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Oktober 31, 2012 7:00 nachm. CET
Wildparkstadion — Karlsruhe
Schiedsrichter: T. Stieler
Zuschauer: 14921
Offenbacher Kickers eine Runde weiter - Karlsruher SC mit Last-Minute-Sieg
Der DFB-Pokal kann in die nächste Runde gehen - zumindest für die Offenbacher Kickers und den Karlsruher SC. Beide Klubs sind eine Runde weiter.
Von Stefan Rommel
Die Gastgeber aus Offenbach begannen schwungvoll, setzten den Gegner früh unter Druck und erzwangen so frühzeitig Ballverluste der Berliner. Die erste große Chance sahen die 12.247 Zuschauer im Stadion am Bieberer Berg in der neunten Minute. Fetsch kam völlig frei vor Union-Torwart Daniel Haas zum Kopfball, setzte diesen aber einen Meter am Tor vorbei.
Aber die Gäste aus Berlin versteckten sich nicht und es entwickelte sich eine muntere Partie. Haas parierte gegen Julius Reinhard (24.) ebenso gut wie OFC-Torwart Robert Wulnikowski gegen Torsten Mattuschka (29.). Weil Christopher Quiring einen Seitfallzieher weit übers Tor setzte (45.), blieb es bis zur Pause beim 0:0.
Nach dem Seitenwechsel häuften sich die Fehler auf beiden Seiten und Chancen blieben Mangelware. Die Kickers erarbeiteten sich mehr Spielanteile, es fehlte aber wiederholt an der Präzision im letzten Pass (58., 61.).
Arie van Lent: Erster Wechsel - großer Jubel
In der 65. Minute entschied sich OFC-Trainer Arie van Lent zum ersten Wechsel und tauschte Matthias Schwarz für Lars Bender. Sein Berliner Kollege Uwe Neuhaus brachte kurz darauf Simon Terodde für Björn Jopek (67.). Die Hauptstädter fanden besser ins Spiel und hatten durch Silvio de Oliviera in der 69. Minute die Chance auf die Führung, die erneut Wulinkowski vereitelte.
In der 74. Minute sorgte der OFC für Jubel beim heimischen Anhang. Eine Flanke von Nicolas Feldhahn landetet im Sturmzentrum bei Fetsch, dessen Schuss aus der Drehung von Union-Verteidiger Christian Stuff abgefälscht wurde - keine Chance für Haas und die Führung für den Drittligisten. Fünf Minuten vor Schluss setzte sich der kurz zuvor eingewechselte Vogler im Kopfball-Duell gegen Stuff durch und sorgte für die Entscheidung.
Karlsruhe jubelt gegen Duisburg
Drittligist Karlsruher SC ist mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg über den MSV Duisburg ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Dennis Kempe erzielte in der 88. Minute den erlösenden Siegtreffer, nachdem Duisburgs Goran Sukalo in der 80. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden war. Auch Torwart Felix Wiedwald musste später noch vom Feld.
Große Fußballkunst bekamen die 14.921 Zuschauer im Wildparkstadion in der ersten Hälfte nicht zu sehen. Zwar bemühten sich beide Teams redlich um Zug nach vorne, enorm viele Fehlpässe störten aber den Spielaufbau, oft versandeten die Angriffe bereits im Mittelfeld. Die einzig nennenswerte Chance vergab der Karlsruher Daniel Gordon nach 14 Minuten, als er einen schönen Freistoß von Hakan Calhanoglu freistehend vor dem langen Pfosten über das Tor setzte.
Nach der Pause änderte sich das Bild nur geringfügig, die beste Möglichkeit entstand abermals nach einer Standardsituation: Diesmal war es der Duisburger Antonio da Silva, der einen Freistoß gefährlich vors Karlsruher Tor brachte - Adli Lachheb köpfte den Ball mit dem Rücken zum Kasten stehend nur Zentimeter über die Latte.
Richtig Feuer kam erst in den letzten zehn Minuten in die Partie. Schiedsrichter Tobias Stiele, der zuvor bereits sechs Gelbe Karten verteilt hatte, stellte Sukalo für leichtes Zupfen mit Gelb-Rot vom Platz, Duisburg spielte ab da nur noch zu zehnt. In der Folge witterte der KSC Morgenluft, Kempe verwandelte einen Kopfball von Calhanoglu zum Siegtreffer - und zu allem Überfluss wurde auch noch Wiedwald wegen angeblicher Unsportlichkeit vom Platz gestellt.
Leverkusen zittert sich gegen Bielefeld weiter
Drei Tage nach dem Coup bei Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München hat sich Bayer Leverkusen mit viel Mühe ins Achtelfinale des DFB-Pokals gekämpft. Die Werkself kam beim starken Drittligisten Arminia Bielefeld zu einem 3:2 (2:2, 1:1) nach Verlängerung und hat nach vier Jahren wieder das Cup-Achtelfinale erreicht.
Vor 24.771 Zuschauern in der Schüco Arena fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung, als Nationalspieler Andre Schürrle (94.) den Leverkusener Sieg herausschoss.
In der regulären Spielzeit hatten Jens Hegeler (23.) und Manuel Friedrich (56.) für Bayer getroffen. Für Bielefeld waren Sebastian Hille (11.) und Tom Schütz (82.) erfolgreich. Es war der erste Erfolg der Leverkusener auf der "Alm" nach gut 13 Jahren.
Dabei erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß. Nach Pass von Tim Jerat ließ Hille zwei Leverkusener aussteigen und bezwang mit seinem Schuss aus rund 18 Metern ins linke Eck Keeper Michael Rensing, der sein erstes Pflichtspiel im Bayer-Dress bestritt. Stammtorhüter Bernd Leno fehlte wegen einer Schleimbeutelentzündung im Ellbogen, die operativ beseitigt wurde.
