Abpfiff
August 9, 2012 8:45 nachm. CEST
Stadio Giuseppe Meazza — Milano
Schiedsrichter: C. Turpin
Zuschauer: 44154
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Blamage gegen Hajduk: Inter zittert sich in die Play-Offs der Europa League
Nach dem klaren Hinspielsieg galt das Heimspiel gegen die Kroaten als Formsache. Doch Inter Mailand musste ziemlich zittern, um weiterzukommen.
Von Patrick Niedel
Hajduk Split
Mailand. Trotz einer erschreckend schwachen Leistung mogelte sich Inter Mailand in die Play-Off-Phase der Europa League. Die Italiener blieben beim 0:2 gegen Hajduk Split nahezu alles schuldig und hatten Glück, das der 3:0-Hinspielsieg als Polster ausreichte.
Vorsichtiges Spiel, harte Zweikämpfe
Inter begann abwartend und überließ den Gästen zunächst das Feld und das Spiel. Hajduk nahm dies zunächst forsch und mutig an, wenn auch die letzte Präzision und Konzentration fehlten. Doch wer dachte, es gäbe hier eher ein Freundschaftsspiel bei lauem Sommerwind, sah sich getäuscht. Zumindest die Zweikämpfe wurden engagiert geführt. Bereits nach sechs Minuten holte sich Samuel nach hartem Einsteigen die gelbe Karte ab. Eine Minute später prallte Inters Milito mit Hajduks Maloca zusammen. Nach kurzer Behandlungspause kehrte Milito mit „Dieter-Heoness-Gedenkturban“ auf das Spielfeld zurück. Sein Kontrahent dagegen musste ausgewechselt werden.
Coutinho an die Latte
Nach einer Viertelstunde übernahm Inter mehr und mehr das Kommando. In der 17. Minute gab es dann auch die erste große Chance für die Hausherren. Nach einer Hereingabe von Zanetti traf Coutinho aus fünf Metern nur die Latte. Drei Minuten später zauberte Sneijder einen tollen Pass auf Milito, der allerdings eine Fußspitze zu spät kam, sodass Hajduks Kepper Blazevic klären konnte.
Hajduk geht in Führung
Mitten in eine möglicherweise entstehende Drangphase der Italiener dann aber die Führung für die Gäste. Samuel senste Hajduk-Stürmer Vukovic im Strafraum einfach um und der französische Schiedsrichter Turpin zeigte sofort und folgerichtig auf den Punkt. Kapitän Vukusic ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher um 1:0 für Split.
Nur drei Minuten später hätte Coutinho für den Ausgleich sorgen können. Nach tollem Zuspiel von Sneijder tauchte der Brasilianer frei vor dem Kasten der Kroaten auf, verfehlte das Ziel jedoch nur hauchdünn.
Spiel verflachte
Danach verflachte die Partie etwas. Hajduk verwaltete die Führung und wartete auf Konterchancen. Inter hatte zusehends Mühe, Druck aufzubauen. Ein Distanzschuß von Guarin in der 33. Minute, per Faustabwehr von Blazevic geklärt, war bis dato die einzig nennenswerte Aktion von Inter.
So stand zur Halbzeit eine überraschende aber nicht unverdiente Führung für die Gäste. Inter wirkte besonders nach dem Gegentor etwas beeindruckt und spielte schwerfällig. Hajduk ließ die Italiener kommen und suchte Chancen durch Konter.
Vukusic fast mit dem 2:0…
Der zweite Durchgang begann ähnlich wie der erste endete. Inter mit mehr Ballbesitz, doch Hajduk mit klugen Kontern. Einen davon hätte Vukusic beinahe mit dem zweiten Treffer abgeschlossen. Doch der Kapitän scheiterte völlig frei an Inter-Torwart Handanovic.
…welches Vukuvic dann macht
Nur drei Minuten später verzog Vukuvic aus etwa acht Metern nur knapp. Inter ließ den Gästen ungewöhnlich viel Raum vor dem eigenen Strafraum und die Kroaten nutzen dies dann in der 58. Minute. Ein verunglückter Pass auf Vukuvic, der den Ball zunächst ebenso unglücklich annahm, um ihn dann aber volley in den rechten Winkel zu dreschen - das 2:0 für Hajduk.
Inter einfallslos
Die Italiener reagierten geschockt. Kreativität und Überraschungsmomente im Spiel nach vorn blieben zunächst aus. Immer wieder versuchte es Sneijder mit langen Bällen, die aber wirkungslos im Aus oder der Abwehr von Hajduk verpufften.
Hajduk, nach der Heimniederlage im Hinspiel eigentlich schon abgeschrieben, witterte nun tatsächlich seine Chance. Hinten standen die Kroaten recht sicher und immer wieder initiierte der starke Vukusic schnelle Gegenstöße.
Der Kapitän war es auch, der die nächste Chance für die Kroaten hatte. Nachdem er sich zunächst schön gegen zwei Verteidiger durchsetzte, ging sein Schuss in der 79. Minute aber dann nur an das Außennetz. Hajduk setzte immer wieder Nadelstiche gegen erschreckend schwache Gastgeber.
