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Abpfiff
Oktober 20, 2012 3:30 nachm. CEST
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter:‬ R. Hartmann‎
Zuschauer:‬ 25080‎
 
 
Daniel Caligiuri 40′ 11M
 
Der Spieler des Spiels
Jonathan Schmid
Jonathan Schmid
SC Freiburg
Julian Schuster
Julian Schuster
SC Freiburg
Der Flop des Spiels
Robin Knoche
Robin Knoche
VfL Wolfsburg
Felix Magath
Felix Magath

Niederlage gegen Freiburg: Magaths Wolfsburg komplett am Boden

Wolfsburg steht nach der Niederlage gegen den SC mit dem Rücken zur Wand. Freiburg hingegen feiert den ersten Auswärtssieg der Saison und ist im Mittelfeld der Tabelle.

Von dpad

VfL Wolfsburg v SC Freiburg: Erik Jendrisek & Naldo
Bongarts
Wolfsburg. Weil auch das Heimspiel gegen den SC Freiburg mit 0:2 (0:1) verloren ging, wird die Talfahrt des VfL Wolfsburg unter Meistertrainer Felix Magath immer dramatischer. Der selbst ernannte Kandidat für das internationale Geschäft ist am Tabellenende der Bundesliga angelangt. Dagegen rückten die Breisgauer durch den ersten Saisonsieg auf des Gegners Platz in das Mittelfeld vor.

Die Freiburger gingen in der 40. Minute durch einen von Daniel Caligiuri verwandelten Foulelfmeter in Führung. Julian Schuster machte in der Schlussphase alles klar (84.). Vor 25.080 Zuschauern in der längst nicht ausverkauften VfL-Arena spielten die ideenlosen Wolfsburger phasenweise wie ein Absteiger. Die Fans quittierten das zunächst mit Pfiffen und zeigten später Galgenhumor, als sie Gesänge wie „Deutscher Meister wird nur der VfL“ und „Oh wie ist das schön!“ anstimmten.

Diego, Josue und Schäfer auf der Reservebank

Mit den Worten „Wir können den Herbst noch vergolden. Und das wollen wir auch tun“, hatte Magath vor dem Match noch eine Aufholjagd seiner an das Tabellenende abgerutschten Mannschaft angekündigt. Dafür schickte der für Überraschungen bekannte Coach seine Mittelfeld-Stars Diego und Josue ebenso auf die Reservebank wie Ex-Kapitän Marcel Schäfer. „Wir wollen mit zwei echten Außenspielern Freiburg über die Flügel knacken“, begründete Magath die Entscheidung und setzte stattdessen auf die Nobodys Robin Knoche und Ferhan Hasani sowie Bas Dost im Angriff.

Die Freiburger, die in der Vorsaison unglücklich mit 2:3 in der Autostadt verloren hatten und in der aktuellen Serie auswärts sieglos (ein Punkt aus drei Spielen) waren, ersetzten den angeschlagenen Max Kruse durch Sebastian Freis. Im Fokus stand aber zunächst eher Jonathan Schmid, der die größte herausgespielte Chance der ersten Halbzeit vergab, als er allein auf das Wolfsburger Tor zulaufend am glänzend per Fuß parierenden VfL-Kapitän Diego Benaglio scheiterte (19.).

Magaths Flügelzangen Hasani und Vierinha dagegen waren viel zu unbeweglich, gaben so eher die Stürmer drei und vier und machten den Gastgeber taktisch komplett ausrechenbar. In Ermangelung der Kreativität eines Diego und unter Druck gesetzt von früh attackierenden Freiburgern versuchten es die Wolfsburger im Eishockey-Stil. Langer Ball über das Mittelfeld nach vorn, nachsetzen und auf den abprallenden Ball hoffen: So war die von Fallou Diagne klug sortierte Abwehr der Gäste nicht zu überwinden.

Ausgerechnet Naldo patzt

Einen guten Kopfball von Hasani entschärfte der souveräne Freiburger Torwart Oliver Baumann (18.), ein Lupfer des einsatzstarken Ivica Olic ging neben das Tor (26.). Mehr hatte der schwächste Angriff der Liga nicht zu bieten. Auf der Gegenseite räumte Naldo alle vorsichtigen Offensiv-Ansätze der Freiburger locker weg. Bis der eigentlich sehr starke Brasilianer in der 39. Minute statt des Balles die Wade von Freiburgs Erik Jendrisek traf - klarer Elfmeter.

Nach der Pause vergab Caligiuri die große Chance zur Vorentscheidung, als er allein vor Benaglio den Wolfsburger Torwart mit seinem Schlenzer am Kopf traf (48.). Die eigentlich braven Wolfsburger Zuschauer pfiffen phasenweise so laut sie konnten. Und Magath? Er brachte nach einer Stunde statt Diego den eigentlich in Ungande gefallenen Christian Träsch sowie Schäfer. Die erneute Verwirrung beim VfL nutzte erneut Schmid, traf aber ebenso nur die Latte (62.) wie wenig später Caligiuri (65.). Schuster sorgte in der Schlussphase nach Vorarbeit des starken Schmid für die Entscheidung und den hochverdienten Auswärtserfolg der Freiburger.


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VfL Wolfsburg

1
Diego Benaglio
Torhüter
3.50
2
Emanuel Pogatetz
Verteidiger
68′
2.50
25
Naldo
Verteidiger
39′
3.00
31
Robin Knoche
Verteidiger
1.50
23
Fagner
Verteidiger
61′
2.00
34
Ricardo Rodriguez
Verteidiger
3.00
8
Vieirinha
Stürmer
61′
2.50
-
Ferhan Hasani
Mittelfeldspieler
3.00
8
Thomas Kahlenberg
Mittelfeldspieler
2.50
11
Ivica Olic
Stürmer
3.00
12
Bas Dost
Stürmer
3.00

SC Freiburg

3.50
1
3.50
3
Fallou Diagne
Verteidiger
86′
3.50
24
Mensur Mujdza
Verteidiger
11′
4.00
25
Oliver Sorg
Verteidiger
89′
4.00
28
Matthias Ginter
Mittelfeldspieler
3.50
6
Cedrick Makiadi
Mittelfeldspieler
4.50
17
Jonathan Schmid
Mittelfeldspieler
84′
3.50
23
Julian Schuster
Mittelfeldspieler
84′
3.50
7
Daniel Caligiuri
Mittelfeldspieler
40′
3.00
18
3.00
35

Ersatzbank & Wechsel

35
Marwin Hitz
Torhüter
 - 
26
 - 
4
Marcel Schäfer
Verteidiger
61′
2.50
7
Josué
Mittelfeldspieler
 - 
21
Diego
Mittelfeldspieler
 - 
15
Christian Träsch
Mittelfeldspieler
61′
2.00
9
 - 

Ersatzbank & Wechsel

 - 
19
Daniel Batz
Torhüter
 - 
6
 - 
41
Immanuel Höhn
Verteidiger
 - 
18
Johannes Flum
Mittelfeldspieler
79′
 - 
22
 - 
9
3.50
10
Max Kruse
Mittelfeldspieler
46′

Trainer

-
 - 

Trainer

 - 
-
 
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  • Elfmeter verschossen
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Robert Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
17 4
Mario Mandzukic Mario Mandzukic
Angriff
Bayern
17 0
Adrian Ramos Adrian Ramos
Angriff
Hertha BSC
16 3
Josip Drmic Josip Drmic
Angriff
Nürnberg
16 2
Stefan Kießling Stefan Kießling
Angriff
Leverkusen
15 2