Verlängerung und viel Spannung
Insgesamt rotierte Teamchef Sami Hyypiä vier Spieler aus der Münchner Siegerelf. Und die kam nur zwölf Minuten nach dem Rückstand etwas überraschend durch Hegeler, der am schnellsten schaltete, zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit kam Bayer deutlich besser ins Spiel. Die Bielefelder verstanden es immer seltener Nadelstiche zu setzen. So fiel der Führungstreffer der Rheinländer fast folgerichtig. Zunächst wurde ein Schuss von Lars Bender noch abgeblockt, das anschließende Durcheinander nutzte jedoch Friedrich per Kopf.
Als keiner mehr damit rechnete, kam Bielefeld noch einmal zurück. Ein abgefälschter Freistoß von Schütz brachte den umjubelten Ausgleich. Doch der nächste Nackenschlag folgte zu Beginn der Verlängerung durch eine starke Einzelaktion von Schürrle. Kurz vor Ende der Verlängerung sah dann auch noch der Bielefelder Christian Müller nach Foulspiel die Gelb-Rote Karte (117.).
VfL Wolfsburg - FSV Frankfurt 2:0 (0:0)
Der VfL Wolfsburg hat den nächsten Schritt aus der sportlichen Krise geschafft: Der Bundesligist zog unter Interimscoach Lorenz-Günther Köstner mit einem 2:0 (0:0) gegen den FSV Frankfurt in das Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Diego (51. Minute) und Bas Dost (61.) erzielten die Tore für den klar überlegenen Pokalfinalisten von 1995.
Sechs Tage nach der Entlassung von Manager und Trainer Felix Magath präsentierte sich eine engagierte Wolfsburger Mannschaft erstmals unter Köstner dem Heimpublikum. Der 60-Jährige hatte die gleiche Startformation wie beim 4:1-Erfolg bei seinem Einstand am Samstag in Düsseldorf aufgeboten - unter Vorgänger Magath hatte es eine solche Konstanz in der Aufstellung nicht einmal gegeben.
Allerdings waren Torchancen für den Bundesliga-16. vor nur 7.538 Zuschauern zunächst Mangelware. Erst zehn Minuten vor der Pause drehte der Favorit richtig auf, erspielte sich mehrere Gelegenheiten. Dost (36. und 38.) scheiterte aber an Keeper Patric Klandt. Dann köpfte Jan Polak nach Flanke von Makoto Hasebe an die Latte. Der Zweitliga-Sechste konnte kaum Entlastungsangriffe starten.
Die erste Chance der zweiten Halbzeit führte zum ersten Tor: Ein lange Flanke von Hasebe nahm Olic mit der Brust mit, legte dann flach auf Diego ab - der kleine Brasilianer war seinem Bewacher Heubach entwischt und schob direkt ein.
Nach dem Rückstand wurden die Gäste ein wenig mutiger und kassierten prompt bei einem schnellen Gegenangriff den zweiten Treffer. Der unermüdliche Diego spielte Dost herrlich frei, der lange Niederländer setzte den Ball ins lange Eck. Köstner kann nach dem neuerlichen Sieg auf eine längere Weiterbeschäftigung als Chefcoach hoffen
Tore: 1:0 Diego (51.), 2:0 Dost (61.)
Der VfL Wolfsburg hat den nächsten Schritt aus der sportlichen Krise geschafft: Der Bundesligist zog unter Interimscoach Lorenz-Günther Köstner mit einem 2:0 (0:0) gegen den FSV Frankfurt in das Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Diego (51. Minute) und Bas Dost (61.) erzielten die Tore für den klar überlegenen Pokalfinalisten von 1995.
Sechs Tage nach der Entlassung von Manager und Trainer Felix Magath präsentierte sich eine engagierte Wolfsburger Mannschaft erstmals unter Köstner dem Heimpublikum. Der 60-Jährige hatte die gleiche Startformation wie beim 4:1-Erfolg bei seinem Einstand am Samstag in Düsseldorf aufgeboten - unter Vorgänger Magath hatte es eine solche Konstanz in der Aufstellung nicht einmal gegeben.
Allerdings waren Torchancen für den Bundesliga-16. vor nur 7.538 Zuschauern zunächst Mangelware. Erst zehn Minuten vor der Pause drehte der Favorit richtig auf, erspielte sich mehrere Gelegenheiten. Dost (36. und 38.) scheiterte aber an Keeper Patric Klandt. Dann köpfte Jan Polak nach Flanke von Makoto Hasebe an die Latte. Der Zweitliga-Sechste konnte kaum Entlastungsangriffe starten.
Die erste Chance der zweiten Halbzeit führte zum ersten Tor: Ein lange Flanke von Hasebe nahm Olic mit der Brust mit, legte dann flach auf Diego ab - der kleine Brasilianer war seinem Bewacher Heubach entwischt und schob direkt ein.
Nach dem Rückstand wurden die Gäste ein wenig mutiger und kassierten prompt bei einem schnellen Gegenangriff den zweiten Treffer. Der unermüdliche Diego spielte Dost herrlich frei, der lange Niederländer setzte den Ball ins lange Eck. Köstner kann nach dem neuerlichen Sieg auf eine längere Weiterbeschäftigung als Chefcoach hoffen.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
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Vedad Ibisevic Angriff VfB Stuttgart |
4 | 1 |
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Ivica Olic Angriff Wolfsburg |
4 | 0 |
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Mario Gomez Angriff Bayern |
4 | 0 |
|
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Bas Dost Angriff Wolfsburg |
4 | 0 |
|
|
Arjen Robben Mittelfeld Bayern |
4 | 0 |

