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UEFA Champions League

  • 18. September 2012
  • • 20:45
  • • Stadio Giuseppe Meazza, Milano
  • Schiedsrichter: W. Collum
  • • Zuschauer: 27593
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AC Mailand und RSC Anderlecht trennen sich mit einem torlosen Remis

AC Mailand und RSC Anderlecht trennen sich mit einem torlosen Remis

Getty

Trotz großer Bemühungen beider Mannschaften endete eine hektische Partie torlos.

Mailand. Im ersten Spiel der Gruppe C in der Champions League traf der große AC Mailand auf den RSC Anderlecht. Der belgische Verein reiste als Underdog nach Italien, konnte in der Liga bis dato aber deutlich besser abschneiden als die Mailänder. Trotz vieler Bemühungen endete die Partie mit einem torlosen Remis.

Kaum Chancen in der 1. Halbzeit

Die Partie wurde sofort hektisch. Beide Mannschaften versuchten sich in die Strafräume vorzukämpfen. Mailand versuchte es mit präzisen Zuspielen auf den Seiten, Anderlecht suchte die Lücken auf, um sich so einen Vorteil zu verschaffen. Erst in der 12. Spielminute prüfte Kljestan den Mailand-Keeper Abbiati. Wenige Minuten später bekamen auch die Gastgeber ihre Chance ein Tor zu erzielen. Flamini kam nach einem großen Gewusel im Strafraum an den Ball und versuchte es aus ungefähr drei Metern, traf dann aber nur den Torhüter. Nur wenige Momente später versuchte es Nocerino mit einer flachen Flanke, die Boateng etwas zu selbstbewusst mit der Hacke verwandeln wollte.

So richtig sehenswert war die erste Halbzeit nicht. Die Teams kamen meistens nicht durch die Abwehrreihe der gegnerischen Mannschaft und versuchten es daher mit Distanzschüssen, die oft abgefälscht wurden. Einzig und allein Emanuelson und Boateng versuchten sich durchzudribbeln.

Druckabbau im weiteren Spielverlauf

In Halbzeit zwei war auf einmal viel mehr von Anderlecht zu sehen. Mit Leidenschaft und vielen Impulsen versuchten sich die Belgier durchzukämpfen. So setzte Kanu in der 52. Spielminute Bruno in Szene. Dieser rannte bis kurz vor dem Fünfmeterraum, um dann an Abbiati zu scheitern. Doch auch Mailand hatte einiges vorzuweisen. So stieg El Shaarawy in der 64. Spielminute zu einem Kopfball empor und versuchte den Ball in die Maschen zu bringen. Anderlecht-Keeper Proto war sofort zur Stelle und verhinderte die Führung mit einem klasse Reflex. Nur wenige Momente später scheiterte Urby Emanuelson vor dem Tor.

Im weiteren Spielverlauf senkten beide Mannschaften den Druck. Es schien, als hätten sie sich mit dem Ergebnis zufrieden gegeben. Zwar wurde immer noch über die Seiten versucht die ein- oder andere Situation herauszuspielen, aber viel kam dabei nicht heraus. In der Schlussviertelstunde versuchten es beide Mannschaften noch einmal mit frischen Kräften. Trotz alledem kam nichts Gescheites dabei heraus – Chancen wurden immer seltener, Vorstöße auch. So endete die Partie mit einem torlosen Unentschieden.  

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