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Primera Division

  • 23. Mai 2015
  • • 18:30
  • • Camp Nou, Barcelona
  • Schiedsrichter: Carlos Clos Gomez
  • • Zuschauer: 93743
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ENDE
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Sieben der zehn Treffer in Madrid steuerten die Königlichen bei

Real mit Kantersieg - La Coruna und Granada sichern Klassenerhalt

Sieben der zehn Treffer in Madrid steuerten die Königlichen bei

Getty Images

In Madrid gibt es ein Torfestival, Barca verabschiedet Xavi und mit zwei Unentschieden gegen große Namen konnten sich La Coruna und Granada vom Abstieg befreien.

Real Madrid hat zum Abschluss der Saison am 38. Spieltag der Primera Division gegen den FC Getafe ein Feuerwerk abgebrannt. Am Ende setzten sich die Königlichen mit 7:3 (3:3) durch. Der FC Barcelona kam zuvor gegen Deportive La Coruna nicht über ein 2:2 (1:0)-Unentschieden hinaus. Die Katalanen verabschiedeten Xavi Hernandez und rotierten die Mannschaft mit Hinblick auf die anstehenden Finalspiele durch. Ein Doppelpack von Lionel Messi (5., 59.) wägte das Team von Luis Enrique in Sicherheit, ehe die Gäste durch Lucas Perez (67.) und Diogo Salomao (76.) den Nicht-Abstieg sicherten. Atletico Madrid hat sich unterdessen mit einem müden 0:0-Remis vom FC Granada  getrennt. Die Colchoneros schließen die Saison als Tabellendritter ab, den Gästen aus Granada sicherte der Punktgewinn den umjubelten Klassenverbleib. Und der FC Valencia hat sich durch einen 3:2 (2:2)-Erfolg bei Almeria den vierten Platz gesichert.

Real Madrid – FC Getafe 7:3 (3:3)

Tore: 1:0 Ronaldo (13. Minute), 1:1 Escudero (22.), 1:2 Castro (26.), 2:2 Ronaldo (32.), 3:2 Ronaldo (FE, 34.), 3:3 Lacen (42.), 4:3 Hernadez (47.), 5:3 Rodriguez (51.), 6:3 Jese (71.), 7:3 Marcelo (90.)

Zum Abschluss des letzten Spieltags ging es bei Real und Getafe um nichts mehr, beide wollten nur einen erfolgreichen Saisonabschluss. Und so ging das muntere Toreschießen früh los. In der 13. Minute segelte Getafe-Keeper Codina unter einer Marcelo-Flanke hindurch, Ronaldo bedankte sich und traf zum 1:0. Die Antwort kam neun Minuten später, als Sergio Escudero mit einem Flachschuss Iker Casillas ganz alt aussehen ließ. Und es kam noch dicker: Wieder nur drei Minuten später wurde Getafes Diego Castro bedient und zimmerte den Ball aus 22 Metern in die Maschen.

Nun war es an Real, den Spieß wieder umzudrehen. Das taten sie dann auch in der 32. Minute, als Ronaldo einen 27-Meter-Freistoß direkt versenkte. Und das muntere Spielchen ging direkt weiter: 120 Sekunden später gab es nach einem Foul an Chicharito Elfer, wieder war CR7 zur Stelle und erzielte seinen dritten Treffer. Getafe ließ sich aber nicht lumpen und glich das Spiel noch vor der Pause durch einen Treffer von Mehdi Lacen zum 3:3 aus.

Im zweiten Durchgang traf dann nur noch Real, CR7 hielt sich aber zurück. Die Tore zum 7:3 besorgten Javier Hernandez, James Rodriguez (per direkten Freistoß) sowie Jese und Marcelo. In der 58. Minute kam es zudem zu einem historischen Wechsel, als der 16-jährige Norweger Martin Ödegaard Ronaldo ersetzte und damit der jüngste Spieler aller Zeiten in Reals Liga-Geschichte ist.

FC Barcelona - Deportivo La Coruna 2:2 (1:0)

Tore: 1:0 Messi (5.), 2:0 Messi (59.), 2:1 Perez (67.), 2:2 Salomao (76.)

