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FA Cup

  • 17. Mai 2014
  • • 18:00
  • • Wembley Stadium, London
  • Schiedsrichter: L. Probert
  • • Zuschauer: 89345
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N. V.
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Der FC Arsenal beendet neun titellose Jahre mit dem Triumph im FA-Cup-Finale

FA Cup: Arsenal beendet Durststrecke

Der FC Arsenal beendet neun titellose Jahre mit dem Triumph im FA-Cup-Finale

Getty Images

Die Gunners holen in einem packenden Finale nach einer tollen Aufholjagd einen Sieg und damit den ersten Titel nach neun Jahren. Matchwinner war ein Waliser.

London. Nach fast genau neun Jahren hat der FC Arsenal seine Titel-Durststrecke beendet. Die Gunners schlugen Hull City im Finale des FA Cup mit 3:2 nach Verlängerung (1:2, 2:2) und feierten ein historisches Comeback. Die Londoner taten sich nach frühem Rückstand lange schwer und brauchten zwei Standards, Aaron Ramseyvollendete den besten Spielzug zum Siegtreffer.

FC Arsenal - Hull City 3:2 n.V. (1:2, 2:2)

Tore: 0:1 Chester (4.), 0:2 Davies (8.), 1:2 Cazorla (17.), 2:2 Koscielny (71.), 3:2 Ramsey (108.)

Mit dem besten Spielzug der Verlängerung sorgten die Gunners in einem packenden Finale für die Entscheidung: Über Jack Wilshere und Yaya Sanogo landete der Ball bei Olivier Giroud, der legte per Hacke auf und Aaron Ramsey schloss per Außenrist ab (108.). Zum ersten Mal seit 1966 gewann somit ein Team im FA-Cup-Finale nach 0:2 Rückstand noch den Titel. Arsenal zieht mit seinem elften FA-Cup-Sieg mit Rekordhalter Manchester United gleich.

Zuvor hatte Hull einen absoluten Traumstart hingelegt. Nach einer an die Strafraumgrenze gespielten Ecke zog Tom Huddlestone direkt ab, James Chester hielt den Fuß rein und fälschte den Ball so unhaltbar zur Führung ins lange Eck ab (4.). Vier Minuten später landete der Kopfball von Alex Bruce nach Flanke von links am Pfosten, Curtis Davies knallte den Abraller aus spitzem Winkel zum 2:0 ins Tor.

Arsenal fand über die kompletten 90 Minuten kein richtiges Mittel gegen die defensiv dicht gestaffelten und disziplinierten Tigers, die sich vor allem im Laufe der zweiten Halbzeit aber auch zu weit zurückzogen und Arsenal so das Feld überließen. Allerdings hatte Hull zunächst sogar noch die Chance auf das womöglich vorentscheidende 3:0, den Kopfball von Bruce kratzte Kieran Gibbs aber von der Linie (13.).

Arsenal nur per Standard gefährlich

Für die Londoner gab es dagegen aus dem Spiel heraus kaum Gelegenheiten, so mussten zwei Standardsituationen für den Ausgleich herhalten: Nach 17 Minuten schweißte Santi Cazorla einen Freistoß aus gut 20 Metern unhaltbar in die Latte und auch der Einstand entstand nach ruhendem Ball: Bacary Sagna köpfte eine Ecke, die es nicht hätte geben dürfen, Richtung Fünfer. Der abgefälschte Ball landete bei Laurent Koscielny und der Franzose verwandelte aus der Drehung zum Ausgleich (71.).

Allerdings hatte Arsenal auch drei Mal Elfmeter-Pech: Huddlestone foulte Giroud (59.), Jake Livermore wehrte eine Ecke mit der Hand ab (65.) und Davies holte Cazorla im Strafraum von den Beinen (69.) - doch die Pfeife von Schiedsrichter Lee Probert blieb jedes Mal stumm, sodass es in die Verlängerung ging. Dabei hätte Gibbs schon in der 79. Minute alles klar machen müssen, knallte den Ball aber aus sechs Metern drüber.

Nach dem Rückstand war Hull schließlich verunsichert und Arsenal kontrollierte die Partie. Allerdings hatte Arsenal weiter Probleme, Chancen zu kreieren und Sone Aluku hätte den Londonern beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht: Nachdem Per Mertesacker ausgerutscht und Lukasz Fabianski rausgeeilt war, schob er den Ball aus spitzem Winkel am leeren Tor vorbei.

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