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Primera Division

  • 8. Februar 2015
  • • 21:00
  • • San Mamés Barria, Bilbao
  • Schiedsrichter: Antonio Miguel Mateu Lahoz
  • • Zuschauer: 43800
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ENDE
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Eröffnete Barcelonas Torreigen gegen Bilbao: Lionel Messi

Barca-Sieg in verrücktem Spiel - Valencia feiert glücklichen Dreier

Eröffnete Barcelonas Torreigen gegen Bilbao: Lionel Messi

AFP

Barca setzt sich in Bilbao durch und Mustafi klettert mit Valencia auf Platz vier. Schon am Samstag spielte Atletico Stadtrivale Real Madrid schwindlig.

Der FC Barcelona bot am am 22. Spieltag der Primera Division  ein Spektakel und rückt nach dem 5:2-Sieg bei Athletic Bilbao bis auf einen Punkt an  Real Madrid  ran. Die Königlichen kamen im Stadtderby gegen Atletico unter die Räder.

Athletic Bilbao – FC Barcelona 2:5 (0:2)

Tore: 0:1 Messi (15.), 0:2 Suarez (26.), 1:2 Rico (59.), 1:3 de Marcos (ET/62.), 1:4 Neymar (64.), 2:4 Aduriz (66.), 2:5 Pedro (86.)

Rote Karte: Xabier Etxeita (Bilbao/75.)

Durch das Debakel von Real beim Stadtderby gegen Atletico bot sich Barcelona die große Chance, mit einem Sieg in Bilbao auf einen Punkt an den Rivalen heranzurücken und sich gleichzeitig die Rojiblancos vom Leib zu halten. In einer offensiv geführten Partie entschieden wilde sieben Minuten nach der Pause die Partie zu Gunsten Barcas.

Der Start in die Partie verlief allerdings holprig, da der Gastgeber bis tief in die gegnerische Hälfte presste und dem Favorit Probleme bereitete. Doch ein Standard brachte Barcelona die frühe Führung: Lionel Messi nahm bei einem Freistoß Maß, der Ball wurde von der Mauer leicht abgefälscht und Keeper Iraizoz konnte den trudelnden Ball nicht mehr von der Linie kratzen (15.).

Nachdem Luis Suarez mit dem Kopf noch kläglich vergab (20.), nutzte er seine nächste Gelegenheit eiskalt und erhöhte: Das hohe Pressing von Bilbao wurde bestraft, da Barca schnell das Mittelfeld überbrückte., Messi zog in den Strafraum und legte auf den Uruguayer an den Sechzehner zurück, der flach einschob (26.). Neymar mit dem Knie hätte bereits schon vor dem Pausenpfiff alles klarmachen können (30.)

Nach der Halbzeit wurde es wild: Zunächst wurde die offensive Ausrichtung von Bilbao belohnt, als Mikel Rico einen Abpraller ins leere Tor abstaubte (59.). Doch Barcelona schlug mit einem Doppelpack zurück: Messi schoss glücklicherweise De Marcos auf der Linie an, von dem der Ball ins Tor sprang (62.) und Neymar verwandelte im nächsten Angriff überlegt im Eins-gegen-Eins gegen Iraizoz (64.).

Doch damit nicht genug: Bilbaos Torjäger Aduriz zog aus spitzen Winkel ab und netzte in die kurze Ecke ein - 2:4 (66.)! Die Rote Karte für Xabier Etxeita nach einem Tritt gegen das Knie von Suarez entschied die Partie endgültig (75.). Pedro schob kurz vor dem Schlusspfiff nach Zuspiel von Busquets zum Endstand in einem verrückten Spiel ein (86.).

Espanyol - FC Valencia 1:2 (0:0)

Tore: 0:1 Piatti (62.), 0:2 Lopez (85./ET), 1:2 Sergio Garcia (89.)

Nachdem sich Espanyol jüngst noch im Achtelfinale der Copa del Rey gegen Valencia durchgesetzt und sein Heimspiel dabei mit 2:0 gewonnen hatte, gelang der Mannschaft von Skodran Mustafi in der Liga die Revanche. Die Gäste bekleckerten sich dabei aber keineswegs mit Ruhm und durften am Ende über einen glücklichen Sieg jubeln.

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte vergab Rodrigo in der 18. Minute die beste Chance, als er nach Pass von Enzo Perez nur den Pfosten traf. Auf der anderen Seite scheiterte Felipe Caicedo an Valencia-Keeper Diego Alves. Die Partie bewegte sich aber durchwegs auf niedrigem Niveau und folgerichtig ging es auch torlos in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel konnten sich die 22 Mann auf dem satten Grün zunächst nicht steigern, ehe Pablo Piatti mit einer Mischung aus Flanke und Schuss plötzlich den Treffer (62.) erzielte. Espanyol wirkte geschockt, hatte aber zehn Minuten vor Schluss trotzdem die Riesenchance zum Ausgleich - Christian Stuani scheiterte freistehend vor dem Kasten.

In der Schlussphase der Partie wurde es schließlich nochmals turbulent. Zunächst prallte ein Freistoß von Piatti vom Pfosten an den Rücken von Keeper Pau Lopez und von dort unglücklich in den eigenen Kasten (85.). Die Hausherren gaben sich aber nicht auf und durften sich am Ende immerhin noch über den Anschlusstreffer von Sergio Garcia freuen (89.), nachdem dieser sich im Laufduell gegen Mustafi durchgesetzt hatte.

Atletico Madrid - Real Madrid 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 Tiago (14.), 2:0 Saul Niguez (18.), 3:0 Griezmann (67.), 4:0 Mandzukic (89.) 

Real Madrid blieb gegen den Stadtrivalen Atletico ohne Chance. Schon früh gingen die Rojiblancos durch Tore von Tiago (14.) und Saul Niguez (18.) in Führung, ehe Antonie Griezmann (67.) und Mario Mandzukic (88.) in der zweiten Halbzeit mit ihren Treffer alles klar machten. Das Meisterschaftrennen ist in der Primera Division damit wieder völlig offen.

Der Ausfall von Sergio Ramos und James Rodriguez traf die Königlichen doch härter als erwartet. Das Team von Carlos Ancelotti fand zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Atletico Madrid nahm von Beginn an das Heft in die Hand und Real half kräftig mit. Nach einer Flanke konnte Real das Leder nicht richtig klären, sodass Mario Mandzukic den Ball auf den völlig frei stehenden Tiago auflegen konnte. Dessen verdeckter Schuss ließ Iker Casillas nicht gut aussehen (14.).

Und wenig später kam es dann noch bitterer für die Auswärtsmannschaft. Nach einer feinen Kombination netzte der kurz zuvor eingewechselte Saul Niguez die Kugel mit einem sehenswerten Fallrückzieher zum 2:0 ein (18.). Toni Kroos und Sami Khedira hatten im Mittelfeld nie Zugriff. Letzterer wurde dann in der Halbzeit für Jese ausgewechselt.

Im zweiten Durchgang hatten die Rojiblancos noch weitere Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Eine der vielen weiteren Chancen nutzte Antoine Griezmann dann mit dem dritten Treffer für Ateltico (59.). Den Schlusspunkt in einer für Real völlig enttäuschenden Partie setzte Mandzukic per Kopf (88.). Das Team von Diego Simone fügte dem Stadrivalen mit dem ersten Liga-Heimsieg seit 17 Jahren eine historische Niederlage zu. Das Meisterschaftrennen in der Primera Division ist damit wieder völlig offen.

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