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Abpfiff
Februar 26, 2013 8:30 nachm. CET
Sparda-Bank-Hessen-Stadion — Offenbach
Schiedsrichter:‬ W. Stark‎
Zuschauer:‬ 18700‎
 
Ivica Olic 50′
 
Bas Dost 71′

Niedersachsen im Halbfinale: VfL Wolfsburg beendet Offenbacher Sensations-Hunger

Die Niedersachsen konnten sich gegen die Überraschungsmannschaft aus Hesen durchsetzen, feierten einen Erfolg in der Fremde.

Von SID

Olic jubelt in Offenbach
Bongarts
Offenbach. Die Wölfe haben das Offenbacher Pokalmärchen beendet: Ivica Olic (49.) und Bas Dost (71.) trafen gegen den Favoritenschreck Kickers Offenbach und schossen den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburgins Halbfinale des DFB-Pokals. Der 2:1 (0:0)-Sieg bescherte den überlegenen, aber nicht überzeugenden Wolfsburgern den insgesamt fünften Einzug in die Runde der letzten Vier. Der Anschlusstreffer von Marcel Stadel (81.) kam zu spät.

Zuletzt hatte der Ex-Meister 2008 im Halbfinale gestanden, war aber gegen Bayern München (0:2) ausgeschieden. Bei seiner einzigen Finalteilnahme hatte der damalige Zweitligist 1995 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach verloren.

Für den Drittligisten Offenbach endete das Pokalmärchen, das die Hessen mit Siegen gegen die höherklassigen SpVgg Greuther Fürth, Union Berlin und Fortuna Düsseldorf (alle 2:0) bis ins Viertelfinale geführt hatte.

OFC legt stark los

Auf dem legendären Bieberer Berg dauerte es ganze zwölf Sekunden, ehe die Gastgeber klar machten, wer der Herr im Haus ist. Dann tauchte OFC-Torjäger Mathias Fetsch frei vor Diego Benaglio auf, zog seinen Schuss aus 14 Metern aber über das Tor.

Mit einem Spruchband ("Auf den Spuren längst vergangener Tage") hatte der erstklassig feiernde OFC-Anhang schon vor Spielbeginn an den Pokalsieg von 1970 erinnert. Die Mannschaft tat vor 18.700 Zuschauern zunächst alles dafür, um in die Fußstapfen der großen Vorbilder zu treten - mit Unterstützung der vor allem in der ersten Hälfte zahnlosen Wölfe: Ein Klassenunterschied war kaum auszumachen. Zwar bemühten sich das Team von Trainer Dieter Hecking das Spiel unter Kontrolle zu bekommen - gegen die dicht gestaffelte OFC-Abwehr gelang den Ballkünstlern um den Brasilianer Diego jedoch wenig.

Gastgeber kämpfen verbittert

Nach zehn Minuten sorgte ein langer Pass von Abwehrspieler Naldo erstmals für ein wenig Gefahr vor dem OFC-Tor von Robert Wulnikowski, der ehemalige Bundesligaspieler Marc Stein war aber zur Stelle und klärte. Fast im direkten Gegenzug scheiterte Julius Reinhardt (11.).

Offenbachs Trainer Rico Schmitt, erst seit knapp zwei Wochen im Amt, hatte versprochen, dass sich die Gäste für den Halbfinaleinzug ordentlich "strecken müssen". Seine Mannschaft setzte das zunächst glänzend um und kämpfte um jeden Meter. Die kraftraubende Abwehrarbeit des Tabellenzwölften der 3. Liga auf dem Offenbacher "Acker" ging allerdings auf Kosten der Offensive. Nur selten spielte der OFC Kombinationen über mehr als drei Stationen zu Ende.

