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Abpfiff
März 10, 2013 5:30 nachm. CET
Mercedes-Benz-Arena — Stuttgart
Schiedsrichter:‬ C. Dingert‎
Zuschauer:‬ 47100‎
 
 
Der Spieler des Spiels
Artjoms Rudņevs
Artjoms Rudņevs
Hamburger SV
Shinji Okazaki
Shinji Okazaki
VfB Stuttgart
Der Flop des Spiels
Shinji Okazaki
Shinji Okazaki
VfB Stuttgart
Heung-Min Son
Heung-Min Son
Hamburger SV

1:0 beim VfB Stuttgart: Rudnevs' Hammer befördert den HSV auf Platz Sechs

Der Hamburger SV darf wieder von Europa träumen. Beim VfB Stuttgart sicherten sich die Norddeutschen einen knappen 1:0-Auswärtserfolg und springen somit auf Platz 6.

Von Jakob Kunz

Artjoms Rudnevs und Dennis Aogo jubeln in Stuttgart
Bongarts
Stuttgart. Drei Tage nach der Niederlage in der Europa League gegen Lazio Rom zog der VfB Stuttgart auch gegen den Hamburger SV zuhause den Kürzeren. Eine an spielerischen Glanzpunkten arme Partie verloren die Schwaben mit 0:1 (0:0). Das einzige Tor des Tages erzielte Artjoms Rudnevs. Damit bleibt der VfB mit vier Punkten und 5:15 Toren auch weiterhin die schlechteste Mannschaft der Rückrunde.

Umstellungen auf beiden Seiten

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia stellte seine Mannschaft im Vergleich zum Lazio-Spiel viermal um: Für Gotoku Sakai, Shinji Okazaki, Alexandru Maxim und Federico Macheda standen Georg Niedermeier, Raphael Holzhauser, Martin Harnik und Vedad Ibisevic in der Anfangsformation.Auch HSV-Coach Thorsten Fink rotierte: Nach dem 1:1 gegen Greuther Fürth durften Jeffrey Bruma, Tomas Rincon und Per Skjelbred für Slobodan Rajkovic, Heung-Min Son und Maximilian Beister starten.

Kurz vor dem Anpfiff gab es eine Schweigeminute, da bei einem Großbrand in Backnang (nahe Stuttgart) in der Nacht vor dem Spiel eine türkische Mutter und ihre sieben Kinder ums Leben gekommen waren.

Verhaltener Beginn auf beiden Seiten

Beide Teams begannen extrem verhalten. Stuttgart ließ sich weit zurückfallen und lauerte auf Kontermöglichkeiten, während der HSV früh in die Zweikämpfe ging und den VfB im Spielaufbau störte.

Die erste Chance hatten dann die Gäste. Rafael van der Vaart köpfte eine Flanke von Marcel Jansen am langen Pfosten zur Mitte. Artjoms Rudnevs kam völlig frei an den Ball, statt aber mit dem Fuß zu schießen, bugsierte der Lette die Kugel auf Kniehöhe mit dem Kopf neben das Tor (13.).

Kurz darauf hatte der VfB durch eine Standardsituation die Möglichkeit zur Führung: Raphael Holzhauser schlenzte den Ball aus rund 25 Metern gefährlich aufs Tor, Rene Adler reagierte gedankenschnell und lenkte den Schuss gerade noch an die Latte (16).

Danach entwickelte sich eine zerfahrene Partie auf beiden Seiten, Torchancen blieben Mangelware. Mit einem 0:0 ging es folgerichtig in die Pause.



Rudnevs gelingt Traumtor

In der zweiten Halbzeit erwischten die Stuttgarter den besseren Start und hatten durch Serdar Tasci sogar die Chance, in Führung zu gehen. Einen Eckball von Ibrahima Traore und die darauffolgende Verlängerung durch Georg Niedermeier brachte der Kapitän per Kopf aber nur noch in die Arme von Adler (47.).

