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UEFA Champions League

  • 1. Oktober 2013
  • • 20:45
  • • St. Jakob-Park, Basel
  • Schiedsrichter: Alberto Undiano Mallenco
  • • Zuschauer: 33251
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Julian Draxlewr stößt für den FC Schalke gegen Basel das Tor zum Achtelfinale auf

Julian Draxler beschert dem FC Schalke 04 Rekordstart in der Champions League gegen FC Basel

Julian Draxlewr stößt für den FC Schalke gegen Basel das Tor zum Achtelfinale auf

bongarts

Es war kein hochklassiges Spiel, es war kein wirklich aufregendes Spiel, aber auch Arbeitssiege werden mit drei Punkten abgerechnet. Mit dem Sieg ist Schalke nah dran Achtelfinale.

Basel. Der FC Schalke 04 hat dank Julian Draxler einen Rekordstart in der Champions-League hingelegt und das Tor zum Achtelfinale der Königsklasse weit aufgestoßen. Der Nationalspieler führte die Königsblauen mit seinem Treffer in der 54. Minute zum 1:0 (0:0)-Sieg beim FC Basel.

Schalkes Rekordstart

Draxlers goldenes Tor bescherte seinem Team nach zwei Spieltagen die alleinige Tabellenführung in der Gruppe E. In ihren fünf Champions-League-Starts zuvor hatten die Schalker die Gruppenphase noch nie mit zwei Siegen begonnen - drei Tage nach dem viel diskutierten 3:3 bei 1899 Hoffenheim und der Suspendierung von Jermaine Jones gaben sie damit die ideale Antwort. Schalke muss nun zweimal gegen Topfavorit FC Chelsea antreten.

Kein aufregendes und kein hochklassiges Match

Das Spiel in Basel war bis zum Treffer von Draxler, einem unhaltbaren Schuss aus 18 Metern, über weite Strecken allerdings ein Langeweiler. Eine Protestaktion von Greenpeace gegen Schalke- und UEFA-Hauptsponsor Gazprom war für lange Zeit die meistdiskutierte Szene des Abends. Vier Aktivisten hatten sich vom Dach des St.-Jakob-Parks abgeseilt, ein riesiges Plakat entrollt und für die erste politisch bedingte Unterbrechung in der Geschichte der Champions League gesorgt. UEFA-Präsident Michel Platini saß während der fünfminütigen Zwangspause kurz nach dem Anpfiff kopfschüttelnd auf der Ehrentribüne.

Beide Teams neutralisieren sich

Auf dem Rasen war vor 33.251 Zuschauern von Schalker Verunsicherung nach der indiskutablen zweiten Halbzeit von Hoffenheim und den Nachwirkungen kaum etwas zu spüren. Die Königsblauen ließen wenig zu, die Basler spielten allerdings auch eine Klasse schlechter als beim sensationellen 2:1 zum Auftakt der Gruppenphase in London gegen Chelsea. Kevin-Prince Boateng, der erstmals seit seinem Wechsel nach Gelsenkirchen als Sturmspitze auflief, vergab in der zwölften Minute die erste große Chance zur Führung. Nach einem verunglückten Befreiungsschlag von Fabian Schär schoss der neue königsblaue Star den Ball volley um Zentimeter am Tor vorbei.

Danach hatte die Partie vor etwa 35.000 Zuschauern nur wenige Höhepunkte, was auch an der kontrollierten und disziplinierten Schalker Defensivarbeit lag. Im Spiel nach vorne unterliefen den Gästen allerdings zahlreiche Fehler, so dass auch die Basler Defensive zunächst kaum Mühe hatte.

Dasselbe galt für die Schalker Abwehr, die Benedikt Höwedes gut organisierte. Der Kapitän absolvierte seinen 23. Einsatz in der Champions League und schwang sich damit zum alleinigen Schalker Rekordspieler in der Königsklasse auf. In der 42. Minute hatte Roman Neustädter per Kopf eine weitere gute Chance, kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Gastgeber durch den Ex-Stuttgarter Marco Streller zur ersten guten Möglichkeit.

Neustädter an die Latte, Draxler ins Tor

Boateng tat sich im Sturmzentrum anstelle des grippegeschwächten Adam Szalai, der kurz vor der Pause für den an der Leiste verletzten Jefferson Farfan doch früher als erwartet ins Spiel kam, schwer. Der zuletzt formstarke Max Meyer durfte erneut auf der Spielmacherposition ran - an der Seite von Nationalspieler Julian Draxler, der im Pokal bei Darmstadt 98 (3:1) und in Hoffenheim mit Knieproblemen gefehlt hatte. Nach der Auswechslung Farfáns rückte Meyer auf rechts, Szalai in die Spitze und Boateng ins offensive Mittelfeld.

Nach der Pause behielt Schalke die Kontrolle und hatte kurz vor Draxlers Treffer Pech. Neustädter traf mit einem sehenswerten Schuss die Latte, nachdem Szalai aus wenigen Metern den Ball nicht im Tor untergebracht hatte (52.). Basel wirkte danach weiter gehemmt und hatte kaum nennenswerte Szenen.

Beste Schalker waren Höwedes und mit Abstrichen Draxler. Bei den Baslern, die am Ende naturgemäß viel Druck machten, waren Marco Streller und Kay Voser die auffälligsten Spieler.


EURE MEINUNG: Wird Schalke so auch gegen Chelsea ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen können oder ist man da Kanonenfutter?

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