Zenit
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Zenit St. Petersburg qualifiziert sich für die Europa League - 1:0 gegen AC Mailand
In einer temporeichen und engen Partie konnte sich die russische Mannschaft knapp durchsetzen. Der Kapitän sorgte für den Befreiungsschlag.
Von Dawid Jezierski
Mailand. Am letzten Gruppenspieltag der Champions League musste Zenit St. Petersburg gegen den AC Mailand um den Einzug in die Europa League kämpfen. Die Gäste mussten die Partie für sich entscheiden, was ihnen letztendlich auch mit einem knappen 1:0-Sieg gelang.
Mailand dominiert, Zenit geht in Führung
Die Rollen waren von Anfang an klar verteilt – Mailand stand mit beiden Beinen im Achtelfinale der Königsklasse, Zenit brauchte einen Sieg, um sich wenigstens für die Europa League qualifizieren zu können. Trotz alledem dominierten die Gastgeber mit dem abgeklärterem Fußball und wirbelten die russische Abwehr von beiden Seiten auf – jedoch ohne Erfolg, da die Defensive der Gäste keinerlei Großchancen zuließ.
Nach einer halben Stunde stand die Mannschaft von Zenit St. Petersburg höher als zum Spielbeginn und begann die Hausherren unter enormen Druck zu Ballverlusten zu zwingen. So erzielte Kapitän Danny in der 35. Spielminute die überraschende 1:0-Führung per Distanzschuss ins rechte Eck für die Gäste.

Kehrseite der Medaille
Kurz nach dem Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Mailänder noch zu einer Großchance – Kevin-Prince Boateng lief den Spielern des gegnerischen Teams davon und entschied sich aus ungefähr 18 Metern zu einem Schuss. Zenit-Keeper Malafeev schien überrascht und faustete das Spielgerät zurück in den Strafraum, wo drei Verteidiger in höchster Not klären konnten.
Im weiteren Spielverlauf erlaubte sich der Gastgeber viele Mängel im Spielaufbau. Durch den hohen Einsatzwillen und den frühen Angriffen der russischen Mannschaft schlichen sich immer wieder Fehlpässe ein, die einen höheren Rückstand verantworten konnten - Zenit wirkte nun viel aktiver und spielfreudiger.
El Shaarawy vergibt Chance zum Ausgleich
In der 85. Spielminute vergab der eingewechselte Stephan El Shaarawy die größte Mailänder Chance zum Ausgleich. Nach einem Durcheinander im gegnerischen Strafraum kam er an das Spielgerät und versuchte Malafeev mit einem gezielten Schuss zu überraschen, doch der Ball verfehlte das Gehäuse um wenige Zentimeter. Die Gäste ließen in den letzten fünf Minuten nichts mehr anbrennen und sicherten sich den verdienten Einzug in die Europa League.
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| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Cristiano Ronaldo Angriff Real Madrid |
12 | 0 |
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Robert Lewandowski Angriff Dortmund |
10 | 1 |
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Thomas Müller Angriff Bayern |
8 | 1 |
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Lionel Messi Angriff Barcelona |
8 | 0 |
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Burak Yılmaz Angriff Galatasaray |
8 | 0 |
