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Abpfiff
Dezember 8, 2012 3:30 nachm. CET
Signal-Iduna-Park — Dortmund
Schiedsrichter: W. Stark
Zuschauer: 80000
Dezember 8, 2012 3:30 nachm. CET
Signal-Iduna-Park — Dortmund
Schiedsrichter: W. Stark
Zuschauer: 80000
Der Spieler des Spiels
Bas Dost
Wolfsburg
Wolfsburg
Diego
Wolfsburg
Wolfsburg
Der Flop des Spiels
Josue
Wolfsburg
Wolfsburg
Marcel Schmelzer
BV Borussia Dortmund
BV Borussia Dortmund
Dortmund verliert nach kontroversem Spiel 2:3 gegen Wolfsburg
Nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen verlor Dortmund seine völlige Dominanz und schließlich in Unterzahl auch das Spiel.
Von Jean Mikhail
Bongarts
Dortmund. In einer kontroversen Begegnung muss sich der deutsche Meister Borussia Dortmund dem VfL Wolfsburg mit 2:3 geschlagen geben. Trotz völliger Dominanz in Halbzeit eins und Führung durch Marco Reus (9.) gelang es den Dortmundern nicht, ihren eigentlichen Lieblingsgegner Wolfsburg zu besiegen.
Katastrophale Schiedsrichterleistung
Großen Anteil daran hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark mit mehreren folgeschwereren Fehlentscheidungen, die zunächst zum 1:1-Ausgleich durch Diego (36.) führten, mittelbar auch zum 1:2 durch Naldo (41.). Dortmund kam zwar per Elfmeter von Kuba (60.) zurück, fing sich aber schließlich einen Konter von Bas Dost (73.) ein.
Völlige Dominanz Dortmunds in Halbzeit eins

Eine Weile sah es dabei nach einer einfachen Kiste für Dortmund aus. Der deutsche Meister dominierte die Anfangsphase komplett, spielte die Wolfsburger Abwehr schwindlig, führte schnell nach einem direkt verwandelten Freistoß von Marco Reus (9.) und ließ den Gegner durch extrem starkes Gegenpressing kaum aus der eigenen Hälfte herauskommen. Wenn mal ein Konter der Gäste kam, stand Felipe Santana wie ein Fels in der Brandung und stoppte jeden Angriff.
Wendung durch Platzverweis und Elfmeter
Doch in der 35. Minute nahm das Spiel eine entscheidende Wendung. Nach einer Flanke des bereits im Abseits stehenden Vierinha, wehrte Marcel Schmelzer die Volleyabnahme von Bas Dost auf der Linie ab. Eigentlich eine starke Aktion, aber auf den ersten Blick sah es klar nach Handspiel aus.
Diese Meinung teilte auch Schiedsrichter Stark und gab Elfmeter sowie Rot für den Dortmunder Verteidiger. Die Zeitlupe löste aber auf: Der Ball sprang vom einen auf das andere Knie Schmelzers, die Hand war nicht im Spiel. Dennoch schwer in Echtzeit zu erkennen, da der Dortmunder die Hände unglücklich hielt. Diego verwandelte den folgenden Elfmeter sicher zum absolut unverdienten Ausgleich.
Wolfsburg dreht das Spiel
Und als wäre das für Dortmunder Seelen nicht schlimm genug, nutzte der VfL Wolfsburg kurz darauf die Verunsicherung des Gastgebers aus. Nach einer Freistoßflanke von Diego nahm Naldo den Ball in der 41. Minute volley und versenkte den Ball im Dortmunder Netz. Ein absurder Spielverlauf.
Viel Arbeit für Dortmund
So musste Dortmund in Halbzeit zwei das Zaubern lassen und sich auf Ackern und Arbeiten konzentrieren. Die Wolfsburger Abwehr stand allerdings besser als noch zu Beginn, ließ kaum gefährliche Szenen zu, machte weniger Raum für die Dortmunder Angriffe und leitete dafür immer wieder schnelle Konter ein, welche aber folgelos blieben.
Zwischenzeitlicher Ausgleich durch erneut fragwürdige Schiedsrichterentscheidung

Belohnt wurden die Dortmunder für ihren Einsatz in Minute 60. Nach einem Zweikampf zwischen Kjaer und Lewandowski entschied Stark auf Elfmeter. Vielleicht eine Konzessionsentscheidung, denn ein klares Foul des Dänen war nicht zu erkennen. Den Dortmundern war das egal, Blaszczykowski verwandelte sicher zum verdienten Ausgleich.
Wolfsburg fitter und sicherer zum Sieg
In der Folge ein absolut offenes Spiel, beide Mannschaften mit Vorstößen und Willen zum Sieg. Die Entscheidung fiel in der 73. Minute, als die Wolfsburger nach Traumpass von Diego in den Lauf von Bas Dost einen Konter zur 3:2 Führung versenkten.
Dortmund versuchte alles, um zurückzukommen, aber die Abwehr der Niedersachsen stand gut, während dem BVB klar sichtbar die Kräfte entschwanden. So gewinnt Wolfsburg angesichts der ersten Halbzeit absolut glücklich, angesichts der zweiten aber auch nicht komplett unverdient.
Die Meisterschaft dürfte sich für Dortmund damit endgültig erledigt haben. Am kommenden Spieltag geht es für den BVB zu seinem Angstgegner 1899 Hoffenheim - angesichts deren aktueller Form sollte diesmal aber eigentlich nichts schief gehen. Wolfsburg trifft zum Hinrundenabschluss derweil auf Eintracht Frankfurt.
Katastrophale Schiedsrichterleistung
Großen Anteil daran hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark mit mehreren folgeschwereren Fehlentscheidungen, die zunächst zum 1:1-Ausgleich durch Diego (36.) führten, mittelbar auch zum 1:2 durch Naldo (41.). Dortmund kam zwar per Elfmeter von Kuba (60.) zurück, fing sich aber schließlich einen Konter von Bas Dost (73.) ein.
Völlige Dominanz Dortmunds in Halbzeit eins

