Abpfiff
Oktober 28, 2012 1:30 nachm. CET
Stadion An der Alten Försterei — Berlin
Schiedsrichter:‬ H. Osmers‎
Zuschauer:‬ 15500‎
 
 
Deniz Naki 75′

2. Liga: St. Pauli dreht 0:2-Rückstand, Frankfurt beendet Talfahrt

Die Hanseaten konnten die negativen Wochen beenden und einen Sieg einfahren. Ebenso der FSV aus Frankfurt.

Von dapd

Michael Frontzeck, Coach FC St. Pauli
Bongarts
Hamburg. Michael Frontzeck hat bei seinem Heimspieldebüt als Trainer des Fußball-Zweitligisten FC. St. Pauli einen Sieg gefeiert. Die Hamburger drehten nach einem 0:2-Rückstand die Begegnung gegen Dynamo Dresden in ein 3:2 (1:2). Die Tore für die Sachsen erzielten Idir Ouali (18. Minute) sowie Mickael Pote (28.). Für den Anschlusstreffer sorgte Fabian Boll in der 45. Minute. Christopher Avevor (49.) und Daniel Ginczek (55.) machten den Erfolg für St. Pauli perfekt.

St. Pauli fand die erste halbe Stunde überhaupt nicht ins Spiel und lag zunächst verdient 0:2 zurück. Anschließend aber wachte die Mannschaft von Frontzeck auf und schaffte folgerichtig nach einem sehenswerten Drehschuss von Boll den Anschluss.

Furios starteten die Hamburger in den zweiten Durchgang. Avevor per Kopf und Ginczek nach Pass von Boll trafen früh. Anschließend schalteten die Paulianer einen Gang zurück und verlegten sich aufs Kontern. Trotz der sich bietenden Räume verpassten sie es, zu erhöhen und mussten bis zum Schluss zittern.

Frankfurt stoppt Talfahrt

Der FSV Frankfurt hat die Negativserie von zuletzt vier sieglosen Spielen gestoppt: Im Heimspiel gegen Aufsteiger Jahn Regensburg gewannen die Hessen am Sonntag trotz 70-minütiger Unterzahl 3:1 (1:0). Kapitän Björn Schlicke hatte nach einer Tätlichkeit in der 19. Minute die Rote Karte gesehen. Zuvor hatte die Gladbacher Leihgabe Matthew Leckie die Führung für die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann erzielt (13.), Michael Görlitz erhöhte im zweiten Abschnitt (56.) auf 2:0. Die Gäste kamen durch Francky Sembolo lediglich zum Anschlusstreffer (82.). Moise Bambara setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt (90.+1).

Mit nunmehr 18 Punkten haben die Frankfurter lediglich drei Punkte Rückstand auf Relegationsrang drei. Die Regensburger haben indes nach der dritten Niederlage hintereinander nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Vor 3.301 Zuschauern und bei sonnigem Wetter am Bornheimer Hang erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß. Der FSV war die aktivere Mannschaft und gingen folgerichtig durch Leckie in Führung. Wenig später ließ sich der erfahrene Schlicke in einem Zweikampf gegen Jonatan Kotzke zu einer Tätlichkeit hinreißen. Dennoch konnten die Bayern aus ihrer über eine Stunde dauernden Überzahl kein Kapital schlagen - ganz im Gegenteil: Görlitz verwertete einen langen Pass technisch perfekt, überlupfte Gäste-Keeper Michael Hofmann und schob ins leere Tor ein. Der Anschlusstreffer der Gäste durch Sembolo fiel zu spät, bei einem Entlastungsangriff in der Nachspielzeit fasste sich Bambara ein Herz und traf sehenswert zum Endstand.