Hochverdienter Sieg für Hajduk
Hajduk wehrte sich tapfer und holte aus seinen Möglichkeiten alles heraus. Doch gegen Ende der Partie schienen die Kräfte bei den Kroaten nachzulassen. So blieb es beim hochverdienten 2:0 für Hajduk, gegen ein schwaches und lustlos wirkendes Inter.
Vorsichtiges Spiel, harte Zweikämpfe
Inter begann abwartend und überließ den Gästen zunächst das Feld und das Spiel. Hajduk nahm dies zunächst forsch und mutig an, wenn auch die letzte Präzision und Konzentration fehlten. Doch wer dachte, es gäbe hier eher ein Freundschaftsspiel bei lauem Sommerwind, sah sich getäuscht. Zumindest die Zweikämpfe wurden engagiert geführt. Bereits nach sechs Minuten holte sich Samuel nach hartem Einsteigen die gelbe Karte ab. Eine Minute später prallte Inters Milito mit Hajduks Maloca zusammen. Nach kurzer Behandlungspause kehrte Milito mit „Dieter-Heoness-Gedenkturban“ auf das Spielfeld zurück. Sein Kontrahent dagegen musste ausgewechselt werden.
Coutinho an die Latte
Nach einer Viertelstunde übernahm Inter mehr und mehr das Kommando. In der 17. Minute gab es dann auch die erste große Chance für die Hausherren. Nach einer Hereingabe von Zanetti traf Coutinho aus fünf Metern nur die Latte. Drei Minuten später zauberte Sneijder einen tollen Pass auf Milito, der allerdings eine Fußspitze zu spät kam, sodass Hajduks Kepper Blazevic klären konnte.
Hajduk geht in Führung
Mitten in eine möglicherweise entstehende Drangphase der Italiener dann aber die Führung für die Gäste. Samuel senste Hajduk-Stürmer Vukovic im Strafraum einfach um und der französische Schiedsrichter Turpin zeigte sofort und folgerichtig auf den Punkt. Kapitän Vukusic ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher um 1:0 für Split.
Nur drei Minuten später hätte Coutinho für den Ausgleich sorgen können. Nach tollem Zuspiel von Sneijder tauchte der Brasilianer frei vor dem Kasten der Kroaten auf, verfehlte das Ziel jedoch nur hauchdünn.
Spiel verflachte
Danach verflachte die Partie etwas. Hajduk verwaltete die Führung und wartete auf Konterchancen. Inter hatte zusehends Mühe, Druck aufzubauen. Ein Distanzschuß von Guarin in der 33. Minute, per Faustabwehr von Blazevic geklärt, war bis dato die einzig nennenswerte Aktion von Inter.
So stand zur Halbzeit eine überraschende aber nicht unverdiente Führung für die Gäste. Inter wirkte besonders nach dem Gegentor etwas beeindruckt und spielte schwerfällig. Hajduk ließ die Italiener kommen und suchte Chancen durch Konter.
Vukusic fast mit dem 2:0…
Der zweite Durchgang begann ähnlich wie der erste endete. Inter mit mehr Ballbesitz, doch Hajduk mit klugen Kontern. Einen davon hätte Vukusic beinahe mit dem zweiten Treffer abgeschlossen. Doch der Kapitän scheiterte völlig frei an Inter-Torwart Handanovic.
…welches Vukuvic dann macht
Nur drei Minuten später verzog Vukuvic aus etwa acht Metern nur knapp. Inter ließ den Gästen ungewöhnlich viel Raum vor dem eigenen Strafraum und die Kroaten nutzen dies dann in der 58. Minute. Ein verunglückter Pass auf Vukuvic, der den Ball zunächst ebenso unglücklich annahm, um ihn dann aber volley in den rechten Winkel zu dreschen - das 2:0 für Hajduk.
Inter einfallslos
Die Italiener reagierten geschockt. Kreativität und Überraschungsmomente im Spiel nach vorn blieben zunächst aus. Immer wieder versuchte es Sneijder mit langen Bällen, die aber wirkungslos im Aus oder der Abwehr von Hajduk verpufften.
Hajduk, nach der Heimniederlage im Hinspiel eigentlich schon abgeschrieben, witterte nun tatsächlich seine Chance. Hinten standen die Kroaten recht sicher und immer wieder initiierte der starke Vukusic schnelle Gegenstöße.
Der Kapitän war es auch, der die nächste Chance für die Kroaten hatte. Nachdem er sich zunächst schön gegen zwei Verteidiger durchsetzte, ging sein Schuss in der 79. Minute aber dann nur an das Außennetz. Hajduk setzte immer wieder Nadelstiche gegen erschreckend schwache Gastgeber.
Hochverdienter Sieg für Hajduk
Hajduk wehrte sich tapfer und holte aus seinen Möglichkeiten alles heraus. Doch gegen Ende der Partie schienen die Kräfte bei den Kroaten nachzulassen. So blieb es beim hochverdienten 2:0 für Hajduk, gegen ein schwaches und lustlos wirkendes Inter.
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Rodrigo Palacio Angriff Inter |
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7 | 2 |
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Edinson Cavani Angriff Neapel |
7 | 2 |
