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UEFA Champions League

  • 26. November 2013
  • • 20:45
  • • Amsterdam ArenA, Amsterdam
  • Schiedsrichter: P. Kralovec
  • • Zuschauer: 53000
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Der FC Barcelona gastiert am Dienstagabend bei Ajax Amsterdam

Champions-League-Vorschau: Wende in Glasgow, alles klar in London?

Der FC Barcelona gastiert am Dienstagabend bei Ajax Amsterdam

Getty Images

Für Milan-Trainer Allegri wird die Luft immer dünner. Das Celtic-Spiel gilt als letzte Chance. Arsenal kann gegen das punktlose Olympique Marseille das Achtelfinale klar machen.

Basel. In den Gruppenspielen der Champions League geht es endgültig in die heiße Phase. Am 5. Spieltag liegt der Fokus auf der britischen Insel: Für Milan-Trainer Massimiliano Allegri wird die Luft immer dünner. Das Celtic-Spiel gilt als seine letzte Chance. Der FC Arsenal will gegen das punktlose Olympique Marseille das Achtelfinale klar machen. Für Borussia Dortmund geht es im Duell mit dem SSC Neapel um drei wichtige Punkte. Auf den FC Schalke 04 wartet hingegen eine Pflichtaufgabe.

Zenit St. Petersburg - Atletico Madrid (Dienstag, 18 Uhr)

Atletico Madrid steht nach vier Siegen aus den ersten vier Spielen bereits als Sieger der Gruppe G fest. Rojiblancos-Coach Diego Simeone gönnt daher unter anderen David Villa und Arda Turan eine Pause. Für Letzteren besteht aber kein Grund, dass die Kollegen in St. Petersburg die Zügel schleifen lassen: "Wir gehen in jedes Spiel, als ob es ein Finale wäre."

Zenit ist zuhause seit acht Europacupspielen ungeschlagen, hat allerdings in der laufenden Gruppenphase noch keinen Heimsieg einfahren können. Das muss sich gegen Atletico ändern, will man den zweiten Tabellenplatz vor dem FC Porto verteidigen. Im Moment beträgt der Vorsprung nur einen mickrigen Punkt.

Dass der Gegner nicht in voller Stärke anreist, löste bei Zenit Coach Luciano Spaletti keineswegs Jubelstürme aus: "Es ist für uns kein Vorteil, dass Atletico nicht mit seinen Besten spielt." Das tut St. Petersburg womöglich ebenfalls nicht: Danny fehlt definitiv. Fraglich sind zudem die Verteidiger Nicoals Lombaerts, Cristian Ansaldi und Alexander Anjukow.

FC Basel - FC Chelsea (Dienstag, 20.45 Uhr)

Im Hinspiel an der Stamford Bridge gelang dem FC Basel mit dem 2:1-Triumph ein Paukenschlag. Es blieb in der Schalker Gruppe E bislang der einzige Sieg für die Schweizer. Folgt nun gegen Chelsea eine Heimniederlage, wäre bei einem Schalker Sieg im Parallelspiel in Bukarest das Aus für Basel besiegelt. Zugleich stünden die Blues als Gruppensieger fest.

Entsprechend angespannt ist die Stimmung. FCB-Trainer Murat Yakin: "Chelsea hat gegen uns einiges gutzumachen." Der langzeitverletzte Behrang Safari fehlt ebenso wie der Chilene Marcelo Diaz, der sich im Länderspiel in Brasilien einen Rippenbruch zuzog.

Chelseas Andre Schürrle hat noch gute (beziehungsweise schlechte) Erinnerungen an das Hinspiel: "Basel hat an diesem Tag unsere Schwächen ausgenutzt, wir fanden nicht zu unserem Spiel." Der Deutsche warnt: "Diese Mannschaft kann jeden Gegner in Verlegenheit bringen." Ashley Cole (Rippenverletzung) und Fernando Torres (Adduktorenbeschwerden) sind fraglich.

FC Arsenal - Olympique Marseille (Dienstag, 20.45 Uhr)

In der Dortmunder Gruppe F könnte Premier-League-Spitzenreiter FC Arsenal den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Voraussetzung: Ein Sieg gegen das so gut wie ausgeschiedene Olympique Marseille und ein Unentschieden oder eine Niederlage des SSC Neapel in Dortmund.

Arsenals französischer Trainer Arsene Wenger warnt jedoch vor OM: "Sie haben nichts mehr zu verlieren, das macht gerade französische Mannschaften sehr gefährlich." Mittelfeldspieler Santi Cazorla sieht es ähnlich: "Jeder sagt, das Spiel sei einfach - doch das ist es nicht." Mathieu Flamini kehrt nach Leistenproblemen zurück in den Kader.