Paderborn feiert Auswärtssieg

Der SC Paderborn hat seinen Negativlauf von vier Spielen ohne Sieg am elften Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt. Am Sonntag gewannen die Westfalen 1:0 (0:0) bei Union Berlin. Vor 16.750 Zuschauern in der ausverkauften Alten Försterei erzielte Deniz Naki (75.) das entscheidende Tor für den SCP. Die Paderborner bleiben damit auf Rang neun, die Berliner dagegen fielen auf Rang zwölf zurück.

Union übernahm zu Beginn die Initiative, die erste große Gelegenheit vergab aber Tobias Kempe (10.) für die Gäste. In der Folge setzten auch die Gastgeber auf schnelle Angriffe. Christopher Quiring (19., 27.), Adam Nemec (32.) und Unions Kapitän Torsten Mattuschka (42.) ließen allerdings gute Möglichkeiten ungenutzt. Auf der anderen Seite sorgten Deniz Yilmaz (22.) und Thomas Bertels (37.) für Gefahr auch vor dem Berliner Tor.

Im zweiten Durchgang verstärkten die Berliner den Druck noch einmal, konnten sich aber nur selten zwingend in Szene setzen. Patrick Kohlmanns (58.) gezielten Schuss aufs Tor konnte Christian Strohdiek gerade noch von der Linie befördern. Demgegenüber zeigte sich die Berliner Abwehr nicht immer sattelfest, was Naki mit einer Bogenlampe ins Tor ausnutzte.


Union Berlin

1
Daniel Haas
Torhüter
 - 
5
Christian Stuff
Verteidiger
 - 
21
Marc Pfertzel
Verteidiger
 - 
7
Patrick Kohlmann
Verteidiger
 - 
34
Fabian Schönheim
Verteidiger
 - 
8
Markus Karl
Mittelfeldspieler
86′
 - 
17
Torsten Mattuschka
Mittelfeldspieler
79′
 - 
-
Björn Jopek
Mittelfeldspieler
 - 
2
Christopher Quiring
Mittelfeldspieler
76′
 - 
11
Simon Terodde
Stürmer
 - 
32
Adam Nemec
Stürmer
68′
 - 

SC Paderborn

 - 
1
Lukas Kruse
Torhüter
 - 
3
Manuel Gulde
Verteidiger
 - 
13
 - 
4
Diego Demme
Mittelfeldspieler
36′
 - 
7
Jens Wemmer
Verteidiger
 - 
8
Mario Vrancic
Mittelfeldspieler
 - 
14
Thomas Bertels
Verteidiger
50′
 - 
21
Daniel Brückner
Mittelfeldspieler
 - 
8
Tobias Kempe
Mittelfeldspieler
73′
 - 
10
 - 
23
Deniz Naki
Stürmer
75′ 87′

Ersatzbank & Wechsel

20
Jan Glinker
Torhüter
 - 
4
Roberto Puncec
Verteidiger
 - 
14
Patrick Zoundi
Mittelfeldspieler
76′
 - 
16
Christoph Menz
Verteidiger
 - 
-
Tijani Belaid
Mittelfeldspieler
79′
 - 
24
 - 
23
Silvio
Stürmer
 - 

Ersatzbank & Wechsel

 - 
19
Nico Burchert
Torhüter
 - 
5
Patrick Ziegler
Verteidiger
 - 
18
Markus Krösche
Mittelfeldspieler
36′
 - 
22
 - 
30
Jens Wissing
Verteidiger
87′
 - 
17
Alban Meha
Mittelfeldspieler
 - 
-

Trainer

-
 - 

Trainer

 - 
-
 
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Match-Zentrale
 
Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Dominick  Kumbela Dominick Kumbela
Angriff
Braunschweig
19 1
Ronny Heberson Furtado de Araújo Ronny Heberson Furtado de Araújo
Mittelfeld
Hertha BSC
18 3
Daniel Ginczek Daniel Ginczek
Angriff
St. Pauli
18 2
Mohamadou Idrissou Mohamadou Idrissou
Angriff
Kaiserslautern
17 2
Boubacar Sanogo Boubacar Sanogo
Angriff
Cottbus
15 0