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UEFA Europa League

  • 3. Oktober 2013
  • • 21:05
  • • Neo GSP, Nicosía (Levkosía)
  • Schiedsrichter: A. Tudor
  • • Zuschauer: 13729
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ENDE
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Hatte nach dem Sieg Grund zur Freude: Armin Veh

3:0 auf Zypern: Eintracht Franfurt bleibt in Europa League makellos

Hatte nach dem Sieg Grund zur Freude: Armin Veh

Getty Images

Die Eintracht fühlt sich in Europa ganz offensichtlich pudelwohl: Zweites Spiel, zweiter Sieg - und wieder ein 3:0!

Nikosia. Eintracht Frankfurt hat seine weiße Weste in der Europa League gewahrt und kann allmählich für die K.o.-Runde planen. Das Team von Trainer Armin Veh setzte sich dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause mit 3:0 (1:0) beim zypriotischen Rekordmeister Apoel Nikosia durch und führt die Gruppe F mit sechs Punkten aus zwei Spielen ohne Gegentor souverän an.

200 mitgereiste Fans

Im GSP-Stadion besiegelten ein Eigentor von Nikosia-Profi Nektarios Alexandrou (27.) sowie die Treffer von Srdjan Lakic (59.) und Sebastian Jung (66.) den Erfolg der Hessen, die bereits die erste Partie gegen Girondins Bordeaux (3:0) klar für sich entschieden hatten.

Die von 2000 mitgereisten Fans unterstützten Frankfurter taten sich gegen den Champions-League-Viertelfinalisten von 2011 zunächst schwer mit einem geordneten Spielaufbau. Im fünften Spiel binnen zwei Wochen sorgte erst der glückliche Führungstreffer für mehr Sicherheit. Jung passte nach feinem Zuspiel von Neuzugang Tranquillo Barnetta aus halbrechter Position nach innen, und Alexandrou lenkte den Ball unglücklich ins eigene Gehäuse.

Aigner fällt kurzfristig aus

Die mit fünf Portugiesen und zwei Brasilianern aufgelaufenen Hausherren ließen die Veh-Elf allerdings lange Zeit kaum zur Entfaltung kommen und waren selbst vor allen Dingen bei Ecken gefährlich. Die erste gute Chance hatte dennoch Einracht-Stürmer Srdjan Lakic, der einen Tag zuvor seinen 30. Geburtstag gefeiert hatte. Der Kroate war kurzfristig in die Startelf gerückt, nachdem sich Stefan Aigner beim Aufwärmen am rechten Fuß verletzt hatte. Doch den Versuch von Lakic aus spitzem Winkel konnten die Gastgeber klären (8.). Fünf Minuten später verzog Nikosias Tiago Gomes einen Weitschuss.

In der Folge entwickelte sich eine von einigen Nickligkeiten und wenigen Chancen geprägte Partie, in der sich beide Mannschaften im Mittelfeld phasenweise neutralisierten. Die Gäste, die weiterhin auf Alexander Meier, Pirmin Schwegler und Jan Rosenthal verzichten mussten, hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, doch die zündenden Ideen fehlten.

Schnelle Rückreise

Veh hatte sich noch vor der Partie beklagt, dass seiner Mannschaft die klare Favoritenrolle zugeschoben worden war. Dieser wurden die nur durchwachsen in die Bundesliga-Saison gestarteten Hessen (acht Punkte aus sieben Spielen) erst nach dem Wechsel gerecht. Vor allem defensiv ließ der UEFA-Cup-Sieger von 1980 wenig zu. Nach einem Doppelpass mit seinem Sturmpartner Vaclav Kadlec sorgte Lakic für den beruhigenden 2:0-Vorsprung. Nur wenig später führte der Ex-Freibruger Johannes Flum einen Freistoß schnell aus und bediente den offensiven Außenverteidiger Jung damit maßgerecht.

Bei der Eintracht überzeugten Abwehrchef Carlos Zambrano und Barnetta. Marcelo Oliveira sowie Gomes verdienten sich beim 22-maligen zypriotischen Meister die besten Noten. Damit die Vorbereitung auf das nächste Bundesligaspiel am Sonntag beim SC Freiburg (17.30 Uhr) nicht leidet, fliegt der Eintracht-Tross bereits in der Nacht zum Freitag um 3.10 Uhr zurück in die Mainmetropole.

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