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Copa del Rey

  • 16. Januar 2013
  • • 21:30
  • • Camp Nou, Barcelona
  • Schiedsrichter: José Luis González González
  • • Zuschauer: 55151
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ENDE
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Barcelona enttäuscht mit einem 2:2 gegen Malaga

Barcelona enttäuscht mit einem 2:2 gegen Malaga

Getty Images

Eigentlich hätte man damit rechnen können, dass Barca gerade im Heimspiel gegen Malaga zu überzeugen weiß. Doch das 2:2 war eine echte Enttäuschung. Besonders Sanchez versagte.

Barcelona. Es war am Mittwochabend das zweite Aufeinandertreffen der beiden Team in einem Zeitfenster von nur vier Tagen. Der FC Barcelona und der FC Malaga hatten es heute in der Copa del Rey miteinander zu tun, nachdem die Katalanen das Match in der Primera Division mit einem 3:1-Auswärtssieg bei den Andalusiern für sich entscheiden konnten. Diesmal wurde es jedoch nur ein wenig souveränes 2:2-Heimunentschieden der Katalanen gegen Malaga.

Eine Kopie des Sonntagsspiel – bis zum Tor von Malaga

Es war in den ersten 25 Minuten definitiv eine Kopie des Ligaspiels vom Sonntag. Barca drückte, Malaga versuchte das zu unterbinden und hatte wieder massiv Probleme damit, das Spiel im Vorwärtsgang zu bestreiten. Aufreger gab es bis hin nur durch Alexis Sanchez, der in der 7. Minute eine tausendprozentige Chance nicht ins Tor bringen konnte, nachdem er von Tello grandios angespielt wurde. Vier Minuten später folgte dann noch eine astreine Schwalbe, die mit Gelb belohnt wurde. Puyol steuerte noch einen Abseitstreffer bei und man glaubte, es würde alles im identischen Stil von Sonntag laufen – bis Malaga aus dem Nichts traf. Pinto spielte in der 26. Minute Thiago an, der sah den hinter sich stehenden Iturra nicht und Sekunden später lag der Ball im Netz. Eiskalt den Fehler ausgenutzt – wie im Ligaspiel, nur andersrum.

Messi drehte auf und Puyol als Kopfballungeheuer

Doch der Vorsprung hielt nicht lange an. Messi nahm sich in der 29. Minute den Ball in der eigenen Hälfte, marschierte und profitierte von einem Fehler von Wellington, der ihm eigentlich den Ball abjagte, dann aber wieder verlor. Und solche Chance nutzt ein Lionel Messi – 1:1. Nur Sekunden später war Barca dann vollkommen im Plan. Thiago mit der Ecke, hoch reingetreten und dann zeigte Puyol, wieso man ihn Kopfballungeheuer nennt – unhaltbar ins Netz zum 2:1! In der Folge hatte dann Sanchez seine nächste Top-Chance, doch auch die wusste er nicht zu nutzen – was sehr schwer war. So ging es mit dem schmeichelhaften 2:1 in die Pause, denn Barca hätte höher führen müssen.

Mit weniger Fahrt in die zweiten 45 Minuten

Barca ließ es nach der Pause etwas gemächlicher angehen und Malaga fand nicht wirklich Mittel, die Katalanen unter Druck zu setzen. So verflachte das Spiel etwas. Barca kontrollierte den Gegner, Malaga hielt etwas dagegen, aber all das war nicht von zählbaren Erfolgen gekrönt. So plätscherte das Spiel bis zur 60. Minute mehr oder minder vor sich hin – ohne das die Blaugrana an Souveränität dabei verloren hätte.

Malaga nah am Ausgleich und sie schafften es

Während Barca das Spiel mehr oder minder versuchte, runterzuspielen, mühte sich Malaga plötzlich. In der 71. Minute wäre es fast passiert. Duda mit der Flanke, Fernandez mit der Direktabnahme, aber Pinto konnte grandios halten. In der 75. Minute schwächte sich Malaga dann selbst: Fabregas und Pedro kamen. Cesc mit dem Pass, den Pedro erlaufen wollte und von Monreal gestoppt wurde. Irregulär, wie der Schiedsrichter meinte und so war das Rot für Monreal folgerichtig.

In der Folgezeit konnte Barca aber die personelle Überlegenheit nicht wirklich ummünzen und Malaga hielt sich an die Devise, hinten dicht zu machen, um eine Chance aufs Rückspiel zu behalten. Dann kam sie, die 89. Minute. Standardsituation. Freistoß Malaga und da stand Camacho urplötzlich frei. Blitzschnell hatte er Pinto überwunden und den Ausgleich markiert. Dabei blieb es bis zum Abpfiff und damit wurde der Spielverlauf der ersten Hälfte auf den Kopf gestellt. Das wird für Barca ein hartes Stück Arbeit beim Rückspiel.


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