Der VfL, der in der Liga mit Platz 15 den eigenen Erwartungen deutlich hinterher hängt, steigerte sich in der Folge etwas. Hecking, der vor der Partie offen vom großen Ziel "Pokalsieg" gesprochen hatte, sah von der Seitenlinie aber weiterhin kaum zwingende Angriffe. Vieirinha verstolperte nach 30. Minuten die Führung, auf der Gegenseite parierte Benaglio gegen Matthias Schwatz (43.). Für etwas Aufregung abseits des Platzes sorgte ein von den Rängen auf den Rasen geworfener Bierbecher. Das Schiedsrichtergespann ließ über den Stadionsprecher ausrichten, dass solche Aktionen zum Abbruch des Spiels führen könnten.

Diego und Olic stark

Ein Blitzstart nach dem Wiederanpfiff sorgte für die Wolfsburger Führung. Nach Vorarbeit von Makoto Hasebe erzielte Olic mit dem Bauch den zu diesem Zeitpunkt erlösenden Treffer. Der VfL gewann durch das Tor an Sicherheit, ohne jedoch mit letzter Konsequenz die Entscheidung zu erzwingen.

Nach 56 Minuten scheiterte Dost per Kopf an Wulnikowski, vier Minuten später ging Diegos Schuss knapp über das OFC-Tor. Die Hausherren ließen sich dennoch nicht einschüchtern und hatten durch Thomas Reinhardt per Freistoß (61.) und Nicolas Feldhahn (63.) große Chancen zum Ausgleich. Auch nach Dosts Treffer gaben sie nicht auf und kämpften sich sogar noch einmal heran.

Bei Offenbach überzeugten Fetsch und Stein, für Wolfsburg verdienten sich Torschütze Olic und der immerhin bemühte Diego die Bestnoten.


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Kickers Offenbach

28
2.00
18
2.50
-
Marc Stein
Verteidiger
3.50
-
2.50
-
Marcel Stadel
Verteidiger
81′
2.50
-
Matthias Schwarz
Mittelfeldspieler
79′
2.50
8
Sead Mehic
Mittelfeldspieler
64′
2.00
-
Julius Reinhardt
Mittelfeldspieler
3.00
6
Nicolas Feldhahn
Mittelfeldspieler
2.50
18
2.50
9
Mathias Fetsch
Stürmer
3.00

VfL Wolfsburg

3.00
1
3.00
4
Marcel Schäfer
Verteidiger
71′
3.50
17
2.50
25
Naldo
Verteidiger
3.00
7
Josué
Mittelfeldspieler
87′
3.50
8
Vieirinha
Stürmer
91′
3.00
21
Diego
Mittelfeldspieler
2.50
15
Makoto Hasebe
Mittelfeldspieler
50′
2.50
29
Jan Polak
Mittelfeldspieler
3.00
12
Bas Dost
Stürmer
71′
3.00
11
Ivica Olic
Stürmer
50′ 76′

Ersatzbank & Wechsel

1
Daniel Endres
Torhüter
 - 
21
Jan Washausen
Verteidiger
 - 
7
Lars Bender
Mittelfeldspieler
 - 
-
Marcel Avdic
Mittelfeldspieler
79′
2.00
-
Theo Vogelsang
Mittelfeldspieler
 - 
29
2.50
28
3.00

Ersatzbank & Wechsel

 - 
35
Marwin Hitz
Torhüter
 - 
23
Fagner
Verteidiger
2.00
34
0.00
14
Simon Kjaer
Verteidiger
87′
0.00
15
Christian Träsch
Mittelfeldspieler
91′
 - 
9
Ivan Perisic
Mittelfeldspieler
 - 
17

Trainer

-
 - 

Trainer

 - 
-
 
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  • Elfmeter verschossen
  • Gelbe Karte
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  • Elfmeter gehalten
  • Tor Elfmeterschießen
  • Fehlversuch Elfmeterschießen
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First Round
Zeit in CEST
 
Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Thomas Müller Thomas Müller
Angriff
Bayern
7 2
Roberto Firmino Roberto Firmino
Mittelfeld
1899 Hoffenheim
6 0
Joselu Joselu
Angriff
Eintracht Frankfurt
4 1
Mario Mandzukic Mario Mandzukic
Angriff
Bayern
4 0
Mohamadou Idrissou Mohamadou Idrissou
Angriff
Kaiserslautern
3 1