Mit der am letzten Spieltag komplettierten Meisterschaft und den anstehenden Spielen gegen Athletic Bilbao und Juventus Turin im Hintergrund nahm Trainer Luis Enrique einige Änderungen vor. Beim Xavi-Abschied standen jedoch Neymar und Lionel Messi auf dem Platz, Luis Suarez fehlte verletzt, während Thomas Vermaelen sein erstes Spiel im Dress der Blaugrana absolvieren durfte.

Die zahlreichen Umstellungen schienen jedoch keine Auswirkung zu haben. Messi besorgte bereits nach fünf Minuten per Kopf den ersten Treffer, anschließend dominierte Barcelona nach Belieben. Das zweite Tor fiel jedoch erst nach der Pause, wieder war es Messi, als Neymar selbstlos für den Argentinier auflegte. 

Mit der komfortablen Führung ließen es die Katalanen jedoch zu locker angehen. Lucas Perez gelang der Anschlusstreffer, Salomao der Ausgleich. Ein kleines Fußballwunder, brauchte der Traditionsklub aus La Coruna doch einen Punkt im Camp Nou, um den Abstieg zu vermeiden. Als Xavi den Platz nach gut 85 Minuten schließlich unter lautem Applaus verließ, feierten nicht nur die Katalanen ihr scheidendes Mittelfeldgenie, sondern auch die mitgereisten Fans der Gäste den unerwarteten Klassenerhalt. 

FC Granada - Atletico Madrid 0:0

Tore: Fehlanzeige

Ohne viel Schwung starteten beide Mannschaften in die Partie. Das Niveau war von Beginn an niedrig, die Offensivbemühungen sowohl bei Granada als auch bei Atletico zu fehlerhaft, um daraus Torchancen zu entwickeln. Bezeichnend: Dass Rojiblanco-Trainer Diego Simeone nach einer halben Stunde zu wenig Luft im Ball beanstandete und das Spielgerät daraufhin getauscht wurde, war die vielleicht aufregendste Szene des ersten Durchgangs.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Kaum Spielkultur, nur ganz selten mal gelungene Aktionen – und Torgefahr, die gen Null ging. Dabei hatte Atletico phasenweise zwar mehr vom Spiel, konnte aber keine Dynamik im Angriffsdrittel entwickeln. So blieb es bis zum Schluss beim torlosen Remis.

Atletico bleibt nach dem Punktgewinn Dritter und zieht direkt in die Königsklasse ein. Und auch Granada hatte nach dem mauen Kick Grund zur Freude, hielten die Gastgeber dank des Punktgewinns doch die Klasse und werden Tabellen-17.

UD Almeria – FC Valencia 2:3 (2:2)

Tore: 1:0 Thomas Partey (9.), 1:1 Nicolás Otamendi (28.), 2:1 Fernando Soriano (37.), 2:2 Sofiane Feghouli (45.), 2:3 Paco Alcácer (80.)

Während der FC Valencia vor dem Anpfiff in ein Fernduell mit dem FC Sevilla um den vierten Platz und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation ging, brauchte UD Almeria zwingend einen Sieg für den Klassenerhalt. Und der Gastgeber kam überraschend offensiv aus den Startlöchern und belohnte sich mit der frühen Führung: Thomas Partey zirkelte einen 27-Meter-Freistoß um die Mauer herum, Keeper Diego Alves sah gar nicht gut aus und konnte den Ball nur noch ins Tor ablenken (9.).

In der Folgezeit fand Valencia besser ins Spiel und kam in der 28. Minute per Standard zum Ausgleich. De Paul trat eine scharfe Ecke von links vor das Tor, wo Nicolas Otamendi heranrauschte und den Ball mit einem harten Kopfball im Kasten unterbrachte. Doch Almeria war davon eher weniger beeindruckt und antwortete noch vor der Pause: Thievy Bifouma setzte sich auf rechts stark durch und kam bis vor das Tor, Alves konnte zunächst parieren, doch Fernando Soriano war zur Stelle und versenkte den Nachschuss zur erneuten Führung.

Doch damit nicht genug. Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte der erneute Ausgleich: Nach einer Ecke kam Sofiane Feghouli am langen Pfosten ans Leder und schob aus kurzer Distanz ein. Nach dem Seitenwechsel ging es weiterhin wild hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Zehn Minuten vor Schluss nutzte schließlich Paco Alcacer die beste, der nach einem Steilpass von Feghouli frei vor dem Tor die Nerven behielt und zum Sieg traf. Valencia landet damit auf Rang vier, Almeria steigt ab.

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