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WM-Qualifikation Europa

  • 12. Oktober 2012
  • • 19:00
  • • Hrazdan, Yerevan
  • Schiedsrichter: M. Strahonja
  • • Zuschauer: 25000
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ENDE
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Italien erarbeitet sich 3:1 gegen hart kämpfendes Armenien

Italien erarbeitet sich 3:1 gegen hart kämpfendes Armenien

Getty Images

Im ersten Aufeinandertreffen der Nationen bekamen die Fans eine unterhaltsame Partie geboten, die Italien mit 3:1 für sich entschied. Armenien präsentierte sich hervorragend.

Yerevan. Nach enttäuschenden Vorstellungen gegen Bulgarien und Malta wollte Cesare Prandelli mit Italien gegen Armenien endlich in der WM-Qualifikation überzeugen. Durch das 3:1 bleibt die „Squadra Azzurra“ an der Spitze der Gruppe Gruppe B.

Pirlo bringt Italien vom Punkt in Front

Die Anfangsphase gestaltete sich hier in Yerevan äußerst turbulent. Beide Mannschaften verloren das Leder zunächst oft in der Vorwärtsbewegung. Plötzlich erlief sich Rückkehrer Domenico Criscito stark das Leder und spielte an der Grundlinie in die Mitte auf Montolivo, der mit der Hacke den Kunsttreffer suchte. Hrayr Mkoyan berührte den Ball daraufhin mit der Hand - es gab den Elfmeter, den Pirlo mit einer unglaublichen Sicherheit verwandelte (11.).

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Die Partie blieb rasant. Armenien konterte, wann immer möglich, war am gegnerischen Strafraum allerdings nicht konsequent genug. Die „Squadra Azzurra“ agierte extrem offensiv, verlor dabei aber auch desöfteren den Ballbesitz. Armenien versuchte im Gegenzug, möglichst früh nach der Balleroberung einen langen Ball in die Spitze zu spielen. Der kam allerdings nur selten an.

Armenien schockt die Italiener

In der 27. Minute landete eine verunglückte Kopfballabwehr von Christian Maggio, der sich dabei verletzte, bei Henrik Mkhitaryan. Der zündete den Turbo, setzte sich gegen zwei Italiener durch und vollendete spitzelnd in das lange Eck. Es war der verdiente Ausgleich - beide Teams hatten bis zu diesem Zeitpunkt gleich viel in diese Partie investiert.

Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Die Italiener rannten wütend an, während Armenien plötzlich defensiv sehr stark stand. Es ging mit diesem gerechten 1:1 in die Pause.

Giovinco vergibt gute Chance

Armenien kam extrem stark aus der Pause und erarbeitete sich umgehend Strafraumsituationen, die aber nicht gefährlich wurden. Die erste gute Chance hatten dann die Italiener. Giovinco legte sich den Ball im gegnerischen Strafraum auf den starken linken Fuß, feuerte das Leder dann jedoch aus kurzer Distanz weit über den Kasten (51.).



Italien unter Druck

Doch die Gastgeber wurden vor heimischem Publikum immer stärker und setzten die „Squadra Azzurra“ ordentlich unter Druck. Manoyan setzte Buffon mit einem starken Seitfallzieher unter Druck (57.), bevor Ozbiliz den italienischen Kapitän ein weiteres Mal prüfte, aber nicht überwandt (58.).

De Rossi und Osvaldo entlasten Italien

Es blieb eine rasante Partie hier in Armenien - ein Hin und Her. Nach einer abermals starken Flanke von Pirlo war es Daniele De Rossi, der den Ball aus kurzer Distanz per Kopf an die Unterkante der Latte beförderte und so das wichtige 2:1 erzielte (64.). Die Gastgeber gaben sich nicht auf und die „Azzurri“ hatten weiterhin ordentlich zu kämpfen. Nach einem leichtfertigen Ballverlust von Bonucci klärten die Italiener in höchster Not (75.).

Im Anschluss brachten die Mannen von Prandelli aber endlich mit der nötigen Routine etwas mehr Ruhe in die Partie. El Shaarawy vergab eine gute Chance vor dem leeren Kasten (80.), bevor Osvaldo per Kopf nach einem Freistoß von De Rossi den vorentscheidenden 3:1-Treffer erzielte. Der Sieg der Italiener ging durchaus in Ordnung, aber auch ein Remis wäre hier gerecht gewesen.

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