thumbnail Hallo,
Live

Bundesliga

  • 29. März 2014
  • • 15:30
  • • BayArena, Leverkusen
  • Schiedsrichter: G. Winkmann
  • • Zuschauer: 30210
1
ENDE
1

Toni Kroos' Treffer in Berlin leitete die früheste Meisterschaft ein

Bundesliga: Abgelenkte Bayern und wütende Schwaben

Toni Kroos' Treffer in Berlin leitete die früheste Meisterschaft ein

AFP

Bayern und Dortmund müssen den Spagat hinbekommen, der VfB ist aggressiv. Leverkusen will eine Serie starten, in Hannover, Gladbach und Freiburg steigen Nervenspiele.

Für den FC Bayern München und Borussia Dortmund steht am 28. Spieltag der Bundesliga einmal mehr der Spagat zwischen Liga und Champions League an, die Münchner dürften kräftig rotieren. Stuttgart will gegen den BVB aggressiv zu Werke gehen, Leverkusen hofft auf eine Serie und Christian Streich will nichts von Sechs-Punkte-Spielen hören.

Bayern München - TSG 1899 Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr)

Das sagen die Beteiligten:

Pep Guardiola (Bayern München): "Natürlich haben wir Respekt für die Liga und müssen so gut wie möglich spielen, wollen uns aber so gut wie möglich auf Manchester vorbereiten. Vielleicht spielen andere Spieler, die es verdienen zu spielen. Aber ich will nicht nur an Manchester denken."

Markus Gisdol (1899 Hoffenheim): "Bayern hat die beste Qualität an Einzelspielern, die es jemals in einer Vereinsmannschaft gab. Wenn es einen Spieler gibt, von dem ich mir wünsche, dass er gegen uns nicht spielt, dann ist das Thomas Müller. Für mich ist er der beste Spieler bei Bayern München."

Personal:

Bei Bayern fehlen: Badstuber (Aufbautraining), Raeder, Weiser, Weihrauch (alle nicht berücksichtigt)

Bei Hoffenheim fehlen: Abraham (Aufbautraining nach Muskelfaserriss), Vukcevic (Reha), Schipplock (Oberschenkelprobleme), Braafheid (U 23), Wiese (freigestellt), Paterok, Akpoguma, Romario, Schorr, Nazario, Sassi, Szarka (alle nicht berücksichtigt)

Darum geht's: Für die Münchner zählen drei Dinge: Sich nach der gewonnen Meisterschaft ordentlich verkaufen, die Saison wenn möglich ungeschlagen beenden und vor allem aber Verletzungen vor den kommenden Champions-League-Spielen vermeiden. So kündigte Guardiola bereits einige Änderungen an, unter anderem darf Tom Starke für Manuel Neuer ins Tor.

Hoffenheim auf der anderen Seite ist im Niemandsland der Tabelle. Elf Punkte vor einem Abstiegsplatz können die Kraichgauer höchstens noch auf die EL-Plätze schielen, die sieben Zähler entfernt sind. Vor allem gilt es für Gisdol aber, die Defensive endlich in den Griff zu bekommen.

Die OPTA Facts zum Spiel:

Hoffenheim hat noch nie gegen den FC Bayern gewonnen (8 Pleiten, 3 Remis). In München sind die Kraichgauer noch ohne Punktgewinn.

Bayern hat Samstagnachmittags seine letzten 38 Heimspiele gewonnen (124:15 Tore).

Mit Roberto Firmino kommt der Topscorer der Bundesliga: An 23 Treffern war der Brasilianer direkt beteiligt.

Hoffenheim stellt nach Bayern die zweitbeste Offensive (60 Treffer), allerdings auch die schlechteste Defensive (59 Gegentore).

Bayer Leverkusen - Eintracht Braunschweig (Sa., 15.30 Uhr)

Das sagen die Beteiligten:

Rudi Völler (Bayer Leverkusen): "Der Vorsprung aus der Hinrunde war aufgebraucht, der Zeitpunkt für einen Sieg genau richtig. Aber das darf kein Einzelfall bleiben. Gegen Braunschweig dürfen wir keinen Millimeter von dem abweichen, wie wir hier in Augsburg gekämpft haben."

Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig): "Wir müssen weiter punkten. Jeder Punkt hilft uns. Deshalb streben wir auch am Samstag das Maximum an."