Marseille will sich mit Anstand aus dem Wettbewerb verabschieden. Nach sieben sieglosen Spielen in Folge gewann das Team zuletzt gegen Sochaux und Ajaccio, die große Herbst-Krise scheint damit beendet. Andre Ayew fällt wegen einer Meniskusverletzung zwei Monate aus. Beim angeschlagenen Dimitri Payet will Trainer Elie Baup mit Blick auf den Ligabetrieb kein Risiko eingehen.

FC Porto - Austria Wien (Dienstag, 20.45 Uhr)

Porto hat noch nie eine Gruppenphase in der UEFA Champions League ohne einen einzigen Heimsieg abgeschlossen. Doch nicht nur die Statistik macht Mut, dass es gegen Austria Wien mit einem Dreier klappt. Der ist allerdings auch bitter nötig, immerhin liegt der portugiesische Rekordmeister in der Gruppe G einen Punkt hinter den Zweiten Zenit.

FCP-Torjäger Jackson Martinez ist sich der Favoritenrolle bewusst, findet aber nichts weiter dabei: "Wer für den FC Porto spielt, hat immer Druck. Wir werden alles geben, um die nächste Runde zu erreichen." Trainer Paulo Fonseca kann personell aus dem Vollen schöpfen.

Die Austria nutzt ihr letztes Auswärtsspiel in der Königsklasse für kleine Gesten. So wird der 18 Mann starke Kader vom langzeitverletzen Alex Grünwald sowie von Ex-Veilchen Roland Linz begleitet. Trainer Nenad Bjelica nimmt die Dienstreise trotzdem sehr ernst: "Wir werden probieren, Porto mit unseren Mitteln zu überraschen. Das erste Tor wäre schön, aber der erste Sieg noch schöner."

Celtic FC - AC Milan (Dienstag, 20.45 Uhr)

Das Spiel mit der größten Brisanz steigt in Glasgow. Celtic (Vierter mit drei Punkten) braucht drei Zähler, um sich vor dem Abschlussspiel beim FC Barcelona noch Hoffnungen auf Platz zwei in der Gruppe H machen zu können. Milan ist Zweiter mit fünf Zählern und könnte dank Barca-Schützenhilfe in Amsterdam mit einem Sieg bereits das Achtelfinale klar machen.

Vor allem wären drei Punkte aber für Rossoneri-Coach Massimiliano Allegri wichtig. Nach dem Abrutschen auf Platz 13 in der Serie A eskaliert die Lage im Umfeld zusehends. "Glasgow muss die Möglichkeit für eine Wende sein", sagt Stürmer Alessandro Matri. Sulley Muntari fällt wegen einer Zerrung kurzfristig aus.

Celtic lebt in Europa von seiner Heimstärke: Vier der letzten fünf Spiele im Celtic Park wurden gewonnen, nur Barcelona siegte hier. Mittelfeldspieler Joe Ledley baut gegen Milan abermals auf die Unterstützung des Publikums: "Wir stehen unter großem Druck, aber jeder hier im Stadion steht hinter einem. Das wird sicher wieder ein fantastischer Abend."

Ajax - FC Barcelona (Dienstag, 20.45 Uhr)

Barcelona hat zehn Punkte auf dem Konto und steht bereits im Achtelfinale, braucht aber noch einen Punkt, um Platz eins in der Gruppe H perfekt zu machen. Ajax steht bei vier Zählern und hofft, am letzten Spieltag in Mailand ein Endspiel um den Einzug in die K.O.-Runde zu haben.

Dafür müssen die Amsterdamer aber ihren "Spanien-Fluch" bezwingen. Die letzten neun Spiele gegen Mannschaften aus dem Land des Weltmeisters gingen allesamt verloren, so auch das Hinspiel im Camp Nou (0:4). Trainer Frank de Boer hofft dennoch: "Die Ergebnisse der letzten Wochen haben uns Selbstvertrauen für Barcelona gegeben."

Bei den Katalanen läuft es ergebnismäßig am Schnürchen. Permanente Rotation durch Trainer Gerardo "Tata" Martino konnte dem Team ebenso wenig anhaben wie das Verletzungspech, von dem unter anderen Lionel Messi und Keeper Victor Valdes betroffen sind. Marc Bartra weiß dennoch: "Tata gewährt uns keine Entschuldigung. Wir müssen Ajax schlagen."

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