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Abpfiff
August 5, 2012 3:30 nachm. CEST
Eintracht-Stadion — Braunschweig
Schiedsrichter: P. Gagelmann
Zuschauer: 21820
August 5, 2012 3:30 nachm. CEST
Eintracht-Stadion — Braunschweig
Schiedsrichter: P. Gagelmann
Zuschauer: 21820
68′
Orhan Ademi
Braunschweig bezwingt Köln mit 1:0 - Lieberknecht mit goldenem Händchen
Die Zuschauer sahen eine über weite Strecken ausgeglichene Partie mit wenig Torchancen. In der zweiten Halbzeit sorgte schließlich ein Sturmjuwel für den Treffer des Tages.
Von Robert Bobbe
Getty Images
Braunschweig. Eintracht Braunschweig startete am Sonntag mit einem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln in die neue Zweitligasaison. Nach einer mäßigen ersten Hälfte riskierten beiden Mannschaften im zweiten Durchgang mehr - mit dem besseren Ende für die Gastgeber.
Verhaltener Start beider Teams
Sowohl der „Effzeh“ als auch die Eintracht starteten vorsichtig in die Partie. Beide Teams agierten taktisch sehr diszipliniert und waren darauf bedacht, Fehler zu vermeiden. Eine erste kleine Chance hatten die Kölner durch Chong Tese (12.), der bei seinem Versuch aus 13 Metern aber nicht genug Druck hinter den Ball brachte. In den Folgeminuten setzte sich Köln zwar vermehrt in der Hälfte der Hausherren fest – zu weiteren Chancen reichte es aber nicht. Diese hatten die Gastgeber: Nachdem Boland sich mal auf der linken Seite durchsetzen konnte, zog Kruppke nach dessen Hereingabe ab, verfehlte aber das Tor (21.).
Köln im Glück
Köln war anschließend zwar weiter die etwas aktivere Mannschaft, zu mehr als einer Chance durch Tese, der ein kapitaler Fehlpass von Correia auf Chihi vorausging, reichte es aber im ersten Durchgang nicht mehr (40.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte Köln schließlich Glück, dass es kein Elfmeter gab als Maroh Gegenspieler Kruppke im Strafraum deutlich zu Boden zerrte (43.). Mit dem 0:0 ging es daraufhin in die Halbzeit.
Mit Dampf aus der Kabine
Braunschweig gelang ein guter Start in die zweite Hälfte. Vier Minuten nach Wiederanpfiff hätte Bicakcic nach einer Kopfballablage von Kumbela um ein Haar für die Führung der Gastgeber gesorgt – Kölns Torwart Horn war aber zur Stelle. Doch auch Köln riskierte in dieser Phase etwas mehr: Nach einem Pass von Bröker quer durch den Strafraum der Braunschweiger, versuchte es Royer direkt und verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter (57.).
Führung durch Ademi
In der 67. Minute war es dann soweit: Nachdem Dogan den Ball nach einem Freistoß von Boland an die Latte setzte, stand der 20 Sekunden zuvor eingewechselte Ademi goldrichtig und staubte zum 1:0 für Braunschweig ab. Köln reagierte auf den Rückstand geschockt. Bei einem Konter - nur wenige Minuten später - konzentrierten sich Maroh und Wimmer nur auf den ballführenden Kumbela, der den Ball auf den freistehenden Korte ablegte. Der Mittelfeldspieler zog sofort ab und traf den Pfosten (71.).
Köln fand bis zuletzt nicht Mittel um Braunschweig noch einmal unter Druck zu setzen. So brachte die Eintracht das Ergebnis bis zum Ende über die Runden und feierte den ersten Sieg gegen Köln seit über 32 Jahren.
Verhaltener Start beider Teams
Sowohl der „Effzeh“ als auch die Eintracht starteten vorsichtig in die Partie. Beide Teams agierten taktisch sehr diszipliniert und waren darauf bedacht, Fehler zu vermeiden. Eine erste kleine Chance hatten die Kölner durch Chong Tese (12.), der bei seinem Versuch aus 13 Metern aber nicht genug Druck hinter den Ball brachte. In den Folgeminuten setzte sich Köln zwar vermehrt in der Hälfte der Hausherren fest – zu weiteren Chancen reichte es aber nicht. Diese hatten die Gastgeber: Nachdem Boland sich mal auf der linken Seite durchsetzen konnte, zog Kruppke nach dessen Hereingabe ab, verfehlte aber das Tor (21.).
Köln im Glück
Köln war anschließend zwar weiter die etwas aktivere Mannschaft, zu mehr als einer Chance durch Tese, der ein kapitaler Fehlpass von Correia auf Chihi vorausging, reichte es aber im ersten Durchgang nicht mehr (40.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte Köln schließlich Glück, dass es kein Elfmeter gab als Maroh Gegenspieler Kruppke im Strafraum deutlich zu Boden zerrte (43.). Mit dem 0:0 ging es daraufhin in die Halbzeit.
Mit Dampf aus der Kabine
Braunschweig gelang ein guter Start in die zweite Hälfte. Vier Minuten nach Wiederanpfiff hätte Bicakcic nach einer Kopfballablage von Kumbela um ein Haar für die Führung der Gastgeber gesorgt – Kölns Torwart Horn war aber zur Stelle. Doch auch Köln riskierte in dieser Phase etwas mehr: Nach einem Pass von Bröker quer durch den Strafraum der Braunschweiger, versuchte es Royer direkt und verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter (57.).
Führung durch Ademi
In der 67. Minute war es dann soweit: Nachdem Dogan den Ball nach einem Freistoß von Boland an die Latte setzte, stand der 20 Sekunden zuvor eingewechselte Ademi goldrichtig und staubte zum 1:0 für Braunschweig ab. Köln reagierte auf den Rückstand geschockt. Bei einem Konter - nur wenige Minuten später - konzentrierten sich Maroh und Wimmer nur auf den ballführenden Kumbela, der den Ball auf den freistehenden Korte ablegte. Der Mittelfeldspieler zog sofort ab und traf den Pfosten (71.).
Köln fand bis zuletzt nicht Mittel um Braunschweig noch einmal unter Druck zu setzen. So brachte die Eintracht das Ergebnis bis zum Ende über die Runden und feierte den ersten Sieg gegen Köln seit über 32 Jahren.
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Tor Elfmeterschießen
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Verlegt
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Dominick Kumbela Angriff Braunschweig |
19 | 1 |
|
|
Ronny Heberson Furtado de Araújo Mittelfeld Hertha BSC |
18 | 3 |
|
|
Daniel Ginczek Angriff St. Pauli |
18 | 2 |
|
|
Mohamadou Idrissou Angriff Kaiserslautern |
17 | 2 |
|
|
Boubacar Sanogo Angriff Cottbus |
15 | 0 |