Personal:

Bei Leverkusen fehlen: R. Kruse (Reha nach Kreuzbandriss), Hegeler (Syndesmose), Stafylidis (Trainingsrückstand), Lomb (nicht berücksichtigt)

Bei Braunschweig fehlen: Petkovic (Innenmeniskusriss), Bicakcic (Mittelhandbruch), Correia (muskuläre Probleme), Bellarabi (Leistenprobleme), Erwig-Drüppel (Meniskuseinriss), Khelifi (Syndesmoseverletzung), Pfitzner (Rippenbruch), G. Korte (Kreuzbandriss), Kruppke (Magen-Darm-Infekt), Oehrl (Sehnenanriss)

Darum geht's: Beide Teams brauchen jeden Zähler. Während Leverkusen den vierten Platz verteidigen will und noch Richtung Schalke auf  Rang drei schielt, schöpft Braunschweig nach dem Sieg unter der Woche gegen Mainz neue Hoffnung im Abstiegskampf. Mit einem Sieg könnte die Eintracht nach Punkten mit Stuttgart und dem HSV gleichziehen, sollten diese ihre Spiele am Wochenende verlieren.

Die OPTA Facts zum Spiel:

In der Rückrunde holten Leverkusen und Braunschweig bislang gleichviele Punkte (10).

Leverkusen hat seine letzten fünf Pflichtspiele zuhause allesamt verloren, Braunschweig ist mit 6 Punkten aus 13 Gastspielen allerdings das schwächste Auswärtsteam der Liga.

Stefan Kießling hat seine Krise offenbar überwunden: In den letzten drei Ligaspielen traf der Stürmer der Leverkusener, das gelang ihm in der laufenden Saison zuvor nur ein Mal.

VfB Stuttgart - Borussia Dortmund (Sa., 15.30 Uhr)

Das sagen die Beteiligten:

Sven Ulreich (VfB Stuttgart): "Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen, müssen in den Zweikämpfen aggressiver sein, was ich mir eigentlich schon gegen Nürnberg erhofft hatte. Aber anscheinend hatte es der eine oder andere nicht kapiert. Wir müssen jetzt einfach zu Hause gegen Dortmund punkten."

Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Es ist Abstiegskampf pur in Stuttgart, da muss man nicht drum herumreden, deswegen wird es mit Sicherheit körperlich intensiv."

Personal:

Bei Stuttgart fehlen: Kirschbaum (Muskelbündelriss), Rojas (Knieprobleme), Didavi, Funk (beide U 23)

Bei Dortmund fehlen: Schmelzer (Muskelfaserriss), S. Bender (Schambeinentzündung), Subotic (Kreuzbandriss), Blaszczykowski (Kreuzbandriss), Gündogan (Nerv entzündet), Alomerovic (nicht berücksichtigt)

Darum geht's: Für den BVB steht einmal mehr der schwierige Spagat an. Während die Dortmunder Platz zwei gegen Schalke verteidigen müssen, steht gleichzeitig am Mittwoch das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Real Madrid auf dem Programm. Vorsicht ist in der Innenverteidigung geboten: Mats Hummels sowie Sokratis wären bei einer weiteren Gelben Karte am kommenden Wochenende gesperrt.

Der VfB dagegen verlor unter der Woche erstmals unter Huub Stevens, in Nürnberg setzte es eine 0:2-Pleite. Damit sind die Schwaben mehr denn je im Abstiegskampf, können dabei aber immerhin wieder auf Stürmer Mohammed Abdellaoue bauen, der seit Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainiert.

Die OPTA Facts zum Spiel:

Stuttgart hat seit sieben Bundesligaspielen nicht mehr gegen Dortmund gewonnen, holte dabei aber immerhin vier Unentschieden.

24 Punkte nach 27 Spielen bedeuten für den VfB zu diesem Zeitpunkt die schlechteste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte. 15 Niederlagen in den ersten 27 Spielen gab es zudem nur in der Abstiegssaison 1974/75. Kein Team holte weniger Punkte in der Rückrunde als der VfB (5).

BVB-Trainer Jürgen Klopp bestreitet in Stuttgart sein 300. Spiel als Bundesligatrainer. Nur sein Gegenüber Huub Stevens hat von den aktuellen Trainern mehr auf dem Konto (339).

