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UEFA Europa League

  • 7. November 2013
  • • 19:00
  • • Neo GSP, Nicosía (Levkosía)
  • Schiedsrichter: S. Delferière
  • • Zuschauer: 11853
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ENDE
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Europa League: PSV Eindhoven beendet Zagrebs Europa-Träume - Liberec schockt nachlässiges Sevilla

Europa League: PSV Eindhoven beendet Zagrebs Europa-Träume - Liberec schockt nachlässiges Sevilla

PROSHOTS

Zwei fast identische Gegentore in Eindhoven besiegelten das EL-Aus für Dinamo Zagreb. Dabei bewahrte Keeper Zelenika sein Team vor Schlimmerem und hatte am Ende selbst Glück.

Eindhoven. Nach nur vier Europa-League-Gruppenspielen steht das Aus für Dinamo Zagreb bereits fest. Beim PSV Eindhoven waren die Kroaten chancenlos und mit dem 0:2 durch Tore von Adam Maher und Ola Toivonen noch gut bedient.

PSV Eindhoven - Dinamo Zagreb 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Maher (29.), 2:0 Toivonen (57.)

Eindhoven ließ Dinamo Zagreb nie ins Spiel kommen, die Kroaten waren mit dem 0:2 am Ende sogar gut bedient. Dabei waren die Tore der Hausherren nahezu identisch: Zunächst legte Luciano Narsingh den Ball nach sehenswerter Kombination flach an den Fünfmeterraum, wo Adam Maher angerauscht kam und hoch in die Mitte vollendete (29.).

Im zweiten Durchgang dann die gleiche Szene, dieses Mal verwertete Ola Toivonen die flache Hereingabe von Jürgen Locadia aus wenigen Metern, wieder hatte Dinamo den von hinten heraneilenden Spieler komplett aus den Augen verloren (57.).

Bereits zuvor hatte Zagreb-Keeper Oliver Zelenika gleich mehrfach die gefährlichen Distanzschüsse der Niederländer entschärfen müssen und hatte in der Schlussphase noch Glück: Nach sehenswertem Solo scheiterte Eindhovens Memphis Depay am Pfosten (84.), kurz darauf knallte Maher den Ball aus 20 Metern an die Latte (90.). Dinamo kam kaum mal aus der eigenen Hälfte, die Niederlage bedeutet das vorzeitige Aus.

Red Bull Salzburg bleibt in der Europa League ohne Punktverlust und bewies in Lüttich vor allem gutes Timing. Für das Highlight des Abends sorgte der Brasilianer Alan.



Salzburg eine Runde weiter - Alan mit Traumtor


Vier Siege nach vier Spielen lautet die makellose Bilanz von Red Bull Salzburg in der Europa League. Bei Standard Lüttich taten sich die Österreicher zunächst schwer, Dusan Svento und Kevin Kampl sowie Alan per Fallrückzieher sicherten mit gutem Timing aber den Auswärtssieg. Lüttich konnte nur kurz hoffen.

Standard Lüttich - Red Bull Salzburg 1:3 (0:2)
Tore: 0:1 Svento (42.), 0:2 Kampl (45.+1), 1:2 Mpoku (55.), 1:3 Alan (59.)

Mit Toren zum jeweils richtigen Zeitpunkt hat Red Bull Salzburg auch sein viertes Gruppenspiel gewonnen. Zunächst brachten Dusan Svento per Abstauber (42.) sowie Kampl aus wenigen Metern (45.+1) Salzburg kurz vor der Pause mit einem Doppelschlag in Führung, nur vier Minuten nach dem Anschlusstreffer der Hausherren sorgte Alan per Fallrückzieher für die Vorentscheidung (59.).

Dabei hatte Lüttich zunächst mehr Spielanteile und die gefährlicheren Chancen. Gegen den im Strafraum freistehenden Michy Batshuayi rettete RB-Keeper Peter Gulacsi gleich doppelt (5., 27.), Imoh Ezekiel scheiterte außerdem am Pfosten (6.). Nachdem Paul-Jose Mpoku einen Freistoß von der Strafraumgrenze im Nachschuss zum zwischenzeitlichen 1:2 an Gulasci vorbei ins Tor geknallt hatte, durfte Lüttich zwar kurz hoffen, Alans schnelle Antwort sorgte aber für klare Verhältnisse. Salzburg steht damit im Sechzehntelfinale.



Bordeaux patzt und verliert Anschluss

Durch eine Niederlage in Nikosia hat Girondins Bordeaux in der Europa-League-Gruppe F den Anschluss an das Spitzenduo verloren. In einer von Standards bestimmten Partie patzten die Franzosen, obwohl sich Nikosias Budimir eine Dummheit leistete.

APOEL Nikosia - Girondins Bordeaux 2:1 (1:1)
Tore: 1:0 Alexandrou (13.), 1:1 Sane (45.+2), 2:1 Nuno Morais (54.)
Gelb-Rot: N'Guemo (Bordeaux/50.)
Rot: Budimir (Nikosia/51.)