Eine Weile sah es dabei nach einer einfachen Kiste für Dortmund aus. Der deutsche Meister dominierte die Anfangsphase komplett, spielte die Wolfsburger Abwehr schwindlig, führte schnell nach einem direkt verwandelten Freistoß von Marco Reus (9.) und ließ den Gegner durch extrem starkes Gegenpressing kaum aus der eigenen Hälfte herauskommen. Wenn mal ein Konter der Gäste kam, stand Felipe Santana wie ein Fels in der Brandung und stoppte jeden Angriff.
Wendung durch Platzverweis und Elfmeter
Doch in der 35. Minute nahm das Spiel eine entscheidende Wendung. Nach einer Flanke des bereits im Abseits stehenden Vierinha, wehrte Marcel Schmelzer die Volleyabnahme von Bas Dost auf der Linie ab. Eigentlich eine starke Aktion, aber auf den ersten Blick sah es klar nach Handspiel aus.
Diese Meinung teilte auch Schiedsrichter Stark und gab Elfmeter sowie Rot für den Dortmunder Verteidiger. Die Zeitlupe löste aber auf: Der Ball sprang vom einen auf das andere Knie Schmelzers, die Hand war nicht im Spiel. Dennoch schwer in Echtzeit zu erkennen, da der Dortmunder die Hände unglücklich hielt. Diego verwandelte den folgenden Elfmeter sicher zum absolut unverdienten Ausgleich.
Wolfsburg dreht das Spiel
Und als wäre das für Dortmunder Seelen nicht schlimm genug, nutzte der VfL Wolfsburg kurz darauf die Verunsicherung des Gastgebers aus. Nach einer Freistoßflanke von Diego nahm Naldo den Ball in der 41. Minute volley und versenkte den Ball im Dortmunder Netz. Ein absurder Spielverlauf.
Viel Arbeit für Dortmund
So musste Dortmund in Halbzeit zwei das Zaubern lassen und sich auf Ackern und Arbeiten konzentrieren. Die Wolfsburger Abwehr stand allerdings besser als noch zu Beginn, ließ kaum gefährliche Szenen zu, machte weniger Raum für die Dortmunder Angriffe und leitete dafür immer wieder schnelle Konter ein, welche aber folgelos blieben.
Zwischenzeitlicher Ausgleich durch erneut fragwürdige Schiedsrichterentscheidung

Belohnt wurden die Dortmunder für ihren Einsatz in Minute 60. Nach einem Zweikampf zwischen Kjaer und Lewandowski entschied Stark auf Elfmeter. Vielleicht eine Konzessionsentscheidung, denn ein klares Foul des Dänen war nicht zu erkennen. Den Dortmundern war das egal, Blaszczykowski verwandelte sicher zum verdienten Ausgleich.
Wolfsburg fitter und sicherer zum Sieg
In der Folge ein absolut offenes Spiel, beide Mannschaften mit Vorstößen und Willen zum Sieg. Die Entscheidung fiel in der 73. Minute, als die Wolfsburger nach Traumpass von Diego in den Lauf von Bas Dost einen Konter zur 3:2 Führung versenkten.
Dortmund versuchte alles, um zurückzukommen, aber die Abwehr der Niedersachsen stand gut, während dem BVB klar sichtbar die Kräfte entschwanden. So gewinnt Wolfsburg angesichts der ersten Halbzeit absolut glücklich, angesichts der zweiten aber auch nicht komplett unverdient.
Die Meisterschaft dürfte sich für Dortmund damit endgültig erledigt haben. Am kommenden Spieltag geht es für den BVB zu seinem Angstgegner 1899 Hoffenheim - angesichts deren aktueller Form sollte diesmal aber eigentlich nichts schief gehen. Wolfsburg trifft zum Hinrundenabschluss derweil auf Eintracht Frankfurt.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
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Man of the Match der User
Flop of the Match der User
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News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Stefan Kießling Angriff Leverkusen |
25 | 4 |
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Robert Lewandowski Angriff Dortmund |
24 | 1 |
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Alexander Meier Mittelfeld Eintracht Frankfurt |
17 | 3 |
|
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Vedad Ibisevic Angriff VfB Stuttgart |
15 | 5 |
|
|
Mario Mandzukic Angriff Bayern |
15 | 0 |

