.) und den bis dahin fast wirkungslosen Stefan Kießling (48.). Der Südkoreaner Hong schlug zudem einen Schuss seines Landsmannes Son von der Linie (48.), ein Kopfball von Boenisch flog knapp am Tor vorbei (65.). Der FCA kam ohne die Standards des zur Pause verletzt ausgewechselten Werner kaum noch zu nennenwerten Torgelegenheiten.

In der 72. Minute küsste Kießling bereits wie nach jedem seiner Tore bereits die eintätowierten Namen seiner Kinder auf dem Arm und die Stadionregie spielte die Torhmyne ein - doch Manuel Gräfe versagte dem vermeintlichen 2:1 wegen eines Fouls von Jens Hegeler an Manninger die Anerkennung.

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