Schließlich war es der HSV, der seine zweite ernsthafte Torchance zum 1:0 nutzte. Dennis Diekmeier servierte punktgenau für Rudnevs an die Sechzehnmetergrenze - der Stürmer nahm die Flanke volley und jagte den Ball mittig unter die Latte (49.). Torwart Sven Ulreich hatte aufgrund der Schusshärte keine Abwehrmöglichkeit. Es war Rudnevs elftes Saisontor.

Stuttgart findet kein Mittel

In der Folge passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Zwar war Stuttgart um Offensivdrang bemüht, fand aber gegen geschickt und massiert verteidigende Hamburger einfach kein Mittel. Ibisevic hatte Mitte der zweiten Hälfte zwar noch den Ausgelich auf dem Kopf, scheiterte aber nach feiner Vorarbeit durch Okazaki an der nächsten Glanzparade von Adler (69.).

Am Ende blieb es bei der knappen, aus Sicht des VfB aber verdienten Niederlage. Zwar war der Wille bei Stuttgart erkennbar, dennoch wirkten verunsicherte Schwaben einmal mehr ratlos.

Aufgrund des Acht-Punkte-Polsters auf den Relegationsplatz hat man mit dem Abstieg zwar nichts mehr zu tun, die Saisonziele sind aber in weite Ferne gerückt. Der HSV verbesserte sich mit dem Sieg dagegen auf den sechsten Platz und hat die Qualifikation für das internationale Geschäft weiterhin selbst in der Hand.

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VfB Stuttgart

1
Sven Ulreich
Torhüter
3.00
5
Serdar Tasci
Verteidiger
3.00
6
Georg Niedermeier
Verteidiger
64′
3.00
15
Arthur Boka
Verteidiger
2.50
24
Antonio Rüdiger
Verteidiger
2.50
6
William Kvist Jörgensen
Mittelfeldspieler
2.50
16
Ibrahima Traore
Mittelfeldspieler
73′
3.00
20
Christian Gentner
Mittelfeldspieler
3.00
8
Raphael Holzhauser
Mittelfeldspieler
46′
2.50
7
Martin Harnik
Stürmer
2.00
9
Vedad Ibisevic
Stürmer
85′
2.00

Hamburger SV

3.00
15
René Adler
Torhüter
3.50
2
Dennis Diekmeier
Verteidiger
49′
2.50
4
Heiko Westermann
Verteidiger
64′
3.00
5
Jeffrey Bruma
Verteidiger
3.00
7
Marcell Jansen
Mittelfeldspieler
2.50
15
Dennis Aogo
Verteidiger
71′
3.50
8
Tomás Eduardo Rincón
Mittelfeldspieler
3.00
14
Milan Badelj
Mittelfeldspieler
3.00
23
Rafael van der Vaart
Mittelfeldspieler
3.00
13
Per Ciljan Skjelbred
Mittelfeldspieler
84′
3.50
16

Ersatzbank & Wechsel

23
Marc Ziegler
Torhüter
 - 
2
Gotoku Sakai
Verteidiger
 - 
26
 - 
3
 - 
30
Tamas Hajnal
Mittelfeldspieler
 - 
23
1.50
27
3.00

Ersatzbank & Wechsel

 - 
30
Sven Neuhaus
Torhüter
3.00
24
 - 
18
Tolgay Ali Arslan
Mittelfeldspieler
84′
 - 
19
Petr Jirácek
Mittelfeldspieler
 - 
21
Maximilian Beister
Mittelfeldspieler
 - 
30
Gojko Kacar
Mittelfeldspieler
3.00
7
Heung-Min Son
Mittelfeldspieler
71′

Trainer

-
 - 

Trainer

 - 
-
 
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Spieler   Tore Elfmeter
Robert Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
17 4
Mario Mandzukic Mario Mandzukic
Angriff
Bayern
17 0
Adrian Ramos Adrian Ramos
Angriff
Hertha BSC
16 3
Josip Drmic Josip Drmic
Angriff
Nürnberg
16 2
Stefan Kießling Stefan Kießling
Angriff
Leverkusen
15 2