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit schwächten sich beide Teams selbst: Zunächst sah Landry N'Guemo für ein taktisches Foul seine zweite Gelbe Karte, weil sich aber Gegenspieler Madio Budimir mit Gewalt losriss, flog er im Gegenzug mit glatt Rot ebenfalls vom Platz (51.).

In einer ansonsten vergleichsweise chancenarmen Partie hatten zuvor Standards für die Tore gesorgt: Zunächst knallte Nektarios Alexandrou einen Freistoß aus 20 Metern zur Führung der Hausherren in den Winkel (20.), dann glich Lamine Sane nach Ecke von Ludovic Obraniak per Kopf aus (45.+2).

Nachdem Nuno Morais nach den Platzverweisen einen Fehler in der Gäste-Defensive ausgenutzt und Nikosia wieder in Führung gebracht hatte (54.), drückte Bordeaux zwar auf den Ausgleich, Apoel war dem dritten Treffer allerdings näher: Bordeaux-Keeper Cedric Carrasso parierte in höchster Not gleich doppelt (77.) und Julien Faubert musste kurz darauf für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie retten (81.).



Liberec schockt nachlässiges Sevilla

Der FC Sevilla hat gegen Slovan Liberec den vorzeitigen Einzug ins Sechzehntelfinale der Europa League verpasst. Die Spanier holten trotz langer Überlegenheit nur einen Punkt, hatten am Ende allerdings auch Pech.

FC Sevilla - Slovan Liberec 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Perotti (29.), 1:1 Pavelka (71.)

Lange deutete Vieles auf einen ungefährdeten Heimsieg für Sevilla gegen Slovan Liberec hin. Doch die Gastgeber fühlten sich mit der Führung im Rücken zu sicher und ließen zwischenzeitlich nach, was David Pavelka mit dem Ausgleich zum Endstand bestrafte (71.).

Dabei ließ sich Sevilla nach eigenem Standard auskontern: Pavelka marschierte ungehindert durch die komplette Hälfte der Gastgeber und knallte den Ball aus 18 Metern ins kurze Eck (71.). Bereits gegen Ende der ersten Halbzeit ließ Sevilla, das früh die Initiative ergriffen hatte und durch einen Freistoß von Diego Perotti aus 20 Metern in den Winkel in Führung gegangen war (29.), nach, und erlaubte es Liberec so, besser ins Spiel zu kommen.

Nach dem Ausgleich der Gäste belagerte Sevilla zwar minutenlang den gegnerischen Strafraum und hatte mehrere Chancen auf den Siegtreffer, mehr als ein Aufsetzer an den Pfosten von Juan Cala sprang aber nicht heraus.



Sergio Floccari sorgt weiter für die Lazio-Tore in der Europa League und setzt seinen Lauf fort. Gegen Limassol wurde trotzdem gezittert, auch weil Lazio zunehmend abbaute.

Lazios Europa-Spezialist sichert Heimsieg

Lazio Rom machte sich das Leben gegen Apollon Limassol schwer, am Ende stand aber der wichtige 2:1-Heimsieg über den Tabellennachbarn in der Europa League. Lazios EL-Experte Sergio Floccari hatte die Römer in Führung gebracht, dank Photis Papoullis' Anschlusstreffer musste aber lange gezittert werden.

Lazio Rom - Apollon Limassol 2:1 (2:1)
Tore: 1:0 Floccari (14.), 2:0 Floccari (37.), 2:1 Papoullis (39.)

Mit seinen Saisontoren Nummer drei und vier in der Europa League hat Sergio Floccari Lazio Rom den zweiten Heimsieg beschert. Dabei profitierte der Stürmer einmal per Abstauber von einem Aussetzer in der Defensive der Gäste (14.) und erhöhte nach einer Ecke mit einem Kopfball ins lange Eck (37.). Floccari hat damit vier der sechs Lazio-Tore in dieser EL-Saison erzielt.

Bereits vor seinem zweiten Treffer hatte er das 2:0 auf dem Fuß, schob den Ball aus spitzem Winkel aber am langen Pfosten vorbei (27.). Nachdem das Tornetz der Gastgeber nach 20 Minuten mit Tape geflickt werden musste, nutzte im Gegenzug Limassol seine erste Chance zum Anschlusstreffer: Photis Papoullis schloss nach Fehler von Loric Cana aus zwölf Metern unhaltbar in die lange Ecke ab (39.).

Lazio ließ im zweiten Durchgang trotz des nur knappen Vorsprungs dann zunehmend nach. Aber auch ohne die Dominanz der Anfangsphase brachten die Römer, bei denen Miroslav Klose über 90 Minuten auf der Bank saß, die Führung gegen insgesamt zu harmlose Gäste über die Zeit.

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