Dortmund ist die zweitstärkste Auswärtsmannschaft der Liga und gewann fünf der letzten sieben Gastspiele. Seit 180 Minuten setzte es darüber hinaus auf fremdem Platz keinen Gegentreffer.

 

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt (Sa., 15.30 Uhr)

Das sagen die Beteiligten:

Klaus Allofs (VfL Wolfsburg): "Auf jeden Fall müssen wir gegen Frankfurt nachlegen."

Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Ich bin noch nicht überzeugt, dass man sich mit 35 Punkten gerettet hat. Wir können uns nicht auf die anderen verlassen. Wir sind noch lange nicht raus."

Personal:

Bei Wolfsburg fehlen: Benaglio (Haarriss im Mittelfinger), Medojevic (Rückenprobleme), Dost (Entzündung am Hüftbeuger), Vieirinha (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Sprenger, Thoelke, Seguin (nicht berücksichtigt)

Bei Frankfurt fehlen: Anderson (Syndesmose-OP), Meier (Leistenprobleme) Oczipka (Oberschenkelprobleme), Russ (5. Gelbe), Kittel, Rode (beide Knorpelschaden im Knie), Schwegler (Grippe), A. Özer (nicht berücksichtigt)

Darum geht's: Frankfurt machte mit dem Heimsieg über Gladbach einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt, acht Punkte trennen die Hessen von einem Abstiegsplatz. Neben dem grippekranken Pirmin Schwegler fehlt am Samstag allerdings auch weiterhin Torjäger Alex Meier.

Wolfsburg dagegen darf wieder von der Königsklasse träumen, nur vier Zähler stehen die Wölfe hinter Leverkusen. Spannend wird sein, ob und wie Kevin De Bruyne wieder integriert wird. Ohne den gesperrten Belgier siegte Wolfsburg am Dienstag mit 3:1 in Bremen.

Die OPTA Facts zum Spiel:

Schlechtes Omen: Frankfurt gewann nur vier der 23 Bundesligaspiele gegen Wolfsburg (8 Remis, 11 Pleiten). Gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten holten die Hessen im Schnitt so wenige Punkte wie gegen die Wölfe.

Allerdings: Nur eines der letzten sechs Bundesliga-Heimspiele gegen Frankfurt konnte Wolfsburg gewinnen.

Die Eintracht hat in der Rückrunde schon 17 Punkte geholt und damit zwei mehr als in der gesamten Hinrunde.

Wolfsburg hat in den letzten 19 Bundesliga-Spielen immer mindestens einen Treffer erzielt. Der Vereinsrekord liegt bei 21 Spielen.

1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg (Sa., 15.30 Uhr)

Das sagen die Beteiligten:

Thomas Tuchel (Mainz 05): "Ein Endspiel bedeutet, dass dann nichts mehr kommt. Es ist aber erst der 28. Spieltag. Wir brauchen 100 Prozent, aber Garantien gibt es nicht."

Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Das ist kein Spiel auf Augenhöhe. Mainz verfügt über die internationale Erfahrung und hat sich in der Bundesliga längst etabliert."

Personal:

Bei Mainz fehlen: Baumgartlinger, Schahin (beide Aufbautraining), H. Müller, Wetklo, Fathi, Svensson (alle nicht berücksichtigt)

Bei Augsburg fehlen: Moravek (Muskelsehneneinriss), Ji (muskuläre Probleme), Amsif, Gelios, Framberger, M. Uhde, Ekin, Nebihi (alle nicht berücksichtigt)

Darum geht's: Beide Teams sind in Lauerstellung hinter den EL-Plätzen auf Rang sieben und acht, aber auch der siebte Platz, den im Moment die Mainzer besetzen, könnte für die EL reichen - sollten beide DFB-Pokalfinalisten schon fürs internationale Geschäft qualifiziert sein. Mit einem Sieg könnten die 05er ihren Vorsprung auf Rang acht auf fünf Zähler ausbauen.

Augsburg hat mit der Niederlage einen kleinen Dämpfer erhalten. Außerdem gibt es viele Gerüchte um mögliche Abgänger der Leistungsträger, das sorgt für etwas Unruhe.

