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UEFA Champions League

  • 22. Oktober 2013
  • • 20:45
  • • Emirates Stadium, London
  • Schiedsrichter: J. Eriksson
  • • Zuschauer: 60011
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Borussia Dortmund gegen FC Arsenal schon unter Druck - "Werden unser anderes Gesicht zeigen"

Der BVB steht im dritten Gruppenspiel der Königsklasse bei den Gunners schon unter großem Druck. Die zweite Niederlage würde den Einzug ins Achtelfinale stark gefährden.

London. Jürgen Klopp hat 150 der bisherigen 180 Minuten von Borussia Dortmund in der Champions-League-Saison auf der Tribüne erlebt. Die restlichen und vermutlich nervenaufreibendsten eineinhalb Stunden seiner Sperre stehen dem BVB-Coach am Dienstag im richtungweisenden Gruppenspiel beim FC Arsenal noch bevor: Die Borussen stehen bei Mesut Özil und Co. unter gehörigem Druck.

"Wenn wir dort gewinnen, wäre das ein Riesenschritt in Richtung Achtelfinale", sagte Sportdirektor Michael Zorc vor dem Duell am Dienstag (20.45 Uhr/Liveticker bei Goal). Sollte der BVB jedoch beim Tabellenführer der Premier League im dritten Vorrundenspiel seine zweite Niederlage kassieren, könnte es mit nur einem Dreier auf dem Konto sogar im Kampf mit dem SSC Neapel und Olympique Marseille um Platz zwei eng werden.

Müder Kick abgehakt

Der müde Kick beim mühevollen 1:0 über Hannover 96 am Samstag in der Liga war deshalb schnell abgehakt. "Wir befinden uns wieder im Champions-League-Modus", sagte Torhüter Roman Weidenfeller vor dem Abflug, der sich wegen einer Flugzeugpanne um 90 Minuten verzögerte. Jakub Blaszczykowski wollte keine Zweifel an einer Leistungssteigerung aufkommen lassen: "Wir haben schon oft genug bewiesen, dass wir in der Champions League unser anderes Gesicht gezeigt haben."

Ausgerechnet bei den Gunners und ausgerechnet in London, wo 150 Tage zuvor das verlorene deutsche Finale der Königsklasse gegen Bayern München (1:2) für lange Gesichter sorgte, soll der Coup gelingen. Im nördlichen Stadtteil Highbury gab es für den BVB in der Vergangenheit nichts zu gewinnen - die Borussia verlor dort in der Champions League im September 2002 mit 0:2 und vor zwei Jahren durch zwei Tore von Robin van Persie 1:2. Jene Niederlage am 12. November 2012 bedeutete das vorzeitige Ende aller Achtelfinal-Träume.

Kuba zuversichtlich

Das soll diesmal auch ohne Coach Klopp an der Seitenlinie anders laufen. "Wir kennen die Situation ohne Trainer. Wir haben das auch beim 3:0 gegen Marseille geschafft", sagte Blaszczykowski. Der BVB-Trainer wird den zweiten Teil seiner Zwei-Spiele-Sperre wegen seines Ausrasters während des Auftaktspiels in Neapel (1:2) vermutlich irgendwo in einer Loge des komfortablen Emirates-Stadions erleben, sein Assistent Zeljko Buvac sitzt erneut auf der Bank.

Der Respekt vor Arsenal ist groß. "Sie befinden sich schon seit Wochen in bestechender Form und stehen zurecht in der Liga ganz oben", sagte Zorc. Der Transfer von Özil Ende Januar von Real Madrid für 50 Millionen Euro habe den Gunners noch einen zusätzlichen Schub gegeben.

Doch wie der 13-malige englische Meister, der zum 16. Mal in Folge in der Königsklasse vertreten ist, aber noch nie den Titel geholt hat, habe sich auch der BVB weiterentwickelt, so Zorc.

Schmelzer vor Rückkehr?

Glücklicherweise hat sich das Dortmunder Lazarett rechtzeitig gelichtet. In London wird vermutlich auch Marcel Schmelzer nach vierwöchiger Verletzungspause wieder in der Startelf stehen, ebenso Mats Hummels, der gegen Hannover rotgesperrt war. Weiter schmerzlich vermisst werden die Langzeitverletzten Ilkay Gündogan, Sebastian Kehl und Lukasz Piszczek.

Bei Arsenals Teammanager Arsene Wenger, einem Bewunderer des Dortmunder Vollgas-Fußballs, ist Nationalspieler Mertesacker in der Abwehr gesetzt. Özil, ein "geborener Weltklassefußballer" (Wenger im ZDF), soll in der Offensive wirbeln. Lukas Podolski befindet sich wegen einer Oberschenkelverletzung noch immer im Aufbautraining.Die Gunners müssen jedoch auf Mathieu Flamini verzichten. Der 29 Jahre alte Franzose stehe wegen seiner beim 4:1 am vergangenen Samstag gegen Norwich City erlittenen Gehirnerschütterung nicht zur Verfügung, so Wenger am Montag.

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Spieler im Fokus

M. Özil

Position: Mittelfeldspieler

Spiele: 3

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Der deutsche Nationalspieler befindet sich seit seinem Wechsel zu den Gunners in einer wohl noch stärkeren Verfassung. Wenn es bei ihm perfekt läuft, dann wird es besonders schwierig für den Gegner sein. Für Dortmund wird es wichtig sein, Özil so wenig Freiräume wie nur möglich zu lassen.

R. Weidenfeller

Position: Torhüter

Spiele: 2

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Nach seiner Sperre ist Roman Weidenfeller wieder zurück. Der BVB wird wieder Phasen haben, wo der Keeper hellwach sein muss. Arsenal verfügt in der Offensive über große Möglichkeiten. Weidenfeller muss einen perfekten Abend erwischen, dann ist auch ein Sieg möglich.

Redaktionstipp

Nach packenden 90 Spielminuten trennen sich Arsenal und Borussia Dortmund mit einem gerechten 2:2-Remis. Torchancen wird es reichlich auf beiden Seiten geben, denn beide Teams lieben es, offensiv spektakulär zu spielen.

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

Arsenal

Borussia Dortmund

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2
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