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Bundesliga

  • 16. März 2013
  • • 18:30
  • • BayArena, Leverkusen
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 30210
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ENDE
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Der FC Bayern München siegt glücklich bei Bayer Leverkusen

Der FC Bayern München siegt glücklich bei Bayer Leverkusen

Bongarts

Im Topspiel am Samstagabend traf Bayer Leverkusen auf Bayern München. Im Hinspiel konnte die Werkself siegen, heute gingen sie komplett leer aus gegen wechselhafte Bayern.

Leverkusen. Der Begriff „schöner Dreck“ ist seit Mittwoch dieser Woche schon fast ein geflügeltes Wort. So nannte Uli Hoeneß das Spiel des FC Bayern München in den vergangenen zwei Wochen. Im Topspiel des 26. Spieltags setzte Jupp Heynckes nach diesem Rüffel des Präsidenten auf Rotation und ließ die zweite Garde ran. Bayer Leverkusen konnte wieder auf Philipp Wollscheid setzen, hatte ansonsten allerdings kaum einen Wechsel nötig, obwohl auch sie zuletzt gepatzt hatten. Die Bayern kontrollierten das Spiel nach Belieben bis zur 65. Minute. Dann nahmen sie den Fuß vom Gas und luden die Gastgeber zum Ausgleich ein. Spät konnten die Bayern den Siegtreffer markieren. Das Spiel endete 1:2 durch Tore von Mario Gomez und Simon Rolfes, der Siegtreffer der Bayern war ein Eigentor durch Philipp Wollscheid.

Müder Start in Leverkusen

Ganz gemächlich gingen es die Bayern in Leverkusen an. Sie hatten gefühlt 100 Prozent Ballbesitz, konnten aber gegen dicht stehende und diszipliniert verteidigende Leverkusener kaum einmal einen Schuss auf das Tor bringen. Mario Gomez war beinahe komplett abgemeldet, während sich das offensive Mittelfeld gegen viele Bayer-Beine mühte. Der Werkself gelang kaum ein guter Angriff, fast de gesamte Zeit standen sie hinten drin. Ihre Konter, die alle über Schürrle geplant schienen, waren zu vorhersehbar und konnten früh abgefangen werden.

Gomez ganz stark

In der 25. Minute gab es durch Robben, der den Ball auf das Tor zog und den lauernden Schweinsteiger die größte Chnce. Sein Hackentrick verfehlte allerdings das Tor. In der 38. Minute konnte Mario Gomez dann für die Gäste treffen, als er eine Flanke von Shaqiri am Mittelkreis mit der Brust abfing und konsequent nach vorne ging, Carvajal und Boenisch stehen ließ und vor Leno die Nerven behielt. Eine verdiente Führung für den FC Bayern gegen Leverkusener, die in dieser ersten Hälfte viel zu mutlos aufgetreten waren.



Schürrle in der Halbzeit raus

Hyypiä und Lewandowski reagierten zur Pause auf den Rückstand und nahmen den unter seinen Möglichkeiten gebliebenen Schürrle runter. Für ihn kam Sam, der in den ersten paar Minuten durch einen schnellen Konter und einen Distanzschuss nach Eckball auffiel. Bis zur Mitte der zweiten Hälfte entwickelte sich das noch immer unspannende und langsame Spiel zu einem Eckenfestival, das allerdings auch keinerlei Torgefahr auf beiden Seiten brachte. Zur 65. Minute stand das Eckenverhältnis 11:4 - diese Statistik liest sich gut für die Hausherren, wirklich in den Strafraum kamen sie allerdings nicht. Viel mehr schenkten die Verteidiger der Bayern die Ecken zu oft in wenig gefährlichen Situationen her.

Wechselspielchen

Leverkusen durfte immer weiter in die Hälfte der Bayern vorrücken, weil die Gäste ab der 65. Minute noch einmal mehr den Fuß vom Gas nahmen und nach vorne kaum mehr einen Angriff fuhren. Leverkusen hatte inzwischen Hegeler ins Spiel gebracht, in der 71. Minute durfte dann auch Claudio Pizarro noch in die Partie. Mario Gomez bekam Apllaus und viele Abklatscher seiner Kollegen. Dann wollte Heynckes nichts mehr anbrennen lassen und brachte Daniel van Buyten für Arjen Robben.

Ausgleich durch Rolfes, Führung Bayern

Aus dem Nichts und selbstredend nach einer Ecke kam Rolfes vollkommen frei zum Ball und brauchte in der 76. Minute nur noch Neuer aus wenigen Metern zu überwinden. Das hatten sich die Bayern selbst zuzuschreiben, da sie schon längst nicht mehr ganz bei der Sache waren. Zwar kamen die Leverkusener noch einige Male vor das Tor der Münchner, der Ball zappelte allerdings im anderen Netz. Nach einem Freistoß von halblinks von Schweinsteiger ist es die Schulter von Wollscheid, die den Ball ins eigene Tor lenkt. Kurz vor Ende war es dieses Glückstor, das den Bayern drei Punkte schenkte, die sich zuvor viel zu sehr hatten fallen lassen.

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