Die OPTA Facts zum Spiel:

Mainz hat nur eines der fünf Bundesliga-Spiele gegen Augsburg gewonnen. Nur gegen Bayern weist der FSV einen niedrigeren Punkteschnitt auf.

Mainz wartet seit zwei, Augsburg seit drei Spielen auf einen Sieg.

Nur Augsburg (54,9 Prozent) und der FC Bayern (55,4 Prozent) haben eine bessere Großchancen-Verwertung als die Mainzer (51,7 Prozent).

Nach Standards sind beide aber ungefährlich: Nur Mainz (5) erzielte hier weniger Treffer als der FCA (6).

 

SC Freiburg - 1. FC Nürnberg (Sa., 18.30 Uhr)

Das sagen die Beteiligten:

Christian Streich (SC Freiburg): "Kennen Sie eine Sportart, in der es sechs Punkte gibt? Unsere Erstligazugehörigkeit entscheidet sich nicht in den nächsten drei, sondern in den nächsten sieben Spielen."

Gertjan Verbeek (1. FC Nürnberg): "Ein Abstieg in die zweite Liga ist das Schlimmste, was kommen kann. Das bringt viel mehr Emotionen bei den Fans, bei den Mitgliedern, in der ganzen Stadt. Das ist kein Jugendfußball mehr. Es geht jetzt um den Klassenerhalt in der ersten Liga."

Personal:

Bei Freiburg fehlen: Mujdza (Syndesmoseanriss), Pilar (Außenbandriss), Hanke (Patellasehnenreizung), Batz, Dembele, Zuck, Terrazzino (alle nicht berücksichtigt)

Bei Nürnberg fehlen: Chandler (Außenmeniskusriss), Marcos Antonio (Knorpelschaden), Gebhart (Adduktorenprobleme), Hasebe (Knie-OP), Ginczek (Kreuzbandriss), Uphoff, Stepinski (beide nicht berücksichtigt)

Darum geht's: Es ist für beide ein enorm wichtiges Spiel im Abstiegskampf. Während der Sieger die gefährliche Zone bis auf fünf Punkte distanzieren könnte, läuft der Verlierer Gefahr, am Ende des Spieltages auf einem direkten Abstiegsplatz zu stehen. Der Sieger könnte in der Tabelle sogar Hannover und Bremen überholen. Bitter für Freiburg: Mensur Mujdza verletzte sich in Hamburg und muss mehrere Wochen aussetzen.

Die OPTA Facts zum Spiel:

Lieblingsgegner: Freiburg ist seit neun Bundesliga-Spielen gegen Nürnberg ungeschlagen. Es ist die längste Serie in der Freiburger Bundesliga-Historie. In insgesamt 17 Bundesliga-Duellen mit dem Club gab es nur drei Niederlagen.

Freiburg blieb in den letzten 14 Bundesliga-Heimspielen nie ohne Gegentor und ist das einzige Team, das in dieser Saison zuhause noch nie zu Null gespielt hat.

Nürnberg hat in dieser Saison bereits 22 Mal Aluminium-Treffer zu beklagen. Den Rekord seit Opta-Erfassung 2006/2007 für eine Saison hält Borussia Dortmund. Der BVB traf 2011/12 23 Mal das Torgestänge.

Freiburgs Oliver Baumann (124) und Nürnbergs Raphael Schäfer (121) hielten die meisten Bälle in dieser Saison. Im Hinspiel stellte Baumann mit 13 Paraden gar den Saisonbestwert auf.

 

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

Bayer Leverkusen

Eintracht Braunschweig

Siege
1
2
2
Siege

Wetten & Tipps

Leser-Tipps

TSV Bayer 04 Leverkusen LEV
TSV Bayer 04 Leverkusen Bayer Leverkusen
Unentschieden
Braunschweiger TSV Eintracht 1895 BRA
Braunschweiger TSV Eintracht 1895 Eintracht Braunschweig
78%

Top 3 Tipps

TSV Bayer 04 Leverkusen LEV
2 - 1
Braunschweiger TSV Eintracht 1895 BRA
TSV Bayer 04 Leverkusen LEV
3 - 1
Braunschweiger TSV Eintracht 1895 BRA
TSV Bayer 04 Leverkusen LEV
4 - 1
Braunschweiger TSV Eintracht 1895 BRA

Dazugehörig